ENCOD International Deutscher Feed
ENCOD Bulletin 67
ENCOD Bulletin zu Drogenpolitik in Europa
Nr. 67. im September 2010
ZEIT, DIE ALTERNATIVEN ZU DISKUTIEREN
- BULLETINSeptember 02, 2010
ENCOD International Deutscher Feed
Kalifornien: Gesetzesvorhaben zur Entkriminalisierung durchgewunken
Bundesnetzwerk Drogenpolitik b. Bündnis90/Die Grünen
Barbara Steffens antwortet auf eine Anfrage zu der Abgabe von “weichen Drogen wie Cannabis”
Drugs Soup
[fabiancooks] Rekordverdächtiger Honigschmuggel fliegt auf
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus XXX Lippstadt mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in XXX Lippstadt
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Die Asche des Joints ist hart und hinterlässt den typisch schmierigen Ölfilm auf Papier.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Cannabis aus 79XXX Dorf Rheinfelden mit Schimmel
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 79XXX Dorf Rheinfelden
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Schimmel verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras roch unerträglich und stank beim Rauchen.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Artikel des Hanf Journal
Tipp: Blog del Narco
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 24XXX Kiel mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 24XXX Kiel
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Beim Anzünden des Joints entsteht harte Asche. Bei direkter Verbrennung dieser ensteht ein öliger Film. Das Gewicht/Volumenverhältnis passt auch nicht.
September 01, 2010
Drugs Soup
[Freeminder23] (Image)
[silenius] ich hab grad richtig bock auf eine überdosis.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 59XXX Nobodys Place Venlo mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 59XXX Nobodys Place Venlo
- Erwerbsumstände
- Coffeeshop, legale Verkaufstelle
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Es handelte sich angeblich um die Sorte "Yellow Bud". Die Asche wurde pechschwarz und hinterließ einen Ölfilm beim Verreiben auf Papier. Das Gras verursachte starke Halsschmerzen und Husten.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Artikel des Hanf Journal
Cannabizz - Prag ist eine Messe wert
Cannabismedikamente: Das X ist ein U
Kiffen statt Koma Saufen
Endocannabinoide vergrößern olfaktorische Empfindlichkeit
Ein grüner Donnerstag in Bratislava
Hat Demagogie in der Drogenpolitik Erfolg?
Doktor-Hanfs Patienten Ecke 16
EMNID Umfrage:
München zensiert Werbung des Deutschen Hanf Verbandes
Hanftage in Wien
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 24XXX Kiel mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 24XXX Kiel
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras brennt funkend ab und die Asche hinterlässt schmierige Spuren auf Papier. Kaum Marihuanageruch, trotz Top-Optik
August 31, 2010
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 24XXX Kiel mit Haarspray
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 24XXX Kiel
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Haarspray verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Marihuana sieht recht normal aus. Als ich jedoch eine kleine Probe über's Feuer gehalten habe, sprühten Funken. Auch beim zusammenpressen klebt das Marihuana kaum an den Fingern.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Die Kopfschmerzen hielten 3-4 Stunden an.
Cannabis aus 55XXX Mainz mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 55XXX Mainz
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Funken beim Anzünden, Asche ölig und das Gras ist von eher weicher Konsistenz.
Cannabis aus 76XXX Karlsruhe mit unbekannte Verunreinigung
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 76XXX Karlsruhe
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Streckmittel ist mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Der Geruch, sowie Konsistenz sind normal. Wenn man das Weed zerkleinert und anzündet, gibt es Funken und es zischt. Es könnte sich bei der Verunreinigung um Brix handeln.
Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin
ABGELEHNT!
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus AT-80XXX Graz mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in AT-80XXX Graz
- Erwerbsumstände
- Straßenhandel, Park, Öffentlichkeit
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras wurde mit einem Taschenmikroskop untersucht und dabei fiel mir die unnatürliche Form, Anzahl und Lage der Trichome auf. Der Geruch war sehr unnatürlich süßlich. Das Gras war zerbröselt gekauft worden und es waren auch noch andere Schnittreste dabei, die ich eindeutig nicht als Cannabis identifizieren konnte. Beim Abbrennvorgang sprangen Funken und es zischte ungewohnt laut. Die Glut brannte auch nach dem Ziehen noch weiter.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Husten, Angstzustände, Kreislaufprobleme, Gleichgewichtsstörungen, andere Effekte
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Nach dem Konsum fühlte sich mein Hals wie mit einer dünnen, schmierigen Schicht überzogen an. Kreislaufprobleme traten etwa 5 min nach dem Konsum ein und ich musste etwa eine Stunde liegenbleiben, bevor ich wieder aufstehen konnte.
Deutsche Aidshilfe Blog
„Wir sprengen den Rahmen!“: Bewegende Bilder
“Wir sprengen den Rahmen” – unter diesem Motto fand am vergangenen Wochenende in Bielefeld die Konferenz zum Leben mit HIV/Aids “Positive Begegnungen” statt. Leitthema: öffentliche Bilder von Menschen mit HIV. Im Rahmen eines Video-Workshops konnten Teilnehmer eigene Bilder produzieren. Folgende Beiträge hat der überaus produktive Workshop hervorgebracht:
• René hat sich in seinem Film mit einem Bilderrahmen auf kreative Weise „eingerahmt“. Er spricht dabei über sein ehemaliges Leben mit „Partydrogen“, in dem er gesundheitliche Risiken völlig ausgeblendet hat. Heute will er trotz HIV noch mal richtig durchstarten – vor allem im Beruf. Sein Fazit: „Ich sitze nicht allein im Boot.“ Danke, René, dass du deine Geschichte erzählst!
• Das Urteil zum Fall um die Sängerin Nada Benaissa ist gesprochen. Wir haben Bielefelderinnen und Bielefelder befragt, wie sie das Urteil finden und ob sie finden, dass HIV-positive „selbst schuld“ sind an ihrer Infektion.
• Wenn die HIV-Medikamente gut wirken, sind Menschen mit HIV nach wissenschaftlichen Erkenntnissen kaum noch infektiös (siehe Viruslastmethode). Das statistische Restrisiko einer HIV-Infektion ist ähnlich niedrig wie beim Gebrauch von Kondomen ohne HIV-Therapie. Was verändert dieses Wissen im Leben von HIV-Positiven? Welche Rolle spielt heute die Frage der Schuld bei einer HIV-Infektion? Und welche Rolle spielen HIV-Positive in Aidshilfen? Auf diese Fragen antworten Michèle und Bernd.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 42XXX Wuppertal mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 42XXX Wuppertal
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Die Blüten sind recht widerstandsfähig beim Zerkleinern. Zündet man sie an,stinkt es chemisch und die Glut frisst sich durch Teile des Buds, es entstehen aber keine Funken. Die Asche ist grau-schwarz, allerdings kaum erkennbar schmierig, vielleicht wurde nur wenig Brix verwendet, was unter'm Strich natürlich keinen Unterschied macht, man kann es nicht rauchen. Der Geschmack und die Wirkung haben nichts mehr mit Marihuana gemein. Dabei sieht es für verbrixtes Gras erstaunlich gut aus. Diese gestreckte Scheiße ist immer schwieriger zu identifizieren, teilweise stimmt die Menge auch optisch, sodass man nicht sofort sieht, dass etwas nicht stimmen kann. Zudem verkaufen leider auch Menschen dieses Zeug, die selbst nichts rauchen, sowie anscheinend auch verdammt viele Konsumenten zu blöd sind, den Mist nicht zu kaufen. Da aber wohl die wenigsten überhaupt von Brix wissen, geschweige denn mal echtes Marihuana ohne Verunreinigungen graucht haben und zufrieden sind, wenn ihr Körper sich mit Vergiftungserscheinungen und Sauerstoffmangel anders anfühlt als zuvor, wird es immer schlimmer. So machen Möchtegernkiffer, meist auch noch minderjährige, die Schwarzmarkt-Dealer stark und reich, sich selbst und die Cannabiskultur aber kaputt. Was die Natur uns einst schenkte, verkommt zu dem, wovor die Regierung uns schon immer gewarnt hat: Ein gesundheitsgefährdenes Teufelszeug, welches niemand konsumieren sollte. Aber vielleicht ist aber auch gerade das der Masterplan der Cannabisgegner in der Politik?
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Gliederschmerzen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Spätfolgen unbekannt.
Artikel des Hanf Journal
Rappaz: Wieder Haft und Hungerstreik
Drugs Soup
[raven] (Image)
August 30, 2010
Drugs Soup
[drugs] Facebook blockiert politischen Diskurs
Die Wähler in Kalifornien werden im kommenden November über die Legalisierung von Marihuana abstimmen. Da gemäß diversen Umfragen die Befürworter der Legalisierung die Nase vorne haben, versuchen die Prohibitionisten mit allen Mitteln einer möglichen Legalisierung entgegen zu wirken. Da die ständige Demagogie und die oft arglistig geführte Manipulation von Informationen seitens der Prohibitionisten nicht den gewünschten Effekt bei den Wählern hervorruft, wird jetzt das Instrument der Zensur respektive der Informationsblockade eingesetzt.
Facebook blockiert politische Cannabiswerbung
Facebook ist eine Website zur Bildung und Unterhaltung sozialer Netzwerke, die der Firma Facebook Inc. mit Sitz im kalifornischen Palo Alto gehört. Größte Anteilseigner sind Mark Zuckerberg (24%) und Peter Thiel (7%). Mark Zuckerberg wurde am 14. Mai 1984 in White Plains im US-Bundesstaat New York als Kind jüdischer Eltern geboren. Er selbst bezeichnet sich als Atheist, dennoch ist er Mitglied der jüdischen Bruderschaft Alpha Epsilon Pi, deren Ziel es u.a. ist, ihren Mitgliedern den Weg in Führungspositionen zu ebnen. Peter Thiel wurde 1967 in Frankfurt am Main geboren. Er war Mitbegründer der Firma PayPal und betätigt sich als Hedgefonds Manager. Thiel lebt offen homosexuell, unterstützte dennoch Ron Paul bei dessen Wahlkampf 2008 für die Nominierung zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Der Firma Facebook Inc. kann man somit nicht eine gewisse Nähe zur Israellobby in den USA und zu den Republikanern absprechen.
Huffingtonpost berichtete am 24. August 2010, dass diverse Onlineanzeigen, die mit Cannabis zu tun haben, von Facebook blockiert werden. Für einen typischen Studenten (der USA) ist jedoch etwas nicht passiert, wenn es nicht auf Facebook erscheint. Dies gibt dem sozialen Netzwerk einen großen Einfluss auf die politischen Debatten, insbesondere wenn sie außerhalb von dem stattfindet, was Facebook als akzeptablen Diskurs empfindet. Eine Petitionsseite gegen die Entscheidung von Facebook wurde bereits installiert.

Befürworter der Cannabislegalisierung, die zur Wahl in Kalifornien im November 2010 steht, wollten eine Onlinekampagne einrichten. Diese sollte zum Überdenken der aktuellen Gesetze anregen, aber damit sind sie bei Facebook gegen eine Wand gelaufen. Facebook akzeptierte zuerst die Anzeige von der Gruppe Just Say Now. Vom 7. August bis 26. August wurde sie 38 millionen Mal angezeigt und sie hat der Gruppe geholfen, mehr als 6.000 Freunde für ihre Facebookseite zu bekommen. Aber dann wurde sie abrupt von Facebook entfernt.
Andrew Noyes, ein Sprecher von Facebook sagte, dass Problem wäre das Hanfblatt. »Es wäre nett zu erwähnen, dass sie informiert wurden durch Facebook, dass das infrage gestellte Bild nicht länger akzeptierbar war für die Benutzung in Facebook-Anzigen. Das Bild eines Hanfblattes ist mit allen Rauchprodukten assoziiert und damit nicht mit unseren Regelungen vereinbar.« Dies sagte er der Gruppe in einer E-Mail, die HuffingtonPost vorliegt.
Noyes ist zur Zeit im Urlaub und antwortet nicht auf E-Mails. Eine Anfrage an Facebooks generelle Presseaddresse erbrachte nur eine automatische Antwort, in der es heißt, die Firma erhalte viele Anfragen deswegen und wird sich noch äußern. (Weiter unten ist eine Stellungnahme von Facebook)
Dennoch: Facebooks Anzeigenregeln verbieten nur die Bewerbung von »Tabkakprodukten«, nicht dem Rauchen im Allgemeinen. Seit den 1970er Jahren verkaufen Läden Marihuanaparaphernalia indem sie sagen, es wäre nur für den Tabakkonsum. Die Just Say Now Kampagne argumentiert genau anders herum: Nein, wirklich, es ist für Marihuana und nicht Tabak.
Die Zensur ist ein Rückschlag für die Kampagne, die auf jedem Unicampus in Kalifornien für die Legalisierung unterwegs ist und Studenten aufruft wählen zu gehen. »Es ist als ob man eine Kampagne macht und das Gesicht des Kandidaten nicht zeigt«, sagte Michael Whitney von Firedoglake.com, einem Blog, das Teil der Just Say Now Koalition ist.
Konservative Studenten verurteilen die Blockade von Facebook. »Unsere Generation hat Facebook erfolgreich gemacht, da es eine Community war in der man ohne Zensur auch über sensible Themen wie Drogenpolitik diskutieren konnte. Wenn die Zensurmaßnahmen von Facebook weiterhin wie die unserer Regierung aussehen, dauert es nicht bis zum Wahltag, dass es als Überflüssig angesehen wird«, sagte Jordan Marks, Vorstand der Organisation Junge Amerikaner für die Freiheit (YAF) HuffPost in einer E-Mail. YAF wurde in den 60ern gegründet; Gründungsvorstand Buckley war lange Zeit ein Unterstützer der Marihuanalegalisierung. Aaron Houston, der Vorsitzende der Studenten für eine sensible Drogenpolitik sagte, dass Facebook sich von ihren Kunden abgehoben hätte. »Ihr Geschäft wird schaden nehmen, wenn sie diese Entscheidung nicht zurücknehmen. Wir haben Reefer Madness und Zensur hinter uns gelassen. Facebook sollte mit der Zeit gehen.« sagte er.
Während Facebook die Anzeige verbannt, haben einige konservative und liberale Blogs und Newsstationen zugesagt, am Dienstag, den 31. August 2010, mit der Werbung für die Cannabislegalisierung zu beginnen. The Nation, The New Republic, Human Events, Red State, Antiwar, Reason, Drug War Rant, Stop The Drug War, Daily Paul, Lew Rockwell, The Young Turks, MyDD, AmericaBlog, Pam’s House Blend und Raw Story sind unter ihnen. Um gegen Facebooks Entscheidung zu Protestieren hat die Just Say Now, natürlich auf Facebook, eine Petition dagegen gestartet. Des öfteren Antwortet die Firma auch auf solche Aktionen. Die Gruppe fordert ihre Teilnehmer auch dazu auf, ihr Profilbild auf ein Bild mit einem zensierten Cannabisblatt zu ändern.
»Durch die Zensur des Hanfblattes verbietet Faebook politische Redefreiheit. Das ist unfair und unakzeptabel« ist in der Petition geschrieben. »Facebook soll seine Entscheidung zurücknehmen und eine freie Diskussion über die Drogenpolitik der USA ermöglichen.«
UPDATE I: Die Libertäre Partei hatte das gleiche Problem. Sprecher Kyle Hartz emailte HuffPost, dass Facebook erst die Anzeige akzeptiert, und dann am 23. Juli die Entscheidung zurücknahm und zensierte. »Danke für das Anschreiben«, hat ein Facebooksprecher an die Partei geschrieben. »Ich habe einen Blick auf Ihren Zugang geworfen und bemerkt, dass der beworbene Inhalt ihrer Anzeige verboten ist. Wir halten das Recht, zu bestimmen welche Anzeigen wir akzeptieren. Wir haben uns entschlossen, Anzeigen die bestimmte Produkte oder Dienstleistungen bewerben, nicht zu akzeptieren. Wir akzeptieren keine Werbung für Marihuana oder politische Anzeigen für die Bewerbung von Marihuana und werden auch die Erstellung von weiteren solchen Facebookanzeigen für dieses Produkt nicht erlauben. Wir danken Ihnen für die Kooperation im Sinne unserer Geshäftsbedingungen.«
UPDATE II: Facebook Sprecher Noyes sagt in einer Stellungnahme: »Das infragegestellte Bild ist nicht länger Akzeptabel für die Nutzung in Facebookanzeigen. Das Bild von Hanfblättern ist mit Rauchprodukten assoziiert und ist daher nicht mit unseren Geschäftsbedingungen vereinbar.«
UPDATE III: Facebook möchte auch keine Hanfblätter zu medizinischen Zwecken sehen. Als in Washington DC die Stadträte diskutierten, wie man am besten medizinisches Marihuana abgeben könnte, wollte eine Patienteninitiative Facebookanzeigen schalten, damit sich die Bürger an der Diskussion beteiligen, sagte Nikolas Schiller von der Initiative der HuffPost. Facebook beendete die Anzeige, auch wenn die Anhörungen im Stadtrat weiterliefen. Die Anzeige enthielt ein Cannabisblatt, konnte online angesehen werden, wurde aber später, wie bei den anderen, zurückgezogen.
via: Huffington Post: Facebook Blocks Ads For Pot Legalization Campaign, via: Die Hanfplantage: Facebook blockiert politische Cannabiswerbung
[Noodletom] (Image)
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 50XXX Rhein-Erft-Kreis mit Sand, Brix, Zucker, unbekannte Verunreinigung
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 50XXX Rhein-Erft-Kreis
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Sand, Brix, Zucker, unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras sieht mal gut aus, mal richtig mies, der Geschmack ist aber grundsätzlich ekelhaft. Ich habe von acht verschiedenen Leuten hier was liegen, über eine Woche lang gesammelt von Freunden und Kollegen. Jedes Gras wurde gestreckt und es kommt von acht verschiedenen, voneinander unabhängigen Quellen von Köln über Pulheim bis Bergheim.
Folgende Streckmittel konnte ich identifizieren: Brix, Kleinkram, sprich Hanfteeblätter, Talkumpuder, Sand, Zucker und anscheinend Glas, wobei ich mir da nicht ganz sicher bin.
Egal, wo man kauft, seit acht Monaten kriegt man kein sauberes Weed mehr und viele leute merken es nicht! Von den acht Leuten haben es zwei gemerkt, ich und noch ein anderer! Die meisten Verunreinigungen waren mit blosem Auge deutlich zu erkennen. - Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Gliederschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Husten, Atemwegserkrankungen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Gleichgewichtsstörungen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Ich habe alles einmal probiert und dann den Leuten zurückgegeben. Die Nebenwirkungen hielten bei mir zwölf Tage an!
Artikel des Hanf Journal
THC aus genmanipulierten Bakterien
Deutsche Aidshilfe Blog
Bock bloggt (4): Der Kongress ist zu Ende
Sonntag, 13.15 Uhr. Der Kongress ist zu Ende. Um mich herum werden Taschen gepackt, Stühle gerückt und Räume leer geräumt. Mein Kopf ist noch nicht so weit. Ich will noch gar nicht weg. Noch sind die Gedanken und Gefühle zu präsent. Seit Donnerstag wurde hier präsentiert, gearbeitet, diskutiert und geplant – und gestern Abend wurde gefeiert. Es war ein ausgelassenes Fest, das die gute Stimmung während des Kongresses wiederspiegelte.
Was nehme ich aus Bielefeld mit? Viele positive Begegnungen mit tollen Menschen. Neue Bilder vom Leben mit HIV, die meinen Rahmen im Kopf nicht unbedingt sprengen, aber definitiv erweitern. Viel Mut und Engagement.
Bewunderung für Menschen, die sich an vielen Orten und auf vielfältige Weise dafür einsetzen, dass Menschen mit HIV nicht länger stigmatisiert werden.
Ein Wissen, dass sich über die Jahre die Situation für Menschen mit HIV enorm verbessert hat und eine Ahnung, dass es auch weiterhin viel zu tun gibt. Ein Gefühl von Dankbarkeit, dass ich vier Tage hier dabei sein konnte.
Während der Positiven Begegnungen gab es eine Aktion des Fotografen Matthias Schätzl. Teilnehmer konnten Fragen stellen, die fotografisch umgesetzt wurden. Eine Frage war: Gibt es Solidarität unter Positiven? Nach diesem Kongress würde ich sagen: Eindeutig Ja!
Drugs Soup
[zatrapa] (Image)
August 29, 2010
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 24XXX Kiel mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 24XXX Kiel
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Es entstand nach dem Verbrennen sehr harte Asche, die sich zu einer öligen Substanz zerreiben lässt.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Schlafprobleme
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Drugs Soup
[silenius] Offenburg: Falsche Polizisten durchsuchen Wohnungen und rauchen die "Beweismittel"
Hanfparade 2010 am 7. August in Berlin
"40 Jahre sind genug - BtMG ade!" - das Motto und die Route für 2011 stehen fest
Die Hanfparade 2010 war ein voller Erfolg: Etwa 2000 Menschen haben gemeinsam für die Legalisierung von Cannabis als Medizin, Rohstoff und Genussmittel demonstriert. Eine zusammenfassende Übersicht mit Presseecho und Links zu Fotos und Videos befindet sich am Ende des Textes.
Aber nach der Parade ist vor der Parade. Seitens der derzeitigen Regierung ist weiterhin nicht viel zu erwarten. Die jüngst erfolgte Zulassung von Cannabis-Medikamenten für Schwerstkranke ist nicht ansatzweise genug. Deshalb wurde die nächste Hanfparade bereits angemeldet: Sie findet am 6. August 2011 statt. An diesem Samstag wollen wir ab 13 Uhr mit euch in Berlin unter dem Motto „40 Jahre sind genug – BtMG ade!“ wieder auf die Straße gehen.
Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hat seit seiner Einführung am 24.12.1971 millionenfaches Leid verursacht. Allein im Jahr 2009 gab es in Deutschland mehr als 150.000 Verfahren gegen Cannabisnutzer. In knapp 80 Prozent der Fälle ging es dabei nur um Konsumentendelikte. Mehr als 10.000 Menschen sind derzeit wegen des risikoarmen Genussmittels Cannabis im Gefängnis. Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben!
Wir fordern: Weg mit dem BtMG! Denn das Cannabisverbot verursacht längst mehr Elend, als es ein legaler Hanfmarkt je könnte.
Obwohl mit der Anmeldung der erste Schritt getan wurde, ist es bis zu einer bunten, kraftvollen, politischen Demonstration noch ein weiter Weg. Hilf uns, die Hanfparade zu einem Erfolg zu machen. Hilf uns, Cannabis zu legalisieren!
Unterstütze die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Hanf als Sponsor, arbeite im Orga-Team mit oder mache die Hanfparade in deiner Region bekannter.
Medienrückblick
Sehr hat uns gefreut, dass der rbb in der Abendschau von der Hanfparade berichtet und Bilder von der Demonstration gezeigt hat (auch in unserem YouTube-Kanal), und dass viele Medien in Deutschland die dpa- oder ddp-Meldungen zur Hanfparade veröffentlicht haben (z.B. Welt Online, Berlin Online). Auch der Berliner Kurier hat etwas geschrieben und die Tageszeitung hat schöne Artikel zweimal vorher, zweimal nachher und einen Bericht mit Fotos im Blog gebracht. Last but not least: Alle Cannabis-Magazine haben im Vorfeld von der Hanfparade berichtet, wie das Hanf Journal mit mehreren Artikeln.
Einen weiteren Fernsehbericht gab es im Lokalsender tv.berlin und viele private Videos auf YouTube. Zahlreiche Fotos haben wir auf flickr hochgeladen, eine Menge weiterer Fotos aus anderen Quellen sind natürlich auch online. Eine Zusammenstellung von Web-Alben hat Steffen Geyer in seinem Blog veröffentlicht.
Drugs Soup
[citizen428] (Image)
[citizen428] (Image)
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 23XXX Bad Schwartau mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 23XXX Bad Schwartau
- Erwerbsumstände
- Laden, illegale Verkaufstelle
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Seltsamer Geschmack und Geruch beim Verbrennen. Harte Asche, die nach einmaligem Anzünden von allein weiterglüht.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Halsschmerzen, Allg. Unwohlsein, Husten, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Drugs Soup
[Rollo] (Image)
[Rollo] (Image)
[Rollo] (Image)
[skoll] Marijuana Strain Reviews and Guide - Leaf.ly
Julia Seeliger
Eine Egotronic-Geschichte
Länger hab ich mich nicht für die neueren Lieder der Elektropunk-Band Egotronic interessiert. Das ist seit gestern anders: Egotronic waren nämlich gestern in Bielefeld, wie ich über Twitter herausfand. Angekündigt wurde der Auftritt übrigens mit diesem niedlichen Poster:
Vor dem Auftritt war Torsun von Egotronic zusammen mit jemand von der Band Frittenbude und noch anderen Menschen im Bielefelder Hochschulradio Hertz 87,9 zu Gast und erzählten viele interessante Dinge zu ihrer Sommertour, ihrem gemeinsamen Label Audiolith und zur Geschichte (hoffentlich gibt es einen Podcast). In der Sendung wurde ein Lied vom aktuellen Egotronic-Album “Ausflug mit Freunden”, nämlich “Toleranz”, gespielt.
Klar, inhaltlich fundiert und vielschichtig, mit Szenebezug und kompromisslos – “Toleranz” ist ein großartiger Song.
Sicher, auch “Raven gegen Deutschland” hat seine Qualität und ich kann nicht sagen, dass ich es nicht häufig gespielt oder dazu nicht gern getanzt hätte. “Raven gegen Deutschland” verbindet ausgelassene Feierei mit einer einfachen politischen Botschaft, es stiftet (politische) Identität. Ähnliches gilt für “Ten German Bombers”, das während der Fußballl-WM 2006 ein Hit war, unter anderem bei englischen Fußballfans.
Mangelnde Kritik an “Identität” und an Massenbewegungen müssen sich Egotronic nicht vorwerfen lassen. Torsun beschrieb Musik bei der Bundeszentrale für politische Bildung mal als “faschistisch” und stellte überdies die These in den Raum, dass er nicht “an das Konzept Protestsong” glaube, es für ihn keine “linke und rechte Musik” geben könne, wie es auch generell kein linkes Produkt geben könne.
Ganz schön agitatorisch fühlte ich mich in der Tat beim Auflegen, zum Beispiel auf Grünen-Parteitagen. Man macht Musik an und, wenn man nicht zu arge Fehler macht, schreien die Leute und freuen sich – So einfach ist das! Mit großer Freude spielte ich da auch Egotronic, gern “Raven gegen Deutschland” und natürlich *kreisch* – “Die Partei”.
“Die Partei” – hier in einer Live-Version (MP3, 2,9 MB) mit einem auf das Intro gesprochenen Text “Man hört hier … leichte Kosovo-Krieg-Attacken … wir haben dazu auch eine Tanzeinlage einstudiert … “. Dazu passt gut das Lied “1999 – Jubel Trubel Discokugel” von der ebenfalls bei Audiolith angesiedelten Schweizer “Ravepunk”-Band Saalschutz. Einige Sequenzen in dem Musikvideo (direkt nach einer Anti-Atom-Demonstration werden Kriegsbilder gezeigt) sind wohl als (antideutsche) Kritik an den Grünen, die ja kurz nach ihrem Eintritt in die rot-grüne Bundesregierung den Kosovo-Krieg mitgetragen haben, zu deuten.
Noch einmal zurück zu “Die Partei”. Dieses Lied zählt zu den ersten Egotronic-Liedern, die ich hörte. Ein Freund wollte mir im Jahr 2005 Egotronic näherbringen und zeigte mir deren damalige Webseite, die in einer schönen Computerspielästhetik gehalten war. 2006 sah sie dann so aus:
Diese Version der Egotronic-Webseite aus dem Jahr 2006 ist bei der Wayback-Machine noch zu finden – darunter einige Soundfiles von damals.
Vom Zak-McKrackenhaften dieser Zeit erzählt auch dieses Video. (Im Übrigen das allererste überhaupt, und es wird in ihm “viel geraucht”.)
Bei einem Konzert im Festsaal Kreuzberg, ich glaube, es war Ende 2008, hatte ich mich mal ganz kulturpessimistisch über die Songauswahl beschwert. Es würden “nur noch die Lieder von dem neuen Album” gespielt. Wann käme endlich “Exportschlager Leitkultur”? War Egotronic gar im Mainstream angekommen?
Im deutschen Mainstream wird Egotronic wohl kaum ankommen und man sollte ja nun auch nicht fordern, dass Künstler nicht ihrer Sache auch beruflich, sprich mit einem angemessenen Einkommen, nachgehen dürfen. Im Übrigen scheint man beim Audiolith-Label recht fortschrittliche Einstellungen zu Geschäftsmodellen in digitalen und vernetzten Zeiten zu haben, wie dieses Spiegel-Online-Interview mit Audiolith-Gründer Lars Lewerenz vermuten lässt.
Ich selbst warte nun das nächste Egotronic-Konzert ab, wo ich mir vielleicht wieder ein T-Shirt kaufen werde, auf jeden Fall aber auch in der Masse der Antifa-Kids ein wenig hüpfen werde. Man braucht ja nicht immer so einen Luxus-Tanzplatz wie damals im Eel Pie …
… alles wird gut. Es wird Winter, man geht wieder in Clubs – und dann bestimmt wieder auch mal zu Egotronic-Konzerten. Selbst wenn “Exportschlager Leitkultur” nicht gespielt wird. “Toleranz” ist eine gute Ersatzdroge. Und hier ist der Originalstoff.
Du hast eine Egotronic-Geschichte zu erzählen? Dann beteilige dich beim Call for Egotronic-Storys. Mehr weiß Daniel Kulla
Begegnungen mit Egotronic, was ihr mal bei Konzerten erlebt habt oder davor oder danach, euer ganz persönlicher dreckiger Tratsch, richtige Argumente, Analyse und Kritik, Träume und Rauschassoziationen, kurz: Dinge, die ihr gern über Egotronic im Buch lesen würdet. Schwerpunkt und Erzählzeit des Buches ist das Jahr 2007, die Zeit vorher soll in Rückblenden vorkommen, alles seitdem wird eher weniger eine Rolle spielen. Wer sich etwas Zeit nehmen mag: was noch bis Ende September eintrudelt, werden wir noch berücksichtigen können.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 57XXX Netphen/ Deuz mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 57XXX Netphen/ Deuz
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das erste Indiz war, dass das Gras bei geringem Volumen sehr schwer war. Ich habe für 15 Euro gekauft, optisch wirkte es jedoch wie ein 5er. Zuhause habe ich dann die Probe aufs Exempel gemacht und es erst in den Fingern zerrieben, wobei schon ein sichtbarer Öl-Film auf meinen Fingern zurückblieb, dann verbrannte ich eine kleine Probe und mein verdacht wurde bestätigt: Brix! Das Gras ließ sich nach einiger Mühe zu einem kleinen, schwarzen und harten Klumpen verbrennen. Schon ein sanftes Berühren hinterließ eine enorm ölige, dicke Schicht einer Schmand nicht unähnlichen Substanz. Habe dann, obwohl ich mir schon sicher war, das Gras mit einer Lupe untersucht, es quasi seziert und einen ordentlichen Geruchstest durchgeführt. Es wies jedes Anzeichen einer Brix-Verunreinigung auf, wie eine sehr harte und zähe Konsistenz und einen kaum wahrnehmbaren Geruch.
Fazit: Ich kann nach eingehender Untersuchung sagen, dass es gebrixt wurde. Ich hatte schon des öfteren gestrecktes Gras, aber noch nie in einem solchen Maße. Mir wurde richtig übel bei dem Gedanken, dass ich schon einen Kopf von diesem Gift geraucht habe. Der Rest verschwand umgehend in der Mülltonne. - Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Allg. Unwohlsein, Kreislaufprobleme
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Da ich das Gras eben gerade erst entsorgt habe, kann ich über die Dauer und die Auswirkungen noch nicht viel sagen. Jedoch ist seit dem einen gerauchten Kopf gestern ein sehr unangenehmes Stechen im Hals zurückgeblieben, was ich mit dem Trinken von Tee zu lindern versuche. Des Weiteren verspüre ich seitdem einen leichten ab- und anschwellenden Kopfschmerz, der wohl im Moment nur mit Aspirin bekämpft werden kann.
August 28, 2010
Chanvre-Info Schweiz News
Bundesgericht: Der gelegentliche Genuss dieser Droge in einer Phase der Jugend müsse damit als gewöhnlich gelten
Deutsche Aidshilfe Blog
Bock bloggt (3): Bei Mutti ist´s am schönsten
Tag drei bei den Positiven Begegnungen. Der Kongress mit all den vielen Eindrücken und Begegnungen hat mich gefangen. Mein Tag hier beginnt um 08:30 und endet gegen 21.00 Uhr. Was außerhalb des Veranstaltungsortes passiert, erscheint vollkommen nebensächlich, auch welcher Wochentag ist, ist nicht relevant. Dafür ist es hier viel zu interessant. Es ist ein eigener kleiner Kosmos.
Es sind nicht nur die Veranstaltungen, es sind auch viele Begegnungen und Geschichten am Rande. In einem Workshop erzählt ein 21jähriger junger Mann, dass er vor genau einem Jahr sein HIV-positives Testergebnis bekommen hat. Er erzählt weiter, dass seine Eltern hinter ihm stehen, dass er mit seinen Freunden darüber reden kann und dass er sich auch auf seiner Arbeitsstelle geoutet hat. Im abendlichen Plenum berichtet ein 15jähriger Schüler, der von Geburt an positiv ist von seinen Karriereplänen. Ich bin fasziniert von so viel Selbstbewusstsein. Diese Geschichten sind sicherlich nicht die Regel, aber es gibt sie – und sie machen Mut.

Einen vollkommen anderen Aspekt von HIV gibt es im Workshop „Das Leben mit einer HIV-Infektion hinter Gittern“. HIV-positive Häftlinge aus der Bielefelder Justizvollzugsanstalt erzählen von ihrem Leben in Haft. Es sind Geschichten, die sehr wohl von Diskriminierung durch Mitgefangene erzählen und von einem wenig sensiblen Umgang mit dem Thema HIV durch die Vollzugsbeamten. Auch das ist nach wie vor Lebensrealität von HIV-Positiven in Deutschland.
Während man das eine tut, verpasst man das andere. Workshops und Diskussionen gab es heute auch noch zu vielen anderen Themen: Es ging z. B. um Partnerschaften zwischen HIV-positiven und HIV-negativen Partnern, um das Thema „Gesundheitspolitik ein Jahr nach der Wahl“, und um die öffentlichen Bilder vom Leben mit HIV.

Nach so viel Kongress braucht es Zerstreuung. Zum inoffiziellen „place to be“ am Abend hat sich Mutti´s Bierstube entwickelt, Bielefelds einzige schwule Kneipe. Der Name ist etwas irreführend, habe ich dort doch besagte Mutti nie gesehen, nachdem aber der halbe Kongress anwesend ist fühlt man sich trotzdem ein bisschen wie zuhause.
Drugs Soup
[silenius] Club-Mate
Hanf Legal Schweiz
Anfang September
Anfang September
| 03.09.10 | Das Legalize it!53 wird bald gedruckt und nächsten Freitag, 3.9. findet voraussichtlich der Versand statt. Helfende sind immer herzlich willkommen! |
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Deutsche Aidshilfe Blog
Bayernhausfrau und Großstadtschwuler: Positiv leben mit HIV und Aids
In “Positiv – Leben mit HIV und Aids” berichten Positive aus ihrem Alltag. Das Buch liefert Stoff für eine wichtige Diskussion: Wie sieht HIV-Selbsthilfe in Zukunft aus? Eine Rezension von Paul Schulz
Ungefähr 70.000 Menschen in Deutschland wissen, dass sie HIV-positiv sind. Das sind 70.000 Geschichten, 70.000 verschiedene Antworten auf die Fragen: Wie ist das passiert? Was denkst du jetzt darüber? Wie gehst du mit deiner Infektion um?
Jede Antwort ist anders, weil jeder Mensch anders ist. In ihrem Buch “Positiv – Leben mit HIV und Aids” stellen Phil C. Langer, Jochen Drewes und Angela Kühner 15 Menschen vor, die diese Fragen beantworten – von der 70-jährigen Hausfrau aus einer bayrischen Kleinstadt bis zum 25-jährigen Großstadtschwulen.
Als Erstes fällt auf: Obwohl die HIV-Selbsthilfe in Deutschland auch 29 Jahre nach dem ersten Auftreten von Aids hauptsächlich in schwuler Hand ist – die Geschichten über HIV und Aids in Deutschland sind es nicht mehr. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Sichtweisen. Das Bild von HIV-Positiven in Deutschland, das bei der Lektüre entsteht, ist ein buntes, vielfältiges, umfassendes.
Man liest die Erfahrungsberichte und will dann mehr. Was schlicht daran liegen mag, dass es von diesen Zeugnissen in ihrer ganzen Alltäglichkeit noch viel zu wenige gibt. Man kann das Buch beruhigt jedem Neu- oder Altinfizierten, jedem Angehörigen oder Freund in die Hand geben und sich darauf verlassen, dass es mindestens eine Geschichte gibt, in der er sich wiederfinden und aus der er eventuell sogar etwas lernen kann.
Wo im letzten Frühjahr Matthias Gerschwitz in “Endlich mal was Positives” den Strahlemann mit HIV gab und dabei übers Ziel hinausschoss, konzentrieren sich die drei Herausgeber sehr stark auf die Schwierigkeiten, die einem das Leben mit HIV und Aids machen kann. Das ist ausgesprochen schade, denn die Geschichten, die sie aufgezeichnet haben, bergen nicht nur spannende und sachdienliche Hinweise, sondern könnten auch unterhaltsam und berührend sein. Dieses Potenzial der 15 subjektiven Sichtweisen auf HIV und Aids wird verschenkt.
Geraten die persönlichen Berichte manchmal etwas zu knäckebrotig, so ist die Ein- und Heranführung ans Thema wirklich gelungen. Der Artikel “Hintergründe: HIV und Aids in Deutschland” bringt auf knapp 30 Seiten mehr Informationen unter als viele sehr viel dickere Bücher. Ab Seite 180 gibt es mehrere kürzere Texte, die sich mit den psychologischen Schwierigkeiten der Infektion und den Diskussionen über HIV und Aids auseinandersetzen. In ihrer charmanten Komplexität legen sie eine gute Grundlage für die anstehende Debatte darüber, wie sich die HIV-Selbsthilfe in den nächsten Jahren weiterentwickeln sollte.
Zusätzlich listen die Herausgeber im Anhang viele empfehlenswerte Bücher zum Weiterlesen auf. Im gut gemachten Glossar finden sich auch solche Menschen zurecht, die sich zum ersten Mal mit dem Thema beschäftigen. Zusammen mit den 15 persönlichen Geschichten ist “Positiv – Leben mit HIV und Aids” damit das vielfältigste Buch über HIV und Aids, das derzeit in Deutschland zu haben ist.
Paul Schulz
Phil C. Langer, Jochen Drewes, Angela Kühner (Hg.): “Positiv – Leben mit HIV und Aids”, Balance, 232 Seiten, 15,95 Euro
1 Euro des Kaufpreises geht als Spende an die Deutsche AIDS-Hilfe
Drugs Soup
[Rollo] (Image)
Julia Seeliger
Ende des Tages: GOOGLE EUNT DOMUS
Dass knapp ein Jahr nach meinem Start bei der taz das Video der Woche (diese Woche: Monty-Python-Remix zu Google) von der Leserbriefredaktion über die hausinterne Mailingliste vorgeschlagen würde, ich den Print-Anteaser-Kasten hierzu machen würde, unser Praktikant Philipp den Artikel “Das Second Life of Brian” schreiben – was eigentlich ich tun wollte, dann kam aber der Kommentar über Youtube dazwischen und außerdem war ich plötzlich CvD, ich gab das also schon morgens ab – der Artikel dann in der Online-Redaktion redigiert würde und wir überdies am Ende des Tages noch eine top aussehende Webseite haben würden … also, wer hätte das gedacht – aber wunderbar.
Und das, nebenbei gesagt, nach einer klasse internen und externen Debatte über Google Streetview.
P.S. Die kleine Befürchtung bleibt, dass das Video am Ende von Google selbst ins Internet gebracht wurde.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 40XXX Düsseldorfer Raum mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 40XXX Düsseldorfer Raum
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Funkt beim Anzünden, harte Asche am Joint, lässt sich schwerer abaschen und die Asche hinterläßt einen schmierigen Film an den Fingern. In Düsseldorf gibt es momentan zu 100% nur gestrecktes Gras, ganz sicher!!!
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Husten, Atemwegserkrankungen, Angstzustände, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Zittern/ Tremor, Gleichgewichtsstörungen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Ich bin momentan in ärztlicher Behandlung, habe aber noch keine Diagnosen.
Pillenwarnungen von Safer Party Schweiz
Warnung: XTC mit m-CPP
Warnung: XTC mit m-CPP
27.08.2010
Diese Pillen enthalten kein MDMA, sondern m-CPP und Domperidon/Metoclopramid.
Eine schwache wahrnehmungsverändernde Wirkung und leichte
Glücksgefühle können sich in seltenen Fällen einstellen.
Diese Pille enthält kein MDMA, sondern TFMPP und Coffein. Die Wirkung von TFMPP ist stark dosisabhängig und ist bei einer tieferen Dosierung ähnlich der von MDMA, bei hohen Dosierungen ist die Wirkung halluzinogen. Aufgrund der anderen Wirkungen und einer längeren Zeit bis zum Wirkungseintritt besteht die Gefahr einer Überdosierung durch nachspicken.
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August 27, 2010
Drogenpolitische Neuigkeiten von CannabisLegal.de
Hanfparade 2010 am 7. August in Berlin
Hanfparade 2010 am 7. August in Berlin[06.08.2010]http://www.cannabislegal.de/neu/2010-08.htm#2010-08-06-hp Am Samstag, den 7. August findet zum 14. Mal in Berlin die Hanfparade statt, dieses Jahr unter dem Motto "Cannabis is Weltkultur": Die nächste Hanfparade findet am Samstag, dem 7. August 2010 statt. Sie beginnt um 13 Uhr mit einer Kundgebung zwischen Fernsehturm und S-Bahnhof Alexanderplatz. Cannabis ist Weltkultur Ziel der Hanfparade ist es, das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und die Legalisierung ihrer Nutzung als Rohstoff, Medizin und Genussmittel auf die politische Tagesordnung zu setzen. Die Hanfparade fordert, die gesamte Hanfkultur dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen. Wir wollen Hanf als Rohstoff, Lebens-, Genussmittel und Medizin zum Wohl der Menschheit nutzen und fordern ein Ende der gegenwärtigen - ausschließlich auf Strafverfolgung ausgerichteten - Drogenpolitik. Jede/n, der/die für ein Ende der Prohibition und des Krieges gegen Drogen ist, rufen wir dazu auf, unsere Forderungen zu unterstützen und die größte deutsche Demonstration für die Legalisierung von Cannabis mit seiner/ihrer Teilnahme zu bereichern. |
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Drugs Soup
[skoll] Offenburg: Falsche Polizisten durchsuchen Wohnungen und rauchen die "Beweismittel" - badische-zeitung.de
via Fefe
Google translation:
Germany, Offenburg: Fake police search homes and smoke the 'evidence'
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 26XXX Oldenburg mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 26XXX Oldenburg
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Schwierigkeiten beim Abaschen. Beim Anzünden des Buds knisterte es wie Shishakohle. Äußerlich sieht es gut aus, aber der Geschmack ist ekelhaft.
- Erlebte Nebenwirkungen
- keine
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Drugs Soup
[Rollo] (Image)
[silenius] Mine and Yours Shotglasses
[Rollo] (Image)
Deutsche Aidshilfe Blog
Bock bloggt (2): „Früher hatten die Rente und konnten sich engagieren“ – Leben mit HIV damals und heute
Tag zwei bei den Positiven Begegnungen. Heute und morgen gibt es eine große Auswahl an Angeboten. Ich entscheide mich für einen Workshop zum Thema „Jede Generation hat anders HIV“.
Der Workshop will zwei Gruppen von HIV-Positiven ins Gespräch bringen: Menschen, die sich vor vielen Jahren infiziert haben – zu einer Zeit, da eine HIV-Infektion noch ein Todesurteil bedeuten konnte – und solche, die in den letzen Jahren ihr HIV-positives Testergebnis bekamen, als es bereits Medikamente gab, die das Virus in Schach halten können.
Was denken die „Langzeitpositiven“ über die „Neuinfizierten“ und umgekehrt? Welche Vorurteile gibt es? Was sind Unterschiede, was gibt es an Gemeinsamkeiten? Um darauf Antworten zu finden, musste die eine Gruppe in die Rolle der anderen schlüpfen und durfte munter loslegen: „Für mich war HIV damals ein Todesurteil, es war ne ganz andere Zeit.
Die Jungen wollen heute nicht mehr wissen, wie schlimm das war.“ Aus der Perspektive der Jungen hört sich das so an: „Ich kann das Gejammere nicht mehr hören, das ist, als ob der Opa vom Krieg erzählt“.
Es wird deutlich, dass eine HIV-Infektion heute etwas vollkommen anderes bedeutet als vor 20 Jahren. Die neue HIV-Generation hat mit anderen Problemen zu kämpfen: „Früher hatten die Rente und konnten sich engagieren, ich muss heute meine Infektion und meinen Beruf unter einen Hut bekommen.“ So reagiert einer der „Jungpositiven“ auf den Vorwurf, er würde sich nicht in der Selbsthilfe engagieren“.

„Früher hatten die Rente, ich muss heute meine Infektion und meinen Beruf unter einen Hut bekommen.“
Im Workshop wird aber auch deutlich: Es gibt mehr Gemeinsames als Trennendes: Das positive Testergebnis war für alle ein gravierender Einschnitt. Gemeinsam ist auch die Hoffnung auf die Wirksamkeit und Weiterentwicklung der HIV-Medikamente.
Für alle Teilnehmer/innen ist der Austausch mit anderen Positiven wichtig. Das stärkt die Selbstakzeptanz und das Selbstbewusstsein. „Wir wollen nicht als Opfer gesehen werden.“ Sagt ein Teilnehmer, und ein Langzeitpositiver bringt es auf den Punkt: „Wir sind wie der Rest der Menschen – mit einer blöden Infektionskrankheit, die gut behandelbar ist.“ Das hat sich vor 20 Jahren noch kaum einer vorstellen können.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 85XXX Ingolstadt Wettstetten mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 85XXX Ingolstadt Wettstetten
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Der Geruch und die Farbe sahen qualitativ recht eigenartig harzig aus. Es stank nach synthetischem Öl im Vaporizer.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Allg. Unwohlsein, Husten, Atemwegserkrankungen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Gleichgewichtsstörungen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Nebenwirkungen nach Sortenwechsel 2-3 Tage.
Drugs Soup
[dako] via Recreational Drugs and their level of harm | UK study
[skoll] Calling a truce in the war on drugs by Professor David Nutt | United Kingdom | Cannabis News
There is no intrinsic logic to the legality and illegality of drugs so why do we criminalise the use of some drugs and not others, asks Professor David Nutt, former chairman of the advisory council...
Julia Seeliger
Ist der Ruf erst ruiniert: BUMS*
Kommendes Wochenende werde ich drei Stunden Workshop beim BUMS*-Seminar der Grünen Jugend Niedersachsen gestalten. Thema werden familienrechtliche Institute sein, die Ehe, die “Eingetragene Lebenspartnerschaft” und die Ideen zum Familienvertrag.
Ich war weder über den Titel noch über den Untertitel *Beziehungen, Unanständigkeit, Macht und Sexualität informiert, sondern hatte lediglich erst zu einer Podiumsdiskussion im oben genannten Themenzuschnitt, dann, variiert, zur Gestaltung eines Workshops zugesagt.
Deswegen war ich auch überrascht, als ich vorgestern eine E-Mail von einem Spiegel-Online-Redakteur bekam, der sich für das Seminar interessierte. Ich will nicht wissen, was der für eine reißerische Geschichte schreiben wollte. Nun kommt er aber doch nicht.
Jetzt. Community-Power: Habt ihr noch Ideen, was ich dort veranstalten könnte? Ich dachte an einen Folienvortrag mit Diskussion. In dem Vortrag werde ich die unterschiedlichen familienrechtlichen Institute vorstellen, ein paar Zahlen zu Kindern in “Patchwork”-Beziehungen nennen (jenseits der klassischen Ehe), weiterhin die Linie der grünen Bundestagsfraktion beleuchten (Ehegattensplitting kappen anstatt abschaffen) und auch einen Blick in die Geschichte und in andere Länder wagen. Ansonsten würde ich mir noch ein paar pädagogische Spiele zum Thema ausdenken/herbeirecherchieren.
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 41XXX Neuss mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 41XXX Neuss
- Erwerbsumstände
- keine Angabe
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Produkt riecht nur sehr schwach. Erst nach dem Zerkleinern kommt der übliche Cannabisgeruch zum Vorschein. Der Geschmack ist eher chemisch und nicht fruchtig wie üblich. Die Asche ist sehr klumpig und fest.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Drugs Soup
[omnipotence-ltd] (Image)
Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin
Über das regierungsamtliche Cannabis-Märchen
Deutsche Aidshilfe Blog
Was ist Selbsthilfe wert? Die Förderpraxis der Krankenkassen
Seit 2008 ist die Förderung von Selbsthilfegruppen durch die gesetzlichen Krankenkassen neu geregelt. Auch wenn die Summen oft klein sind: Für die Selbsthilfe ist das ein notwendiger Beitrag – eine Bestandsaufnahme
Seit dem 1. Januar 2008 ist vieles anders: Seit diesem Stichtag ist die Förderung von Selbsthilfegruppen durch die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) neu geregelt worden. Jahr für Jahr müssen die Kassen einen bestimmten Betrag für Selbsthilfeangebote ausgeben – 2010 sind es 57 Cent pro Versichertem. So kommen aus allen gesetzlichen Krankenkassen jährlich 40 Millionen Euro zusammen.
Die eine Hälfte der Summe fließt in eine gemeinsame Pauschalförderung aller Krankenkassen, die andere darf jede einzelne Kasse dazu benutzen, um ihre eigenen Schwerpunkte zu setzen. Allerdings verteilt sich das Geld auf drei Ebenen: bundesweit, landesweit oder örtlich tätige Einrichtungen. Auch wenn die Summe erst einmal nach viel klingt: Bei den vielen Selbsthilfegruppen, -organisationen und -verbänden kommen nur kleine, wenn auch dringend benötigte Beträge an.
Stabile Grundlage, vor allem für kleinere Gruppen
Über 300 Selbsthilfevereinigungen und unzählige regionale Gruppen – allein 1900 sind es in Bayern – kommen in den Genuss der Kassenförderung. Besonders wichtig ist die Unterstützung für kleinere Einrichtungen, die nicht so bekannt sind. „Die haben es unheimlich schwer, neben der Kassenförderung andere Fördermittel oder Spenden zu erhalten“, betont Michael Bellwinkel vom BKK Bundesverband. „Die Aidshilfen sind in dieser Hinsicht durchaus privilegiert, denn ihre Aufgaben sind vielen bekannt“, so Bellwinkel.
Zwar unterstützen auch Länder und Kommunen die Selbsthilfe seit vielen Jahren, aber nur uneinheitlich und als „freiwillige Leistung“. „Die Selbsthilfeförderung über die Krankenkassen ist enorm wichtig“, betont Silke Eggers, Referentin für Soziale Sicherung und Versorgung der Deutschen AIDS-Hilfe (DAH). „Aber sie reicht bei Weitem noch nicht aus für die viele wichtige Arbeit, die in diesem Bereich geleistet wird.“
Es hat den Anschein, dass Selbsthilfe noch immer nicht als wesentlicher Bestandteil von Gesundheitsförderung im Gesundheitssystem angekommen ist.
Private Kassen fördern freiwillig
Außen vor bleiben die privaten Krankenversicherungen (PKV). Für sie gilt die gesetzliche Verpflichtung nicht. Stattdessen dürfen sie weiterhin selbst entscheiden, ob und wie sie die Selbsthilfe unterstützen. „Warum nicht auch ihnen auferlegt wird, 57 Cent pro Versichertem zu investieren, ist mir unverständlich“, kritisiert Michael Bellwinkel. „Das Engagement aller Krankenversicherungen ist umso wichtiger, da viele Kommunen zur Haushaltssanierung die Selbsthilfeförderung deutlich zurückgefahren haben.“
Dirk Lullies, Pressereferent beim Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), widerspricht und verweist als Beispiel auf die Förderung der HIV-Prävention durch die Privatkassen. Seit 2005 kooperiert die PKV mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Deutschen AIDS-Stiftung. „Eine konzentrierte und evaluierte Arbeit, wie sie durch unsere Partner geleistet wird, halten wir für zielführender, als Versichertengelder nach dem Gießkannenprinzip per Gesetz verteilen zu müssen“, erklärt Lullies.
Erst im Juni hat der Verband sein Engagement bis 2015 verlängert. 3,5 Millionen Euro fließen jedes Jahr an die beiden Organisationen – auch zum Nutzen der Deutschen AIDS-Hilfe. Denn die erhält von der BZgA einen Teil der Gelder und finanziert so zum Beispiel ihre bundesweite Onlineberatung.
Drei mal zwei Antragsebenen: Wer ist zuständig?
Von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert werden Aktivitäten, die der Prävention oder Rehabilitation bestimmter Krankheiten dienen. Welche das sind, legen die Spitzenverbände von Krankenkassen und Selbsthilfeverbänden in ihrem „Leitfaden zur Selbsthilfeförderung“ fest.
Besonders wichtig: Vor der Beantragung ist zu prüfen, welche Ebene (örtlich, landesweit oder bundesweit) für die eigene Selbsthilfeorganisation zuständig ist. Auf den einzelnen Ebenen können dann sowohl Anträge zur kassenübergreifenden Pauschalförderung als auch Anträge zur kassenindividuellen Förderung gestellt werden.
Die kassenübergreifende Pauschalförderung wird bei der jeweils zuständigen Koordinierungsstelle beantragt. Wer für welche Region zuständig ist, erfährt man von den Krankenkassen, aber auch die Selbsthilfekontaktstellen oder der Paritätische Wohlfahrtsverband können Auskunft geben. Dort gibt es auch die Formulare zu Antragstellung.
Daneben können bei den einzelnen Kassen auch Anträge für einzelne Projekte über die kassenindividuellen Leistungen gestellt werden. Genauere Infos zur Antragstellung bietet wiederum der „Leitfaden zur Selbsthilfeförderung“.
Ausblick
Es bleibt zu hoffen, dass die Förderung der Selbsthilfe zukünftig ausgebaut und ihre Verdienste als wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsförderung anerkannt werden. Dabei geht es sowohl um mehr finanzielle Mittel und leichtere Antragswege einserseits. Andererseits muss die Mittelvergabe noch transparenter werden.
Artikel des Hanf Journal
Was'n das?
Growguide Blog
Neuer interessanter Blog von Alraune.org
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus AT-80XXX Graz mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in AT-80XXX Graz
- Erwerbsumstände
- Straßenhandel, Park, Öffentlichkeit
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras sieht unnatürlich hellgrün aus und der Geruch ist irgendwie süss-sauer mit einer kleinen Note des ursprünglichen Cannabisgeruchs. Es sind viele kleine Kristalle auf den Buds zu erkennen. Sicher machte mich das Verbrennungsverhalten: Funkt beim Anzünden und brennt/glüht dabei weiter, bis der ganze Bud verbrannt ist.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Allg. Unwohlsein, Husten, Kreislaufprobleme
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Das "High", wenn man es so nennen mag, war sehr unangenehm und anders als bei gutem Gras.
August 26, 2010
Drugs Soup
[dako] Alcohol 'is more dangerous than ecstacy' - Telegraph
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 10XXX Berlin mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 10XXX Berlin
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Rein optisch einwandfreies, dunkelgrün-fluffiges Gras, jedoch eindeutig zu feucht. Es ließ sich aber trotzdem gut zerkleinern. Der Geruch war leicht süßlich, jedoch einfach widerwärtig. Geschmacklich konnte man Brix herausschmecken, es schmeckte sehr muffig-chemisch. Interessanterweise war die Wirkung aber recht gut. Die Asche war extrem schmierig.
Zusätzlich auch in dieser Woche entdeckt, von anderer Quelle aus gleichem Raum: Optisch perfektes Gras, ausgeprägte Blütenstände, eher überreif und üppiger Harzbesatz. Der Geruch war beim Zerdrücken fruchtig-blumig, eigentlich lecker. Unzerdrückt roch es nach dem üblichen Brixmuff, süßlich-tot. Geraucht nahezu unerträglich, sehr synthetisch. Das Gras brennt wie eine Wunderkerze, wenn man sie anzündet.
Insgesamt ungenießbar, Wirkung ebenfalls mau und Aschetest wieder positiv. - Erlebte Nebenwirkungen
- Allg. Unwohlsein, Husten, Kreislaufprobleme
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Insgesamt wirkt es beides sehr brixtypisch in der Nachwirkung. Tiefe Augenränder, stärker als üblich ausgeprägt und das Gefühl, die Lunge sei innen leicht belegt. Vom Konsum wird abgeraten!
Deutsche Aidshilfe Blog
Bock bloggt (1): Positive Erwartungen
Donnerstag Nachmittag: In Bielefeld ist es grau und es regnet in Strömen. Man könnte nun das schlechte Wetter beklagen, man kann es aber auch als ideales Kongresswetter sehen. Bis Sonntag finden hier die „Positiven Begegnungen“ statt – die größte Selbsthilfekonferenz zum Thema HIV in Europa. Bis zu 500 Teilnehmer/innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden erwartet.
Die Vorbereitungen laufen seit Monaten. „Wir wollen einen Raum geben für aktuelle Diskussionen aber auch für persönliche Begegnungen“ sagt Stefan Timmermanns, Referent für „Leben mit HIV“ bei der Deutschen AIDS-Hilfe und Mitglied der Vorbereitungsgruppe.
Die Konferenz steht unter dem Motto: „Wir sprengen den Rahmen“. Gemeint ist damit, dass das Thema HIV und Aids und die Menschen, die mit HIV und Aids leben, raus müssen aus der Ecke von Diskriminierung, Stigmatisierung und veralteten Klischees.
Geboten wird ein vielfältiges Workshop-Programm. Die Themen reichen von „Älterwerden mit HIV“ über Kriminalisierung bis hin zu „HIV und Arbeit“. Dazu mehrere Workshops, die sich mit Bildern von HIV beschäftigen – den eigenen und den Bildern, die in der Öffentlichkeit vermittelt werden.

Vor Beginn der Konferenz habe ich Teilnehmer/innen nach ihren Erwartungen befragt. „Ich will andere Menschen kennenlernen, die sich in der Selbsthilfe engagieren“ sagt Lars, der aus der Schweiz angereist ist und heute schon um 5.30 Uhr in den Zug steigen musste. Er ist zum ersten Mal bei den „Positiven Begegnungen“. Für Michael aus Wuppertal, der schon oft dabei war, ist das Thema „Älterwerden mit HIV“ wichtig. „Es reicht mir nicht, was irgendwelche Ärzte zu diesem Thema sagen, es geht nicht nur um den medizinischen Aspekt. Ich möchte mit Positiven ins Gespräch darüber kommen, was es heißt, so lange Jahre mit dem Virus zu leben“.
„Am wichtigsten finde ich, dass Menschen hier miteinander ins Gespräch kommen“, sagt Laura, gute Seele des Kongresses und seit vielen Jahren Initiatorin von „Laura´s Cafe“. „Für manchen Positiven ist hier die erste Möglichkeit, sehr offen über das Leben mit dem Virus zu sprechen. Hier ist jeder willkommen und für ein paar Tage sind wir eine große Familie“.
Weitere Impressionen gibt´s morgen direkt von der Konferenz – unweit der Werner-Bock-Straße. Bielefeld find
ich gut
Drugs Soup
[skoll] "If you believe the way to deal with the human appetite for intoxication is to..."
"If you believe the way to deal with the human appetite for intoxication is to criminalize and militarize, then blood is on your hands."
–Johann Hari: The Only Thing Drug Gangs and Cartels Fear Is Legalization
Steffen Geyer über Cannabis, Drogenpolitik und die Legalisierung
Green New Deal ohne Hanf?
Als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise der späten 20er Jahre des letzten Jahrhunderts erfand der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt 1933 den "New Deal". Mit massiven staatlichen Investitionen kämpfte die Rooseveltregierung in den folgenden zehn Jahren gegen Massenarbeitslosigkeit und die Verarmung weiter Bevölkerungsschichten.
80 Jahre später erinnerte sich die Welt angesichts einer neuen tiefgreifenden Krise der Finanz- und Arbeitsmärkte an das erfolgreiche Konzept.
Thomas L. Friedman, ein angesehener US-amerikanischer Wirtschaftsjournalist erfand 2007 den "Green New Deal" und forderte in der Zeitung "New York Times" dazu auf, steigenden Ölpreisen, wachsenden Umweltproblemen und dem Kollaps des Kreditmarktes zu begegnen, indem die Regierungen mittels staatlicher Investitionsprogramme die Entwicklung nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energiequellen forcieren.
Ökölogische Produkte zur Finanzmarktrettung
Der dem zugrundeliegende Gedanke ist, dass die Regierungen angesichts der aktuellen Finanzmarktprobleme ein Eingreifen ohnehin nicht verhindern können und nur die Konzentration staatlicher Mittel auf "grüne" Industrien in der Lage ist, die Wirtschaft anzukurbeln und gleichzeitig den Klimawandel zu bremsen.
Besonders in den USA fiel die Idee auf fruchtbaren Boden. Noch immer gelten die Jahre vor dem Eintritt der USA in den zweiten Weltkrieg vielen Amerikanern als das "goldene Zeitalter" ihrer Nation.
So verwundert es kaum, dass es nur wenige Monate dauerte, bis die Idee "Green New Deal" von der UNO aufgegriffen wurde. Am 22. Oktober 2008 kündigte der Direktor des UNEP (United Nations Environment Programme, UN-Umweltbehörde) Achim Steiner die Initiative "Global Green New Deal" an.
Hilary Benn, damals Staatssekretär im britischen Umweltministerium sagte anlässlich der UNEP-Initiative: Die Revolution der Grünen Technologie muss an Fahrt gewinnen, da zukünftig ein wachsender Teil der Jobs auf der Welt in der Umweltindustrie entstehen wird.
US-Hanfpionier Jack Herer (1939 - 2010)
Großbritannien hat sich dem Aufbau einer grünen Ökonomie verschrieben - Zuhause wie im Ausland: Sie wird gut für die Geschäfte sein, gut für die Umwelt und gut für das Wachstum. Die UNEP-Initiative wird helfen, den Wechsel zu meistern, insbesondere weil sie zu verstehen hilft, wie sehr unsere Existenz von der Umwelt abhängt - von Boden, Luft, Wasser und Biodiversität.
Diese schönen Worte
so der US-Hanfpionier Jack Herer hatten für ihn (und weite Teile der Ökobewegung) nur einen Makel - Die für die Erneuerung des Planeten potentiell wichtigste Pflanze kommt in den Plänen der UNEP garnicht vor. Dabei hat nur die uralte Nutzpflanze Hanf, Cannabis sativa L., das Potential zum Weltenretter. Nach ihrer Re-Legalisierung könnte sie die stetig wachsende Weltbevölkerung kostengünstig und CO2-neutral mit Kleidung, Nahrung und Treibstoff versorgen.
so Herer in der New York Times.
Herer mag es mit dem "Weltenretter Hanf" klassisch amerikanisch übertreiben, eine genauere Betrachtung der ökologischen Möglichkeiten der Pflanze lohnt sich aber allemal. Immerhin war Cannabis schon einmal Motor und Schmiermittel der Weltwirtschaft.
Cannabis - Energiepflanze mit Geschichte
Bis in die 30er Jahre des vergangenen Jahrhundert war Hanf die weitverbreiteste und für die Menschheit wichtigste Nutzpflanze. Das Öl seiner Samen erleuchtetet die Nächte, Kleidung aus Cannabisfasern hielt die Menschen warm, Hanfsegel und -seile machten den Transport über Kontinente hinweg überhaupt erst möglich. Dem machte ein kleiner Kreis US-Großindustrieller und ihre zum Drogenzar gehypte Marionette Harry J. Anslinger ein radikales Ende.
Die erdölsüchtige Welt in der wir aufwachsen und die verheerenden Auswirkungen des Welthungers nach fossilen Brennstoffen hätten wir ohne das 1937 in den USA "erfundene" und nach dem zweiten Weltkrieg weltweit exportierte Hanfverbot nie erlebt. Ohne Mellon, Hearst, Dupont und ihren "Vollstrecker" Harry J. Anslinger sähe unser Planet heute anders aus!
Wenn wir wollen (und unsere politischen "Führer" an der Wahlurne, in Briefen und Emails dazu zwingen), kann Hanf DIE Pflanze des 21. Jahrhunderts werden. Der explodierende Energiebedarf der Menschheit könnte dabei ein wichtiger Verbündeter sein.
Eine Hanfpflanze ist ja im Prinzip nichts anderes, als gespeicherte Sonnenenergie. Biomasse aus Licht zu erzeugen, dass schaffen alle grünen Pflanzen - doch nur wenige tun dies so effektiv, wie Cannabis.
Wusstet ihr, dass Hanf auf der gleichen Fläche viermal so viel Biomasse erzeugt, wie die Fichte, die in unserem Land verbreitetste Energiepflanze? Wusstet ihr, dass für seinen Anbau im Gegensatz zum heute in Deutschland massenhaft als Ölsaat kultivierten Raps kaum Düngemittel, Pestizide und Fungizide benötigt werden? Wusstet ihr, dass die stinknormalen LKWs auf unseren Straßen ohne Umbau ab morgen CO2-neutral mit Hanf-Biodiesel fahren könnten?
Ich bin mir sicher, dass beinahe alle PolitikerInnen im Deutschen Bundestag bei einer oder allen dieser Fragen "Nein" antworten würden. Es liegt an uns, ihnen die Möglichkeiten der Nutzpflanze Hanf als Energieträger, als Treibstoff der Zukunft, als CO2-neutralen Jobmotor - kurz als wichtigsten Verbündeten des "Green New Deals" schmackhaft zu machen. Demonstrationen wie der Hanftag oder die Hanfparade sind dafür ein wichtiges Werkzeug.
Ohne Cannabis kein Green New Deal
Der Klimawandel ist nicht nur ein Problem, er ist auch eine Chance (um Hanf zu legalisieren? a.d.A.). Er bietet uns die Gelegenheit, überall im Land neue Arbeitsplätze zu schaffen, indem wir unsere Energieversorgung umstellen. Das stärkt unsere Wirtschaft, erhöht unsere Sicherheit, verringert unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl und stellt sicher, dass wir in den kommenden Jahrzehnten wettbewerbsfähig sind. Und all das, während wir den Planeten retten. Wir werden diese Gelegenheit nicht verpassen.
so Barack Obama anläßlich einer Rede über erneuerbare Energie.
Der ökologisch nachhaltige Umbau der Weltwirtschaft bleibt ohne Cannabis Illusion! Kein Green New Deal ohne Hanf!
Mehr zum Thema "Green New Deal"
- Thesenpapier der UNEP: "Global Green New Deal - Environmentally-Focused Investment Historic Opportunity for 21st Century Prosperity and Job Generation"
- Green New Deal - Investieren in die Zukunft - Dosier der Böllstiftung zum Green New Deal abläßlich der Konferenz "Die Große Transformation - Greening the Economy" am 28. und 29.05.2010 in Berlin.
- Kein Green New Deal ohne Hanf - Brief von Martin Steldinger an das Berlin21 Fachforum "Klimawandel und Energie" vom Juni 2009
- Nützliches Cannabis - Interview mit TV.Berlin Am 26.07.2009 erklärte ich Sarah Maria Breuer im TVBerlin Morgenmagazin, warum ich für die Nutzpflanze Cannabis kämpfe und was das mit dem Hanflabyrinth Berlin zu tun hat.
Artikel des Hanf Journal
Suchtexperten für Entkriminalisierung
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 64XXX Darmstadt - Bessungen mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 64XXX Darmstadt - Bessungen
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Kleinkram mit kleinen Buds dabei, schaut sehr dunkelgrün aus und riecht nur sehr schwach. Beim Zerreiben der Asche blieb ein öliger Film auf der Hand zurück.
Deutsche Aidshilfe Blog
Den Rahmen sprengen – aber wie?
Heute beginnt in Bielefeld die Selbsthilfekonferenz „Positive Begegnungen“. Das Thema: Bilder vom Leben mit HIV. Davon gibt es so einige – und keins reicht aus
Wir sprachen mit zwei Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe dieser Konferenz: Stefan Timmermanns ist Referent für Leben mit HIV/Aids bei der Deutschen AIDS-Hilfe. Michèle Meyer ist Präsidentin der Schweizer Selbstorganisation LHIVE.
Frau Meyer, Herr Timmermanns, das Motto der „Positiven Begegnungen“ lautet „Wir sprengen den Rahmen!“ Warum?
Meyer: Die öffentlichen Bilder vom Leben mit HIV, die zum Beispiel über die Medien vermittelt werden, berücksichtigen nie alle Facetten des Lebens mit HIV. Sie zwängen Menschen mit HIV in viel zu enge Rahmen. Deswegen müssen wir diese Rahmen sprengen.
Was für Bilder meinen Sie zum Beispiel?
Meyer: Zum Beispiel gibt es die Vorstellung: „Eine Frau, die HIV-positiv ist, muss ein Flittchen sein.“ Menschen werden auf Klischees reduziert.
Timmermanns: Bei vielen anderen Bildern stehen Elend und Tod im Vordergrund. Gezeigt werden HIV-Positive und Aidskranke in Afrika und anderen Ländern, in denen HIV besonders heftig wütet. Diese Bilder lassen Menschen glauben, HIV-Positiven in Deutschland ginge es ähnlich. Oder nehmen wir die Bilder der Kampagne „Aids ist ein Massenmörder“, die im letzten Jahr von sich reden machte: Gezeigt wurden Diktatoren beim Sex mit Frauen. Durch solche Kampagnen entstehen furchtbare Bilder von Menschen mit HIV.
Wie wirken diese Bilder auf HIV-Positive, zum Beispiel wenn sie noch nicht lange von ihrer Infektion wissen und noch kein gefestigtes Selbstbild haben?
Meyer: Gerade am Anfang einer Infektion verstärken sie Schuldgefühle und die Angst vor dem Verlauf der Krankheit.
Timmermanns: Diese Bilder bieten einfach keine Grundlage, um möglichst gesund und gut weiterzuleben …
Meyer: … und dabei wohlwollend mit sich selber umzugehen!
Timmermanns: Das Selbstbewusstsein wird geschwächt. Und psychischer Stress wirkt sich auch negativ auf das Immunsystem aus. Außerdem behindern diese Bilder den offenen Umgang mit der Infektion. Das ist fatal, denn Tabuisierung und Verdrängung von HIV können dazu führen, dass Menschen sich oder andere weniger schützen.
Das Leben mit der HIV-Infektion hat sich sehr verändert, seit es Medikamente gegen die Virusvermehrung gibt. Sind die alten Bilder untauglich geworden?
Meyer: Es geht nicht darum, neu gegen alt zu setzen. Es geht um die Vielfalt des Lebens mit HIV, die nicht berücksichtigt wird in den wenigen Bildern, die sich in den Köpfen eingebrannt haben.
Timmermanns: Vielfalt und Gleichzeitigkeit. Das Problem entsteht immer, wenn Bilder verallgemeinert werden.
Warum sind die Schreckensbilder so präsent, während das alltägliche Leben mit HIV in Deutschland kaum öffentlich zu sehen ist?
Meyer: Das alltägliche Leben mit HIV ist nicht halb so spektakulär. Wenn Sie bei dem Thema Sex and Crime weglassen, ist es nicht mehr sehr interessant.
Timmermanns: Medien funktionieren eben nach bestimmten Mustern. Auflage und Klicks erzeugt man durch Skandalisierung und durch starke Emotionen.
Wenn man sich Kampagnen wie “AIDS ist ein Massenmörder” anschaut, stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt bei den öffentlichen Bildern von HIV die Angst?
Meyer: Eine große Rolle! HIV ist eine Projektionsfläche.
Timmermanns: Das sieht man auch an dem Prozess gegen Nadja Benaissa. Die junge Frau wird als Sündenbock durchs Dorf getrieben, weil viele Leute Angst haben, sich zu infizieren. Sie selber haben vielleicht bisher einfach Glück gehabt. Ihre Angst und ihr schlechtes Gewissen entladen sich nun in einem moralischen Aufschrei über jemanden, der weniger Glück hatte. Dabei stehen letztlich alle Menschen am Pranger, die sich in Risikosituationen schon einmal nicht geschützt haben.
Sie haben es also mit Medienmacht und starken Emotionen zu tun. Wie schafft man es, so einen mächtigen Rahmen zu sprengen?
Timmermanns: Wir nehmen die Produktion der Bilder selber in die Hand!
Meyer: In unserem Fotoprojekt „Du sollst dir ein Bild machen!“ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Bilder von ihrem Leben mit HIV gestalten, indem sie sich mimisch und gestisch darstellen. Die Fotos werden dann im Großformat in der Bielefelder Innenstadt gezeigt. Später soll eine Wanderausstellung daraus werden.
Timmermanns: In einem Videoworkshop wird außerdem ein kurzer Film entstehen. Er wird anschließend ins Internet gestellt.
Meyer: Was mir besonders wichtig ist: Wir versuchen auf dieser Konferenz auch, unsere eigenen Bilder aufzubrechen, aufzuweichen und zu ergänzen. Wir müssen uns auch selber klar darüber werden, dass wir sehr unterschiedlich sind und ganz unterschiedliche Erfahrungen machen. Deswegen heißt ein Workshop: „Wie viele Bilder halten wir aus?“ Die Community braucht so eine Debatte, um anschließend selber neue Bilder hervorbringen zu können.
Welche Bilder sollen von Ihrer Konferenz denn ausgehen?
Timmermanns: Ein breites Spektrum. Auf der einen Seite gibt es Sterbende in Afrika, die keine Medikamente bekommen. Auf der anderen Seite gibt es den erfolgreichen Manager in Deutschland, der einmal täglich seine Pillen nimmt – der aber vielleicht in seiner Firma nicht über seine Infektion reden kann. Zwischen diesen beiden Polen gibt es unzählige Geschichten und Bilder. Sie sind alle richtig – nur gibt es eben nicht das eine Bild von HIV.
(Interview: Holger Wicht)
August 25, 2010
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 45XXX Recklinghausen mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 45XXX Recklinghausen
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Der gesamte Kreis Recklinghausen scheint mit einer Welle von gebrixtem Marihuana versorgt zu sein. Das Cannabis wies wieder typische Brix-Eigenschaften auf. Es roch kaum, schmeckte eklig, brannte wie eine Wunderkerze und die Asche war hart und schmierig. Man spürte keine Wirkung. Außerdem hatte man weißen Schleim in der Brust, Bauchschmerzen und Stechen im Brustkorb.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Husten, Atemwegserkrankungen, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, andere Effekte
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Cannabis aus 45XXX Recklinghausen mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 45XXX Recklinghausen
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras hatte die üblichen Brixanzeichen und knisterte besonders beim Rauchen in der Pfeife. Ich habe sowas in letzter Zeit leider nur zu oft sehen müssen.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Allg. Unwohlsein
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Bleibende Schäden sind bis jetzt nicht bemerkbar. Schleim im Hals und sonstige schmerzen hielten ein paar Stunden nach Konsum an.
INEIDFO Institut fuer empirische und interdisziplinaere Drogenforschung
Nur noch 39 % der erwachsenen Deutschen für eine weitere Strafverfolgung der „Kiffer“ und sogar 78 % für eine Verwendung von Cannabis als Medizin
Drugs Soup
[silenius] "I will trip-sit the crap out of you."
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 50XXX Brühl bei Köln mit Brix
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 50XXX Brühl bei Köln
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Auf den ersten Blick sieht es aus wie normales Gras. Auffälig war, dass der Geruch etwas schwach war. Beim Rauchen bemerkt man einen komischen Geschmack sowie ein leichtes Stechen in der in der Brust und ein Kratzen im Hals. Desweitern konnte man das Weed nicht richtig "zerbröseln" da es kaum bis garnicht trocken wurde so wie es bei normalem Gras der Fall ist, wenn es lange offen herumliegt. Es blieb stets eine gewisse Feuchte erhalten.
Eindeutiges Indiz dafür, dass es sich um mit Brix bzw. mit Zucker gestreckem Gras handelt, war jedoch die dunkelschwarze, verhärtete Asche, welche beim Zerreiben zwischen zwei Fingern einen ekligen pechschwarzen, öligen Film auf der Haut hinterließ. Meines Wissens nach befinden sich von diesem Weed noch mehrere Kilos im Umlauf. Ich finde es wird Zeit, dass die Bevölkerung ganz OFFIZIELL in der TAGESZEITUNG oder über sonstige Medien darüber INFORMIERT wird, dass der Konsum von so einem Scheißzeug auf Dauer EXTREM GESUNDHEITSGEFÄHRDEND ist und vielleicht sogar tödlich enden könnte. Sollte es sich wirklich um das von euch beschriebene Streckmittel BRIX handeln, hieße das, dass sich gerade mehrere hundert, wenn nicht tausende Mariuhana-Konsumenten gerade die Lunge mit Zucker und Klebstoff vollpumpen ohne es zu wissen und ich spreche hier nicht nur von langhaarigen Biologiestudenten.
Der Kosum von Weed hat sich in meiner Generation in allen möglichen Gesellschaftsschichten verbreitet. Vom Hartz4-Empfänger bis zum Juristen. Ganz zu Schweigen von den ganzen 14 jährigen Schülern, die das Zeug rauchen und vielleicht noch viel schlimmere Folgen davon tragen. Es wird also höchste Zeit aktiv zu werden. Ich hoffe, dass ihr die nötigen Mittel habt, um solch eine Publizierung zu verwirklichen und somit die Bevölkerung zu warnen. - Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Allg. Unwohlsein, Atemwegserkrankungen, Schlafprobleme
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Zum Glück wurde mir schnell bewusst, dass ich gestrecktes Gras geraucht habe. Trotzdem habe ich immernoch ein leichtes Stechen in der Brust und das Gefühl, dass ich nicht zu 100% richtig durchatmen kann. Ich kann nur hoffen, dass ich keine bleibenden Schäden davongetragen habe.
Deutsche Aidshilfe Blog
Vielfalt ist unsere Stärke
Am 26. August beginnen in Bielefeld die Positiven Begegnungen 2010, die größte deutschsprachige Konferenz zum Leben mit HIV. Drei Mitwirkende erzählen, was sie sich von der Veranstaltung erwarten und warum sie sich engagieren
- Marcel Dams (21), Video-Blogger und Verwaltungsfachangestellter der Stadt Essen
- Melike Yildiz (32), Kunsthistorikerin, Mutter von zwei Kindern und Sprecherin des Positivenplenums der Berliner Aidshilfe
- Carsten Schatz (40), Landesgeschäftsführer der Linken in Berlin und Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe
Melike, Marcel und Carsten – warum fahrt ihr zu den Positiven Begegnungen 2010 nach Bielefeld?
Marcel: Ich hoffe, dass ich auch junge Leute treffe, mit denen ich mich austauschen kann. Ich bin zum ersten Mal dabei. Als die Positiven Begegnungen das letzte Mal waren, habe ich noch gar nicht gewusst, dass ich positiv bin. Meine Diagnose habe ich erst im August 2009 bekommen.
Melike: Da drehe ich doch die Frage gleich mal um: Was kann ich zu den Positiven Begegnungen mitbringen? Nur mit dieser Einstellung kann man was bauen. Jeder von uns bringt ja was mit.
Was zum Beispiel?
Melike: Solidarität! Als Einzelne sind wir eingeschränkt in unseren Möglichkeiten, aber wir können uns gegenseitig unterstützen.
Carsten: Es hat die Aidshilfebewegung immer ausgezeichnet, dass sie Vielfältigkeit nicht nur zulassen konnte, sondern auch fruchtbar gemacht hat. Aber das funktioniert nur, wenn eine Grundsolidarität da ist – zwischen dem Drogengebraucher, dem Schwulen und der Prostituierten. Vielfalt ist unsere Stärke.
Was erwartest du dir, Carsten?
Carsten: Mir liegt am Herzen, dass wir in Bielefeld eine Debatte anstoßen, damit die Offenheit für das Leben mit HIV zunimmt: im Bereich Arbeit mit HIV, beim Thema Älterwerden … Positive müssen klarer benennen, was sie erwarten, auch welche Serviceangebote sie erwarten, zum Beispiel von den Aidshilfen.
Melike Yildiz: „Der Grund für das Selbsthilfeengagement ist bei vielen HIV-positiven Migrantinnen die Verzweiflung.“
Warum engagiert man sich als Positiver? Wie war das bei dir, Melike?
Melike: Wir leben ja in Welten, die parallel verlaufen – auch im Umgang mit HIV. Manche Menschen leben in Europa, kommen aber aus Ländern, wo das Wissen über HIV und Aids auf demselben Stand ist wie hier vor 20 Jahren. Die bekommen den hiesigen Wissensstand natürlich mit und sind dann mit einer völlig anderen Welt konfrontiert. Dann kommt der Zeitpunkt, wo man sagt: Entweder bleibe ich in meiner Diaspora und verstecke meine Infektion, so gut ich kann. Oder es ist mir alles ganz egal und ich gehe einen Schritt nach vorne. Was ich orientalisch ausschweifend sagen möchte: Der Grund für das Engagement ist bei vielen HIV-positiven Migrantinnen leider die Verzweiflung.
Carsten: Ich glaube, bei den Herkunftsdeutschen ist das nicht anders. Nur dass diese Verzweiflung heute weniger dramatisch ist als noch vor 15 Jahren. Sie kann ein Motiv sein zu sagen: Ich gehe jetzt mal zur Aidshilfe. Das ist nach wie vor so, auch wenn die Leute nicht mehr dem Tod ins Auge blicken.
Wie sinnvoll ist es denn, spezielle Angebote für Migrantinnen, Jüngere und viele andere zu machen? Verzettelt man sich da nicht?
Carsten: Ich würde jeden Weg unterstützen, der dazu führt, dass sich Leute engagieren. Wenn sie zunächst einen Raum brauchen, um sich mit anderen Menschen in ähnlichen Lebensumständen zu treffen, dann sollen sie das machen. Wenn sie sagen: Ich brauche das nicht und kann mich gleich mit einem Junkie an einen Tisch setzen, dann ist auch das in Ordnung. Solange der Respekt voreinander und eine Grundsolidarität da ist, soll jeder seins machen.
Melike: Mit gesundem Menschenverstand würde ich sagen: Wie in jeder Beziehung braucht es manchmal etwas Abstand, um sich dann wieder gut zu unterhalten und konstruktiv zusammenzuarbeiten.

„Die Idee, ein Blog zu machen, kam mir erst nach meiner Diagnose. Damals habe ich gedacht: Ich bin der einzige junge Mensch mit HIV.“
Marcel: Ich habe schon früher für mich selbst geschrieben. Die Idee, ein Blog zu machen, kam mir aber erst nach meiner Diagnose. Damals habe ich gedacht, ich bin der einzige junge Mensch mit HIV. An den Reaktionen auf mein Blog merkte ich: Es gibt auch andere.
Wie reagieren Gleichaltrige auf dein Blog?
Marcel: Es kommen die typischen Fragen: Wie ist es denn passiert? Du bist doch noch so jung! Viele gehen davon aus, dass man als junger Mensch von HIV nicht so betroffen ist. Aber es kann passieren, sobald du Sex hast – beim ersten Mal oder beim fünzigsten Mal. Diese Tatsache möchte ich bekannter machen.
Ersetzen solche Online-Blogs bald die Aidshilfe der alten Art?
Marcel: Nein, Kondome und Infomaterial zu verteilen, ist genauso wichtig wie Aufklärung im Netz. Ich gehe auch regelmäßig zu einer Gruppe der Essener Aidshilfe für junge Positive. Eine Verbindung von Altem und Neuen wäre wohl das Beste.
Carsten: Es gibt ja immer noch Dinge, die in einer Face-to-face-Kommunikation viel besser funktionieren als im Chat. Deshalb wird es die klassische Form weiterhin geben – auch für die Jungen. Ich bin da ganz zuversichtlich.
Das Image der Selbsthilfe ist ja etwas verstaubt…
Melike: In der Migranten-Community ist das verstaubte Image kein großes Problem. In den Herkunftsländern gibt es ja selten so professionelle Strukturen wie hier. Man ist also gezwungen, sich selbst zu helfen. Auch jede Diaspora funktioniert so.
Marcel: Jeder wäre heillos überfordert, wenn er in einer Selbsthilfegruppe nur über seine Infektion reden müssten. So ging es mir auch. Am Anfang wollte ich mit niemandem darüber sprechen. Ich musste erst mal mit mir ins Reine kommen.
Wird es in 20 Jahren noch Positive Begegnungen geben?
Carsten: Solange es noch keine Heilung gibt und solange die Übertragungswege von HIV – Sex und intravenöser Drogengebrauch – tabu sind, wird es auch Aids-Selbsthilfe geben. Vielleicht in einer anderen Form, aber es wird sie weiterhin geben.
Melike: Ja, die Menschen sind so konstruiert: Sie wollen sich begegnen! Sie finden schon einen Grund, und wenn es HIV ist. (lacht) Deshalb habe ich die Hoffnung, dass es die PoBe auch in 20 Jahren noch gibt.
Drugs Soup
[silenius] Erowid Report on Club Health (2010)
This report focuses on just a few of the trends, highlights, and novelties of Club Health 2010.
http://www.erowid.org/general/conferences/conference_2010_clubhealth.shtml
Hanfsamen Blog
München zensiert Werbung
Drugs Soup
[drugs] Nur noch 39 % der Deutschen für Hanf-Kriminalisierung.
Das Berliner Institut INEIDFO schickte uns anlässlich der beabsichtigten Anhebung der „nicht strafbaren Besitzmenge“ für Cannabis in NRW durch die neue rot-grüne Landesregierung und derangekündigten Zulassung von Cannabis als Medizin durch die Bundesregierung folgende Pressemitteilung:
Nach einer aktuellen Befragung von 950 Personen ab 18 Jahre von TNS-Emnid unter Leitung und im Co-Auftrag des gemeinnützigen Berliner Institutes INEIDFO haben 23 % der erwachsenen Deutschen bis 60 Jahre Konsumerfahrung zur illegalen Droge Cannabis, das sind 4 Prozentpunkte mehr als noch vor 9 Jahren, als eine ähnliche Emnid-Umfrage in Auftrag gegeben wurde. Aktuell konsumieren etwa 4 Prozent der 18-59 Jährigen Cannabis, bei den 18-29-Jährigen sind es 9 % und bei den 40-59 Jährigen immerhin noch etwa 2 %. Die zunehmende Konsumerfahrung zu dieser Droge könnte auch damit zusammenhängen, dass es für eine weitere Strafverfolgungdes Besitzes von Cannabis zum Eigenkonsum keine Mehrheit mehr gibt. Nur noch 39 % aller volljährigen Deutschen sind dafür, 30 % wollten eine Entkriminalisierung und meinten, ein einfaches Bußgeld, wie bei Falschparken, sei hier künftig angemessen genug, und insgesamt 24 % wollten gar keine Verfolgung mehr bzw. sogar einen freien Verkauf wie bei Alkohol und Tabak (in der Bundeshauptstadt Berlin waren es hier sogar 47 %), 7 % hatten hierzu keine Meinung.
Dennoch meinten 60 % der Deutschen, dass ein sehr hoher Konsum oder Dauerkonsum von Cannabis risikoreicher für das Leben und die Gesundheit sei als eine solcher bei Alkohol. 24 % waren hier anscheinend richtiger informiert, und verneinten dieses (jene Befragten mit dieser Meinung wollten sogar zu 43 % eine Legalisierung); und 16 % hatten hierzu keine Meinung. Noch mehr bröckelt die Front der Cannabisgegner bei der Frage einer Zulassung von Cannabis als Medizin bei Krebs, Multipler Sklerose, AIDS und vielen anderen Erkrankungen: Nur noch 16 % der volljährigen Deutschen waren in dieser Umfrage dagegen, 78 % waren für eine Freigabe von Cannabis bei diesen Erkrankungen, und 6 % hatten hierzu keine Meinung. Die nun endlich bevorstehende Zulassung von (zunächst allerdings nur) Cannabis-Extrakten zu medizinischen Zwecken durch die Bundesregierung bestätigt nur das breite Bevölkerungsvotum hierzu.
Die Frage ist, wann der gemäß Bevölkerungsvotum noch anstehende nächste Schritt einer Entkriminalisierung des Besitzes von Cannabis zum Eigenkonsum etwa durch Herabstufung zu einer Ordnungswidrigkeit mit einem einfachen Bußgeld stattfinden wird, wie unter anderem auch von Polizeipräsident Hubert Wimber aus Münster auch zur Entlastung der Polizeiarbeit (ca. 100.000 Straf-Anzeigen hier in D jährlich) gefordert wird.
Artikel des Hanf Journal
München zensiert Werbung des Deutschen Hanf Verbandes auf Bussen
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 32XXX Ostwestfalen mit Zucker
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 32XXX Ostwestfalen
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Zucker verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Mit Taschenmikroskop deutlich intakte Zuckerkristalle zu erkennen. Die Asche wurde beim verreiben ölig, evtl. auch Brix? Leider kein Foto möglich, da schon alles entsorgt wurde.
- Erlebte Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Allg. Unwohlsein, Husten
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- keine Angaben
Drugs Soup
[danio] The Beast File: MDMA (HUNGRY BEAST)
[Reposted from danio]
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus 26XXX Wahnbek mit Antidepressiva/Medikamente
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in 26XXX Wahnbek
- Erwerbsumstände
- Privat - Dealer
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit Antidepressiva/Medikamente verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Das Gras ist verdammt schwer, aber nicht verbrixt. Es knistert beim Verbrennen kaum und die Asche ist auch nicht ölig. Jedoch haben zwei Konsumenten des Grases plötzlich Medikamente im Blut, die sie nie genommen haben, z. B. Antidepressiva. Ich denke, damit soll die Suchtgefahr gesteigert werden, damit die Kunden schön wiederkommen, Dreckszeug!
- Erlebte Nebenwirkungen
- Allg. Unwohlsein, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Gleichgewichtsstörungen
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
- Es half nix außer abwarten und dort nie wieder zu kaufen.
August 24, 2010
Drugs Soup
[Rollo] A close up of a young woman snorting cocaine during the 1920s...
consciousness is a congenital hallucination

A close up of a young woman snorting cocaine during the 1920s [more cocaine business] via foxtongue
[Reposted from illustrations]
Streckmittelmelder des DHV
Cannabis aus NL-58XXX Venray - Coffeeshop Switch mit unbekannte Verunreinigung
- Fundort / Verbreitungsgebiet
- Entdeckt in NL-58XXX Venray - Coffeeshop Switch
- Erwerbsumstände
- legale Verkaufsstelle
- Streckmittel / Verunreinigung
- Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
- Identifikationsmethode
- Da es in Venlo im Nobodys und Roots/Oase mittlerweile nur noch verseucht Weed gibt, zumindest für Touris, entschloss ich mich nach Venray zum Switch zu fahren. Die 2 Gramm NLX von dort schienen OK zu sein, die 3 Gramm Orange Bud dagegen waren so gut wie geruchslos, bis auf den brixtypischen Heugeruch, und von einer unnatürlich dichten, unebenen Pseudo-Harzschicht bedeckt. Auch nach langer Zeit ist das Weed sehr fluffig und nicht bröselbar. Die Asche des Weeds ist unauffällig, riecht aber eigenartig chemisch. Der Rauch ist weder kratzig noch besonders widerwärtig, allerdings kommt er mir etwas dicker und unangenehmer vor als der von unbehandeltem Weed.
- Erlebte Nebenwirkungen
- keine
- Anmerkungen zu den Nebenwirkungen





























