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January 27, 2012

Drugs Soup

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[Reposted from louve]

27 January 2012 08:21 AM

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Deutsche Aidshilfe Blog

Frauen ohne Lobby

Spritze, Löffel, Feuerzeug für Safer Use

Ragazza bietet Frauen einen geschützten Raum zum sicheren Drogenkonsum

Domenica, eine der prominentesten Huren Hamburgs, gehörte einst zu den Mitbegründerinnen von Ragazza. Das Projekt, das sich um Grundbedürfnisse und die Versorgung von Drogen gebrauchenden Prostituierten in der Hansestadt kümmert, feiert nun seinen 20. Geburtstag. Axel Schock sprach mit Gudrun Greb. Die ausgebildete Krankenschwester und Betriebswirtin ist Geschäftsführerin der Beratungsstelle Ragazza im Stadtteil St. Georg.

Es gibt Projekte für Drogen Gebrauchende und Projekte für Straßenprostitution. Hat Ragazza mit dieser Spezialisierung auf Defizite reagiert?

Das hat etwas damit zu tun, dass der Hamburger Stadtteil St. Georg ein klassisches Prostitutionsgebiet ist, und zwar nicht erst seit 20, sondern bereits seit über 150 Jahren. Im Volksmund nannte man das früher den Hamburger Hausfrauenstrich. Zu diesen Frauen, die hier ihr kärgliches Einkommen mit Prostitution aufbesserten, kamen ab den 1970er Jahren Minderjährige und Drogengebraucherinnen. Ihre Einnahmequelle ist die Beschaffungsprostitution. Während man den Hamburger Hausfrauen noch mit einer gewissen Toleranz begegnete, reagierte man auf die Drogenprostitution mit Repressionen. Daher musste man diesen Frauen ein spezielles Angebot machen. Die Alternative wäre gewesen, weiterhin wegzuschauen.

Drogen gebrauchende Prostituierte stehen in der Hierarchie ganz unten

Die bereits bestehenden Projekte konnten diese Aufgabe nicht leisten?

Ein Problem war, dass diese Frauen sich dort nicht immer gut aufgehoben fühlten, weil sie in der Hierarchie, die es bei Drogenkonsumenten und Subsituierten gibt, ganz unten stehen. Eine Frau, die „nur“ dealt, steht auf einer höheren Stufe. Sexarbeiterinnen, die keine illegalisierten Drogen nehmen, glauben wiederum, sie seien etwas Besseres und würden professioneller arbeiten als Frauen, die anschaffen und ihr Geld für Drogen ausgeben.

Ein weiterer Grund war, dass Frauen andere Konsummuster und Konsumbedingungen haben als Männer und auch anders mit sich und ihrem Körper umgehen.  Wir kamen daher zu dem Schluss, dass eine spezielle Überlebenshilfe für anschaffende Drogenkonsumentinnen gebraucht wird und wir Bedingungen schaffen müssen, in denen sie sich wohlfühlen und vor Übergriffen durch Männer – auch denen der Staatsmacht – geschützt sind.

Ragazza ging von 20 Jahren an den Start. Wie sah eure Arbeit damals aus?

Der Kern des Projekts war Sozialarbeit vor Ort. Das heißt, die Mitarbeiterinnen gingen durch die Straßen und boten den Frauen Arbeitsmaterialen wie Kondome und Gleitgel an, aber auch ein offenes Ohr und ein gutes Wort. Einmal in der Woche konnten wir sie zu einem Stammtisch in eine Kneipe am Hansaplatz in St. Georg einladen. Sie befindet sich in Bahnhofsnähe, wo sich die Frauen vorwiegend aufhalten. Später hatten wir dann eine eigene Anlaufstelle. Die Frauen mussten nun nicht mehr in der Kneipe herumsitzen, sondern konnten zu uns in einen geschützten Raum kommen.

Welche Nationalitäten haben eure Klientinnen?

Noch immer überwiegen deutsche Frauen. Aber es gibt natürlich Klientinnen aus allen möglichen Ländern, seit einigen Jahren verstärkt aus Osteuropa.

Blick in den Drogenkonsumraum

Der Drogenkonsumraum von Ragazza

Das Ragazza hat – einmalig in Europa – einen Druckraum eigens für Frauen. War es eigentlich schwierig, ihn gegenüber den Behörden durchzusetzen?

Konsumräume waren in der Zeit kein großes Thema mehr, weil die Drogenpolitik in Hamburg bereits sehr liberal war und es schon andere Druckräume gab. Vielmehr fragten andere Drogeneinrichtungen, ob Frauen tatsächlich einen eigenen Druckraum benötigen. Das Verständnis dafür war damals bei den Kollegen noch nicht sehr groß.

Hatten sie vielleicht nur Angst um ihr Stück vom Kuchen?

Sicher. Man muss das aber gar nicht so böse oder zynisch sehen. Die Drogeneinrichtungen standen damals von allen Seiten unter Beschuss. Bereits damals wurden dezentrale, auf die Stadt verteilte Konsumräume gefordert. Daher stellte sich die Frage, ob man St. Georg durch einen weiteren Druckraum noch mehr belasten sollte oder die Frauen zum Druckraum des Drop Inn lotsen könnte. Inzwischen hat sich aber der Sach- und Fachverstand durchgesetzt: Die Notwendigkeit eines Druckraums nur für Frauen zweifelt heute niemand mehr an.

Die psychische Verelendung nimmt seit einigen Jahren zu

Wie steht es heute um den Gesundheitszustand eurer Klientinnen?

Der körperliche Zustand der Klientinnen in Hamburg hat sich merklich verbessert. Einerseits gibt es ein umfangreiches Angebot der medizinischen Grundversorgung. Andererseits ist der intravenöse Drogengebrauch zugunsten weniger riskanter Konsumformen zurückgegangen, und daher kommen auch Abszesse, Thrombosen und Embolien nicht mehr so häufig vor. Sicherlich hat auch die Ambulanz, in der Drogenabhängige mit synthetischem Heroin behandelt werden, zur gesundheitlichen Verbesserungen beigetragen.

Allerdings müssen wir seit einigen Jahren eine zunehmende psychische Verelendung der Klientel feststellen. Dafür gibt es leider kein adäquates Hilfsangebot. Gemeinsam mit Psychologen und Psychiatern der niedrigschwelligen Einrichtungen versuchen wir zwar, dem etwas entgegenzusetzen, aber wir kommen hier schnell an unsere Grenzen.

Es gibt immer noch einen großen Bedarf an Information und Aufklärung

Inwieweit sind sexuell übertragbare Infektionen (STIs) ein Thema in eurer Arbeit?

Was Hepatitis, HIV und andere STIs angeht, gibt es immer noch einen großen Bedarf an Information und Aufklärung. Wir merken das besonders bei den Themenwochen, die wir regelmäßig durchführen. Wir suchen uns ein Thema aus, beispielsweise Syphilis oder HIV, und sprechen einen Monat lang unsere Besucherinnen darauf an. Unter anderem motivieren wir sie mit einem kleinen Quiz, ihr Wissen zu überprüfen. Auf diese Weise kommen wir mit den Frauen ins Gespräch und regen sie auch an, sich testen zu lassen.

In welcher Form könnt ihr Tests anbieten?

Wir haben das Glück, dass wir während unserer Öffnungszeiten auf Honorarbasis eine Allgemeinmedizinerin beschäftigen können. Die Ärztin ist zugleich im CASA Blanca tätig, dem „Centrum für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten“ in Altona. Außerdem arbeiten wir noch mit einer Gynäkologin zusammen.

Viele Frauen haben keine Krankenversicherung

Die beiden Ärztinnen machen Abstriche, Blutentnahmen und andere Untersuchungen und stellen auch Blickdiagnosen. Wenn die Ergebnisse vorliegen, können die Klientinnen diese mit den Sozialarbeiterinnen, Psychologinnen oder Ärztinnen besprechen. Dann allerdings beginnt oft das Problem: Viele Frauen haben nämlich keine Krankenversicherung.

Kondome in einem Körbchen

Für sicheres Anschaffen: Grundausstattung in der Straßensozialarbeit

Eine Behandlung ist also nicht möglich, weil es keine Versichertenkarte gibt.

Wir selbst könnten auch gar nicht mit der Kasse abrechnen. Wir sind nur für die Grundversorgung da und können die Frauen danach nur weitervermitteln. Ohne Krankenversicherung ist das meist sehr schwierig.

Das heißt, ihr müsst die Frauen ins Ungewisse schicken…

Ja. Wir versuchen dann über Spenden und andere Kanäle, eine Behandlung zu ermöglichen. Das eine oder andere Mal gelingt das auch. Doch wir haben keine verlässlichen Wege und können leider nicht gewährleisten, dass diese Frauen tatsächlich die notwendige Behandlung bekommen.

Könnt ihr in solchen Fälle auf ein finanzielles Polster zurückgreifen?

Wir bekommen relativ häufig getragene Kleidung und andere Sachspenden, Geld aber in der Regel nicht. Die Bereitschaft, für unsere Klientel zu spenden, ist gleich null. Daher sind wir auch ganz glücklich, dass ein amerikanischer Kosmetikkonzern einen Fonds aufgelegt hat.

Die Bereitschaft, für Drogen gebrauchende Prostituierte zu spenden, ist gleich null

Du spricht vom MacAids-Fonds des Kosmetikherstellers Estée Lauder.

Ja. Dort wurde uns im vergangenen Juni ein Kleinbus bewilligt. Damit können wir nun ein Jahr lang auf der Straße HIV- und Aids-Beratung anbieten.

Wie sieht diese Beratungsarbeit konkret aus?

Wir fahren mit dem Mobil an die Standorte unserer Klientel, gehen durch die Straßen und laden die Frauen zu uns auf einen Kaffee ein. Hier können sie sich dann eine Pause gönnen, sich vielleicht ein bisschen aufwärmen und das eine oder andere besprechen. Wir besuchen mit dem Mobil aber auch Modellwohnungen, wo wir den dort tätigen Frauen das Gleiche direkt am Arbeitsplatz anbieten.

Woher wisst ihr, wo diese Modellwohnungen sind?

Wir werten die Adressen im Internet oder in den Anzeigen der Tageszeitungen aus und fahren dann zu den Wohnungen. Sie befinden sich meist in anonymen Wohnblocks und sind über die ganze Stadt verstreut.

Die Frauen können mit kaum jemandem offen über ihre Arbeit sprechen

Fühlen sich manche nicht bei ihrer Arbeit gestört und belästigt, wenn ihr plötzlich in der Tür steht?

Das ist ganz unterschiedlich. Zum Teil hat sich schon herumgesprochen, das wir mit unserem Mobil unterwegs sind. Wenn die Frauen Kundschaft haben, lassen sie uns gar nicht erst rein. Aber manchmal erwartet man uns schon. Wir werden auch weiterempfohlen und weitervermittelt. Leider ist es immer noch so, dass die Frauen mit kaum jemandem offen über ihren Job reden können. Sie können in der Regel nicht zum Arzt gehen und offen sagen, dass sie als Prostituierte arbeiten. Daher nutzen sie unsere Gesprächsangebote, weil sie hier ungehemmt Fragen stellen können.

Gibt es Dinge, die euch bei diesen Gesprächen immer noch überraschen?

Erstaunlich ist, wie wenig Erfahrung viele Frauen in punkto Sexualität tatsächlich haben und wie rudimentär ihr Wissen zum Beispiel über Schwangerschaft oder die Übertragungswege von HIV und anderen STIs ist. Wir haben auch festgestellt, dass ihr Wissen immer wieder aufgefrischt werden muss, weil es im Arbeitsalltag einfach verloren geht. Außerdem überrascht uns immer wieder, dass Frauen zwar den festen Vorsatz haben, sich zu schützen, sich dann aber doch dem Wunsch des Kunden nach ungeschütztem Sex beugen, wofür er in der Regel auch mehr bezahlt.

 

Ragazza e.V. feiert seinen 20. Geburtstag offiziell am 2. Februar mit einem Tag der offenen Tür.

Ragazza, Brennerstraße 19, 20099 Hamburg, Telefon 040-24 46 31. Internetseite: www.ragazza-hamburg.de

 

 

 

27 January 2012 05:13 AM

Drugs Soup

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January 26, 2012

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Video der Cannabis-Anhörung im Bundestag

Wie gefährlich ist Cannabis – Für und Wider Cannabis-Clubs

Am 25. Januar 2012 haben sich die Mitglieder des Gesundheitsausschusses unter Vorsitz von Dr. Carola Reimann (SPD) in einer öffentlichen Anhörung von mehreren Experten über Folgen einer möglichen Legalisierung von Cannabis informieren lassen.
Hintergrund der 90minütigen Sitzung im Anhörungssaal des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196). Dieser fußt wiederum auf der Petition „Cannabiskonsumenten entkriminalisieren“ des Deutschen Hanfverbandes, deren abschließende Behandlung aufgrund des Antrags und der Anhörung verschoben wurde.

Die Aufzeichnung der Anhörung im Bundestag am 25.01.2012:


Quelle: Deutscher Bundestag

Sachverständige:

  • Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main
  • Dr. Rainer Dahlenburg, Apotheker für experimentelle Pharmakologie und Toxikologie beim Bundeskriminalamt
  • Dr. Raphael Gaßmann, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.
  • Rolf Hüllinghorst, ehemaliger Geschäftsführer Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS)
  • Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen
  • Hans-Günther Meyer-Thompson, Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin
  • Staatsanwalt Jörn Patzak, Staatsanwaltschaft Trier
  • Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband

Linke: Eigenanbau von Cannabis erlauben

Die Linke fordert von der Bundesregierung die Vorlage eines Gesetzentwurfes, der den Besitz von bis zu 30 Gramm Cannabiserzeugnissen zum Eigengebrauch legalisiert. Während der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten weiterhin untersagt bliebe, würde somit der Eigenanbau von Cannabispflanzen erlaubt.
Die Legalisierung des Eigenanbaus bildet auch die Grundlage für die von der Fraktion vorgeschlagenen Cannabis-Clubs. Diese sollen im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt werden, den Eigenanbau der Pflanze an Außenstehende zu übertragen. Die Fraktion fordert, die Clubs als eingetragene Vereine zu organisieren, die überwiegend keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Der Zugang zu den Räumlichkeiten solle dabei ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern gestattet sein.

Der Forderungstext des Antrags der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke im Wortlaut, eingereicht am 28. September 2011:

Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Folgendes regelt:

  1. Der Besitz von Cannabis zum Eigengebrauch wird legalisiert. Dafür ist der Besitz von bis zu 30 g getrocknete Teile der Cannabispflanze oder äquivalente Mengen anderer Cannabiserzeugnisse (z. B. Haschisch, Frischpflanzen) von den Regelungen des BtMG auszunehmen. Der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten bleibt untersagt.
  2. Die Regelungen zu Cannabissamen sind aus den Anlagen des BtMG zu streichen. Der Handel und Besitz von Cannabissamen und der Eigenanbau von Cannabis zum Eigengebrauch werden damit legalisiert.
  3. Cannabis-Clubs werden im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt, den Eigenanbau delegieren zu können. Die Clubs können für ihre Mitglieder den Cannabiseigenanbau übernehmen und gegen Zahlung kostendeckender Geldbeträge Cannabispflanzen zum Eigengebrauch abgeben. Cannabis-Clubs sind eingetragene Vereine und verfolgen nicht überwiegend wirtschaftliche Interessen. Der Zutritt zu deren Räumlichkeiten ist ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern vorbehalten. Für den Anbau in Cannabis-Clubs ist durch den Vereinsvorstand die erforderliche Sachkunde nachzuweisen. Cannabis-Clubs unterliegen einem Werbeverbot und müssen von Interessenten eigeninitiativ kontaktiert werden.
  4. Für Cannabisprodukte gilt ein Werbeverbot.
  5. Das Rauchen von Cannabis unterliegt den Nichtraucherschutzgesetzen.
  6. Für den Straßenverkehr ist eine wissenschaftlich begründete zulässige Höchstgrenze von Tetrahydrocannabiol im Blut einzuführen.

Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, in Zusammenarbeit mit den Ländern und Kommunen zur Suchtprävention moderne Gesundheitsförderungs- und Präventionskonzepte zu initiieren, die ab dem frühen Kindesalter persönliche Kompetenzen und die Selbstbestimmung stärken. Diese setzen in den Lebenswelten an und berücksichtigen soziale Ungleichheiten.

 

26 January 2012 07:38 PM

Floating Flos Blog aus Hamburg

Sehenswerte Doku: “Kaufen für die Müllhalde”

Auf arte lief vorgestern der großartige Dokumentarfilm “Kaufen für die Müllhalde”, siehe dazu auch den Artikel “Atypische Glühbirnenfilme” von Helmut Höge (junge welt, 22.11.2011), der als Glühlampen-Historiker in dem Film auftaucht.

Wer noch nicht weiß, was es mit “geplanter Obsoleszenz” auf sich hat und was man tun kann, wenn der (Epson-)Drucker plötzlich den Geist aufgibt und nach einem Techniker ruft, möge sich die 75-minütige Doku anschauen:

26 January 2012 06:31 PM

Drugs Soup

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[polaparis] drugs are like that...

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drugs are like that...

[Von polaparis]

26 January 2012 05:33 PM

[polaparis] Glow

PG Wassermanns Blog

Schweizer Allianz gegen Internet-Piraterie

Der Bundesrat hatte keinen Handlungsbedarf gesehen, gegen die weitverbreitete kriminelle Enteignung der Kulturschaffenden vorzugehen. Die Allianz gegen Internet-Piraterie fordert nun das Schweizer Parlament angesichts des Handlungsbedarfs auf, den Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulats Savary zurückzuweisen und den Bundesrat zu beauftragen, konkrete Massnahmen vorzuschlagen. Hier die Medienmitteilung der Allianz. Höchste Zeit, dass etwas unternommen [...]

26 January 2012 01:53 PM

BAG Drogenpolitik der Linkspartei.PDS

Kiffen im Cannabis-Club

[Neues Deutschland vom 26. Januar 2012]

Gesundheitsausschuss debattiert LINKE-Antrag zur Legalisierung von Marihuana.

Jährlich gibt es rund 100 000 Strafverfahren wegen des Konsums von Cannabis. Die Linkspartei will die Konsumenten nun entkriminalisieren. Sie fordert die Legalisierung des Besitzes von 30 Gramm, die Erleichterung des Eigenanbaus und Cannabis-Clubs nach spanischem Vorbild.

Die Initiative der LINKEN zur Legalisierung des Cannabis-Konsums ruft ein beträchtliches öffentliches Interesse hervor. Nicht nur ein halbes Dutzend Kamerateams und zahlreiche Journalisten hatten sich am Mittwoch zur Sachverständigen-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages eingefunden. Auch die Zuschauertribünen waren gut gefüllt.

Publikumsapplaus gab es für die Bremer Wissenschaftlerin Nicole Krumdieck, die sich gegen eine weitere Kriminalisierung des Cannabis-Konsums aussprach, da die Strafverfolgung der Konsumenten nachweisbar keinen Einfluss auf deren Gewohnheiten habe, sondern eine wirksame Gesundheitsprävention verhindere. Ähnlich argumentierte Raphael Gaßmann von der Hauptstelle für Suchtprävention. »Das Scheitern der Jahrzehnte währenden repressiven Drogenpolitik« sei inzwischen hinreichend belegt. Dennoch würden jedes Jahr viele Strafverfahren gegen Konsumenten durchgeführt, ohne dass damit die Ausbreitung des Konsums verhindert werden könne.

Wo staatliches Eingreifen tatsächlich hilfreich wäre, unterbleibt es, etwa beim Schutz der Konsumenten vor dem Verkauf verunreinigter Produkte. Georg Wurth vom Hanfverband rechnet mit etwa 13 Millionen Menschen, die inzwischen Erfahrungen mit dem Hanfkonsum gemacht haben. »Das sind keine Kriminellen, sondern ganz normale Leute.« Wurth wies die Behauptung zurück, dass die staatliche Drogenpolitik vor allem auf die Zerschlagung von Handelsstrukturen und die Bekämpfung der organisierten Kriminalität abstelle. Immerhin werden pro Jahr rund 100 000 Strafverfahren wegen »konsumbezogener Cannabisdelikte« eingeleitet, außerdem werde der Eigenanbau besonders hart verfolgt. Wurth verwies auf einen Fall, bei dem wegen des Besitzes von Cannabis-Pflanzen eine fünfjährige Freiheitsstrafe ausgesprochen wurde. Dabei würden gerade die Selbstversorger dem »illegalen Schwarzmarkt Umsatz entziehen und damit auch den zum Teil zwielichtigen Händlern die Existenzgrundlage nehmen«.

Dagegen warnte Rainer Thomasius vom Zentrum für Suchtfragen vor den negativen sozialen Konsequenzen des Cannabis-Konsums: Das Risiko für Schulversagen steige, die Fahrtauglichkeit werde eingeschränkt, überdies fördere der Cannabis-Konsum »Bedienungsfehler von Maschinen«. Außerdem bestehe das Risiko einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit. Nun wissen wir endgültig, warum sich ganze Heere von Richtern, Staatsanwälten und Polizisten mit dem Kampf gegen das Kiffen befassen.

Hannelore Biniak von der Zentralstelle für die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität (ZfB) räumte immerhin ein, dass die Straffreiheit des Konsums schon wegen des »grundgesetzlich garantierten Selbstbestimmungsrechtes« gewährleistet werden müsse. Dem folge auch das Betäubungsmittelrecht, da der Besitz geringer Mengen inzwischen straffrei sei. Die Legalisierung des Besitzes von 30 Gramm, der Betrieb von Cannabis-Clubs nach spanischem Vorbild und die Erleichterung des Eigenanbaus, wie sie die LINKE vorschlägt, müsse jedoch wegen der negativen wissenschaftlich nachgewiesenen gesundheitsschädigenden Wirkungen von Cannabis zurückgewiesen werden. Außerdem werde die Strafverfolgung beeinträchtigt. Nun belegen Wurths Beispiele, dass die Kriminalisierung von Konsumenten weiter alltägliche Praxis ist.

Wie eine Emnid-Umfrage zeigt, trifft die LINKE mit ihren Vorschlägen für eine Legalisierung des Cannabis-Konsums den Trend in der öffentlichen Meinung. Inzwischen ist eine Mehrheit der Bevölkerung dafür. Insgesamt 54 Prozent treten für Lockerungen ein, in der Wählerschaft der LINKEN sind es über 60 Prozent.

Von Marian Krüger

26 January 2012 12:26 PM

Eastside Growers

Cosmos: Supercropping

Nachdem die Cosmos am 9. Januar in die Blüte geschickt wurde, hören die verbleibenden fünf Damen nicht auf zu wachsen. Von 30 bis 35 cm, die sie hatten, als sie in die Blüte geschickt wurden, haben sie einen Stretch auf stolze 140 cm hingelegt. Damit unsere Indicas auch noch ein bisschen Licht abbekommen und die [...]

26 January 2012 11:50 AM

Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

Irreführende Berichterstattung zu Drogen

Betreff: Mit Drogen am Steuer erwischt (0berhessische Zeitung/ 25.Januar)
Im Artikel „Mit Drogen am Steuer erwischt“ war zu lesen, dass Autofahrer mit Drogen am Steuer erwischt worden seien. Festgestellt wurde aber lediglich, dass bei einem Urin-Schnelltest Drogen-Abbauprodukte festgestellt wurden. Diese Schnelltests können von den Betroffenen im Übrigen verweigert werden, da sie im Gegensatz zu den Ergebnissen der Blutprobe nicht gerichtsverwertbar sind. Die alleinige Verweigerung des Schnelltests ist übrigens keine Begründung für eine Blutentnahme! Zur Begründung einer Blutentnahme muss die Polizei entsprechende Verdachtsmomente, bzw. Auffälligkeiten benennen. Bezüglich Cannabis sind auch die Regelungen zu den Ergebnissen der Blutabnahme in der Kritik. Ab einem Wert von 1ng aktivem THC im Blut, wird dies als „Fahren unter Drogeneinfluss“ gewertet, obwohl dieser Wert noch 20 Stunden nach dem letzten Konsum überschritten werden kann. Die Wirkung eines Joints dauert jedoch lediglich 3-4 Stunden an. Internationale Verkehrsexperten halten hier einen Grenzwert von 5-10 ng für angemessen. Die herrschende Politik jedoch missbraucht das Verkehrs- und Fahrerlaubnisrecht als Ersatzstrafmittel gegen eine nicht erwünschte Lebensweise von Cannabis-Konsument-inn-en. Es ist der linken Bundestagsfraktion hoch anzurechnen, dass sie auf Initiative des drogenpolitischen Sprechers der linken Bundestagsfraktion, Frank Tempel (vor seinem Bundestagsmandat als Kriminalbeamter zuständig für Rauschgiftbekämpfung) sich auch für nachvollziehbare und wissenschaftlich begründbare Regelungen betreffs „Cannabis im Straßenverkehr“ einsetzt. Nähere Infos, siehe www.gruene-hilfe.de)
Jo Biermanski (Grüne Hilfe e.V.- Hessen), 36304 Alsfeld

26 January 2012 11:34 AM

Artikel des Hanf Journal

Suchtexperten für Cannabis Social Clubs

Ein Kommentar

26 January 2012 11:34 AM

BAG Drogenpolitik der Linkspartei.PDS

Irreführende Berichterstattung zu Drogen

[Leserbrief an die Oberhessische Zeitung vom 26. Januar 2012]

Betreff: Mit Drogen am Steuer erwischt (0berhessische Zeitung/ 25.Januar).

Im Artikel „Mit Drogen am Steuer erwischt“ war zu lesen, dass Autofahrer mit Drogen am Steuer erwischt worden seien. Festgestellt wurde aber lediglich, dass bei einem Urin-Schnelltest Drogen-Abbauprodukte festgestellt wurden.

Diese Schnelltests können von den Betroffenen im Übrigen verweigert werden, da sie im Gegensatz zu den Ergebnissen der Blutprobe nicht gerichtsverwertbar sind. Die alleinige Verweigerung des Schnelltests ist übrigens keine Begründung für eine Blutentnahme! Zur Begründung einer Blutentnahme muss die Polizei entsprechende Verdachtsmomente, bzw. Auffälligkeiten benennen.

Bezüglich Cannabis sind auch die Regelungen zu den Ergebnissen der Blutabnahme in der Kritik. Ab einem Wert von 1ng aktivem THC im Blut, wird dies als „Fahren unter Drogeneinfluss“ gewertet, obwohl dieser Wert noch 20 Stunden nach dem letzten Konsum überschritten werden kann. Die Wirkung eines Joints dauert jedoch lediglich 3-4 Stunden an. Internationale Verkehrsexperten halten hier einen Grenzwert von 5-10 ng für angemessen.

Die herrschende Politik jedoch missbraucht das Verkehrs- und Fahrerlaubnisrecht als Ersatzstrafmittel gegen eine nicht erwünschte Lebensweise von Cannabis-Konsumentinnen.

Es ist der linken Bundestagsfraktion hoch anzurechnen, dass sie auf Initiative des drogenpolitischen Sprechers der linken Bundestagsfraktion, Frank Tempel (vor seinem Bundestagsmandat als Kriminalbeamter zuständig für Rauschgiftbekämpfung) sich auch für nachvollziehbare und wissenschaftlich begründbare Regelungen betreffs „Cannabis im Straßenverkehr“ einsetzt. Nähere Infos, siehe www.gruene-hilfe.de)

Jo Biermanski (Grüne Hilfe e.V.- Hessen), 36304 Alsfeld

26 January 2012 11:28 AM

Drugs Soup

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January 25, 2012

Drugs Soup

[besen] the-absolute-funniest-posts:

3003_8605_400

the-absolute-funniest-posts:

goblinhoarder:

people keep telling me to smoke pot and i’m trying to but it’s not working??

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[Von sene via besen]

25 January 2012 02:44 PM

Drogenpolitische Neuigkeiten von CannabisLegal.de

Bundestagsanhörung zu Cannabisclubs

Bundestagsanhörung zu Cannabisclubs[24.01.2012]









24.01.2012

Bundestagsanhörung zu Cannabisclubs[24.01.2012]http://www.cannabislegal.de/neu/2012-01.htm#2012-01-24-bt Am Mittwoch, 25.01.2012 findet auf Antrag der Linken eine 90-minütige Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags zum Thema "Legalisierung von Cannabis durch die Einfuhrung von Cannabis-Clubs" statt. Im Antrag heisst es unter anderem:

II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Folgendes regelt: 1. Der Besitz von Cannabis zum Eigengebrauch wird legalisiert. Dafür ist der Besitz von bis zu 30 g getrocknete Teile der Cannabispflanze oder äquivalente Mengen anderer Cannabiserzeugnisse (z. B. Haschisch, Frischpflanzen) von den Regelungen des BtMG auszunehmen. Der Handel mit Cannabispflanzen und -produkten bleibt untersagt. 2. Die Regelungen zu Cannabissamen sind aus den Anlagen des BtMG zu streichen. Der Handel und Besitz von Cannabissamen und der Eigenanbau von Cannabis zum Eigengebrauch werden damit legalisiert. 3. Cannabis-Clubs werden im Gesetz explizit als Möglichkeit genannt, den Eigenanbau delegieren zu können. Die Clubs können für ihre Mitglieder den Cannabiseigenanbau übernehmen und gegen Zahlung kostendeckender Geldbeträge Cannabispflanzen zum Eigengebrauch abgeben. CannabisClubs sind eingetragene Vereine und verfolgen nicht überwiegend wirtschaftliche Interessen. Der Zutritt zu deren Räumlichkeiten ist ausschließlich namentlich bekannten, volljährigen Mitgliedern vorbehalten. Für den Anbau in Cannabis-Clubs ist durch den Vereinsvorstand die erforderliche Sachkunde nachzuweisen. Cannabis-Clubs unterliegen einem Werbeverbot und müssen von Interessenten eigeninitiativ kontaktiert werden. 4. Für Cannabisprodukte gilt ein Werbeverbot. 5. Das Rauchen von Cannabis unterliegt den Nichtraucherschutzgesetzen. 6. Für den Straßenverkehr ist eine wissenschaftlich begründete zulässige Höchstgrenze von Tetrahydrocannabiol im Blut einzuführen.
Cannabis-Clubs sind ein Modell das seit Jahren in Spanien erfolgreich praktiziert wird. Es vermeidet sowohl Kriminalisierung der Konsumenten als auch eine Kommerzialisierung des Cannabis-Konsums. Der Deutsche Hanf Verband unterstützt das Modell.

Bundestags-Drucksache 17/7196[28.09.2011]Öffentliche Anhörung im Bundestag: "Wie gefährlich ist Cannabis?" [Update] [DHV, 23.01.2012]Linke will Kiffer-Clubs eröffnen[spiegel.de, 24.01.2012]




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25 January 2012 01:40 PM

BAG Drogenpolitik der Linkspartei.PDS

Cannabis legalisieren – Präventionskampagnen starten

[Pressemitteilung vom 25. Januar 2012]

„Die anhaltende Kriminalisierung von Cannabis-Konsum besitzt keinerlei positive Effekte für die Gesellschaft. Dennoch verwendet die Bundesregierung ca. 1,6 Milliarden Euro für Repressionen und liegt damit an der europäischen Spitze. Gleichzeitig bringt sie innerhalb der Union den geringsten Anteil für präventive Maßnahmen auf“, so Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Antrag der LINKEN, „Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs“, heute im Gesundheitsausschuss. Tempel weiter:

„Das Ergebniss dieser Politik ist ein ausufernder Schwarzmarkt, die fehlende Möglichkeit von Drug-Checking, um mögliche gesundheitsgefährliche Streckmittel zu erkennen sowie fehlende Mittel für Aufklärungs-, Bildungs- und Präventionskampagnen. Die aktuellen repressiven Maßnahmen sind daher nicht verhältnismäßig für das eigentliche Ziel eines Jugend- und Verbraucherschutzes.

Das Modell einer Cannabis-Legalisierung der LINKEN würde den Schwarzmarkt effektiv bekämpfen, der Jugend- und Verbraucherschutz könnte – wie bei anderen legalen Drogen – angegangen werden.“

25 January 2012 01:02 PM

Eastside Growers

AutoZone auf der Bremse

Die AutoZone von Mallorca-Seeds blüht seit 4 Wochen munter vor sich hin, scheint jetzt aber erstmal auf die Bremse gestiegen zu sein. Die Blüten bleiben klein und es ist keine wirkliche Entwicklung zu sehen. Fünf automatisch blühende AutoZonen stehen seit Anfang Dezember in 3 l-Töpfen unter 250 Watt Metall-Halogen bei 18 Stunden Licht. In der [...]

25 January 2012 11:49 AM

Artikel des Hanf Journal

Cannabis im Parlament

Bundestag diskutiert über Hanf

25 January 2012 11:34 AM

Chanvre-Info Schweiz News

Im Bundestag: Eigenbedarfsanbau und Cannabis Social Clubs

Hintergrund der 90minütigen Sitzung im Anhörungssaal 3 101 des Berliner Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses ist ein Antrag der Fraktion Die Linke (17/7196). - Deutschland

25 January 2012 11:03 AM

Deutsche Aidshilfe Blog

Vorbild Schweiz? Gesundheitszentren für schwule Männer

Internetseite des Checkpoint Zürich

Der Checkpoint bietet in umfassendes Gesundheitsangebot für schwule Männer

Unter dem Eindruck steigender Fallzahlen bei sexuell übertragbaren Infektionen, insbesondere unter schwulen Männern, wird in Deutschland verstärkt die Einrichtung zielgruppenorientierter Gesundheitseinrichtungen diskutiert. Mit solch niedrigschwelligen Anlaufstellen sollen vor allem auch jene Männer erreicht werden, die sich beispielsweise mit ihren speziellen sexuellen Problemen und Fragen nicht gegenüber ihrem Hausarzt outen möchten.

In der Schweiz sind Zentren, die sich mit einem umfassenden Behandlungs-, Beratungs- und Testangebot an schwule Männer wenden, bereits Realität. 2006 wurde mit dem Checkpoint Zürich das erste Schweizer Gesundheitszentrum für homosexuelle Männer und Sexarbeiter eröffnet. Axel Schock hat sich mit Andreas Lehner, dem stellvertretenden Leiter des Checkpoint Zürich, über das Projekt unterhalten.

Das Checkpoint-Konzept scheint sich bewährt zu haben. Nach Zürich und Genf sollen nun auch Basel, Bern und Lausanne ein solches Gesundheitszentrum erhalten. Wer hat dazu ursprünglich die Idee geliefert bzw. das Projekt angestoßen?

Andreas Lehner: Das kommt ganz darauf an, wen man fragt. Fragt man beim Bundesamt für Gesundheit, haben sie es erfunden, fragt man die Zürcher Aids-Hilfe, dann stammt die Idee von ihr. Das eigentlich Entscheidende aber ist: Dies ist eine Initiative von schwulen Männern für schwule Männer.

Weg vom reinen HIV-Testcenter hin zum schwulen Gesundheitszentrum

Das Bundesamt hat die Checkpoint-Idee also von Anfang an unterstützt?

Man hat ganz einfach anhand der epidemiologischen Daten gesehen, dass Schwule eine Zielgruppe sind. Und wenn man die Kosten im Gesundheitsbereich speziell bei HIV senken möchte, dann muss man bei den schwulen Männern ansetzen. Hinzu kommt, dass, wie wir aus Erhebungen wissen, auch der allgemeine Gesundheitszustand von schwulen Männern deutlich schlechter ist als derjenige der Allgemeinbevölkerung.

Eine gute Idee zu haben ist das eine, sie finanziert zu bekommen das andere.

Wir werden direkt vom Bundesamt für Gesundheit finanziert, bekommen aber auch Geld von der Stadt und vom Kanton Zürich, allerdings für unterschiedliche Aufgaben.

Porträtfoto Andreas Lehner

Andreas Lehner gehört zu den Mitbegründern des Zürcher Checkpoint

Wie breit ist euer Angebot angelegt?

Inzwischen decken wir sehr viel ab. Angefangen haben wir mit HIV-Tests, dann kamen Beratung und Tests zu anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) dazu. Mittlerweile haben wir im Team auch Ärzte, die beispielsweise Abstriche oder Blutkontrollen bei HIV-Positiven durchführen können. Sie behandeln aber auch mal einen Husten, wenn ein Klient keinen Hausarzt hat. Neu ist ein Psychologe, und auch in diesem Jahr werden wir wieder das Angebot erweitern –  je nach den Bedürfnissen der schwulen Community. Wir kommen immer mehr weg vom reinen HIV-Testcenter hin zum schwulen Gesundheitszentrum.

Müssen die Patienten für diese allgemeinmedzinischen ärztlichen Leistungen eigentlich ihre Versichertenkarte vorlegen, damit sie über die Krankenkassen abgerechnet werden können? 

Natürlich können Leute bei uns über Krankenkasse abrechnen. Man kann bei uns all diese Behandlungen anonym in Anspruch nehmen. 

Das heißt, die staatlichen und städtischen Träger zahlen damit Leistungen, die eigentlich die Krankenkasse zahlen müsste?

Da wir auch Präventionsaufgaben wahrnehmen, können wir prinzipiell nicht kostendeckend arbeiten. Der Zürcher Checkpoint hat zehn Beschäftigte, hinzu kommen die Ärzte und Psychologen. Dies alles kann man nur finanzieren, wenn auch Förderung fließt. Krankenkassenzulässige Leistungen werden entweder von der Krankenkasse oder bei Anonymen in Bargeld bezahlt. Wir beanspruchen öffentliche Gelder nur für Male Sex Worker ohne Krankenkasse.

Die Klienten kommen aus allen Kantonen, einige sogar aus Deutschland angereist

Wie viele Klienten kommen zu euch?

Wir testen sehr viele Leute auf HIV und STIs. Wir führen im Jahr etwa 2000 HIV-Tests durch. Desweiteren behandeln und betreuen wir aber nicht nur HIV-Positive, sondern auch schwule Männer mit anderen gesundheitlichen Problemen. Viele Menschen suchen uns auch wegen psychischer Probleme auf. Pro Tag habe wir zwischen 20 und 50 Klienten. Wir werden die Öffnungszeiten voraussichtlich Mitte diesen Jahres auf fünf sechs die Woche erweitern.

Ihr habt auch sonntags bis 20 Uhr geöffnet.

Die Sonntagsöffnung ist vor allem für die PEP (HIV-Post-Expositions-Prophylaxe) gedacht, weil die potenziellen Infektionsfälle natürlich verstärkt freitags und samstags passieren.

Die Checkpoints sind in erster Linie ein Projekt von Schwulen für Schwule

Wie oft kommt es vor, dass Männer sich nach einem möglichen HIV-Infektionsrisiko an euch wenden?

Die Leute sind inzwischen gut darüber informiert, dass es eine PEP gibt. Wir haben sicherlich jede Woche zwei bis drei Fälle.

Luftaufnahme des Züricher Hauptbahnhofs

Der Zürcher Checkpoint hat sich bewusst in Bahnhofsnsähe niedergelassen (Foto:Wikiwaner)

Welche Überlegungen denn die Checkpoint-Begründer  angestellt, um den idealen Ort für den Checkpoint zu finden? Waren beispielsweise die Nähe zur schwulen Szene oder ein diskreter Zugang ausschlaggebend?

Ich denke, wir haben eine kluge Mischung gefunden. Wir liegen direkt am Bahnhof. Viele reisen eigens aus anderen Kantonen an, um uns aufzusuchen. Übrigens gibt es auch sehr viele Deutsche, die drei, vier Stunden Zugreise auf sich nehmen, um sich bei uns anonym beraten und behandeln zu lassen. Der Zürcher Bahnhof liegt zudem recht nahe an der Szene, aber eben auch nicht mittendrin.

In Deutschland wird die Idee der Checkpoints für schwule Männer noch kritisch diskutiert. In der Debatte geht es vor allem um eine Öffnung des Angebots für Zielgruppen wie Migranten oder Drogengebraucher, die sich unter Umständen in einer weitaus schwierigeren Situation befinden als der krankenkassenversicherte schwule Mann. Kennt ihr ähnliche Diskussionen?

Natürlich, allerdings haben wir in der Schweiz grundsätzlich die Möglichkeit, „Sans-papiers“, Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung, auch ohne Krankenkasse gratis zu behandeln. Die Checkpoints sind allerdings in erster Linie ein Projekt von Schwulen für Schwule. Darüber hinaus mehr zu leisten übersteigt unsere Möglichkeiten. Daher wäre es sinnvoller, wenn beispielsweise Migranten oder ihnen nahestehende Organisationen die Sache in die Hand nähmen und ein gezielt zugeschnittenes Projekt dieser Art installierten. Das ist ja grundsätzlich möglich.

Wie wird der Checkpoint unter den Schwulen wahrgenommen? Scheut man sich vielleicht, dort hinzugehen, weil man gesehen und in der Szene für HIV-positiv gehalten werden könnte?

Wir werden nicht allein als HIV-Projekt wahrgenommen, sondern als ein Projekt für die schwule Gesundheit.  Außerdem kommen nicht nur schwule Männer zu uns, sondern auch heterosexuelle und Frauen. Wer generell Berührungsängste mit uns hat, kommt nicht zu uns, sondern geht woanders hin.

Plakat des Checkpoint

Auch Infoabende gehören zum Angebot des Gesundheitszentrums

Das heißt, wenn zu euch eine  Heterofrau kommt, wird sie nicht abgewiesen und hat den gleichen Anspruch auf die Behandlung?

Grundsätzlich ja. Wenn wir ein überfülltes Wartezimmer haben, behalten wir uns allerdings vor, Heterosexelle abzuweisen, und bitten sie, zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen.

Man kommt zu euch also in der Regel ohne Termin?

Bei längerfristigen ärztlichen Behandlungen werden die Patienten neuerdings mit Termin einbestellt, denn sie wollen nicht jedes Mal auf ihre Beratung oder Behandlung warten müssen.

In Deutschland wie in der Schweiz hat sich eine Ärztelandschaft entwickelt, die sich speziell an schwule Patienten richtet, darunter sind nicht zuletzt auch viele HIV-Schwerpunktpraxen. Erleben diese die Checkpoints nicht als starke Konkurrenz?

Das ist definitiv so. Allerdings gibt es auch sehr viele falsche Vorstellungen darüber, was wir im Checkpoint eigentlich tun. Die Legende, dass es bei uns alles gratis gäbe, macht einem Zürcher Allgemeinmediziner natürlich Angst. Bei uns arbeiten allerdings auch sehr viele Nicht-Ärzte; Menschen, die aus der konzeptionellen Prävention oder aus der Beratung kommen. Wir mussten den niedergelassenen Arztkollegen auch klar machen: „Zu uns kommen Leute, die eben gerade nicht zu euch gehen möchten“. Wir nehmen denen nicht wirklich Klienten weg, aber diese Angst besteht verständlicherweise.

Wenn ihr bei einem Klienten beispielsweise einen Tripper, eine organische Erkrankung oder Bluthochdruck diagnostiziert: Werden diese Patienten dann bei euch auch therapiert, oder verweist ihr sie an Fachärzte weiter?

Das kommt darauf an. Bei Syphilis, Hepatitis C oder Chlamydien beispielsweise können wir selbst Therapien anbieten. Sobald aber große Apparatemedizin notwendig ist, verweisen wir an Fachärzte in unserem Netzwerk.

Wie sieht eure Vor-Ort-Arbeit aus? 

Eine ganz wichtige Sache ist für uns „Checkpoint mobil“. Wir gehen direkt in die Bars, Discos und Darkrooms und bieten dort HIV- und Syphilis-Tests an. Im Gegensatz zu Deutschland ist dies bei uns recht kostengünstig zu machen, da für die Diagnosestellung keine Ärzteaufsicht vor Ort vorschrieben ist. Wir machen dabei allerdings keine HIV-Schnelltests. Wir wollen nicht, dass die Situation entsteht, sagen zu müssen: „Du bist HIV-positiv, aber tanz erst einmal weiter und komm morgen zu uns zur Beratung.“ Eine Bar ist kein ideales Setting für solche Gespräche, und die Leute sind auf solche Test-Ergebnisse auch nicht vorbereitet. Deshalb müssen sie sich diese bei uns im Checkpoint abholen. Über 90 Prozent kommen tatsächlich auch vorbei. Syphilis-Testergebnisse erfahren sie hingegen sofort vor Ort.

Wir haben inzwischen ein gutes STI-Monitoring. Wir erkennen sofort, wer gerade von einem Kurztrip aus Berlin kommt.

Wie notwendig erachtet ihr die Tests auf STIs?

Die Netzwerke unter den schwulen Männern sind gerade in der Schweiz sehr klein. Wenn einer mit einer frischen Syphilis in die Szene geht, breitet sich das rasch aus. Deshalb entstehen immer wieder entsprechende Wellen.
Wir haben inzwischen ein gutes Monitoring, was die STIs angeht. Wir erkennen sofort, wer gerade von einem Kurztrip aus Berlin oder London zurückgekommen ist. Das ist auch leicht erklärbar. In Berlin beispielsweise ergeben sich andere Möglichkeiten, und die Leute fühlen sich freier, bestimmte Dinge zu tun. Damit wachsen auch die Möglichkeiten, dass man sich etwas holt. Tendenziell ist festzustellen, dass gerade Chlaymydien-Infektionen sehr stark zunehmen. Grundsätzlich haben unsere Erfahrungen gezeigt, dass die Entscheidung richtig war, den Fokus in unserer Arbeit verstärkt auf sexuell übertragbare Infektionen zu legen.

 

Internetauftritt des Checkpoint Zürich

25 January 2012 10:08 AM

Drugs Soup

[gosq] (Bild)

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Der schwarze Markt verwendet Streckmittel – der legale nicht!

Freudenstadt, Horn – eigentlich eine schöne Gegend. Am 22.1.2010 antwortete die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, noch auf Abgeordnetenwatch: „Über die wenigen konkreten Angaben des Deutschen Hanfverbandes und nur wenigen Meldungen Einzelner hinaus liegen uns keine weiteren Meldungen vor. So lange der Besitz, Handel und Anbau von Cannabis in Deutschland verboten ist, stellt sich für uns aber auch die Frage nach einer Qualitätskontrolle für Cannabisprodukte nicht.“ Die Welt war schön! (Merkt man den Sarkasmus?) Nun schreibt der Schwarzwälder Bote vom 11.2.2010 über einen jungen Menschen, der über grobe Probleme nach dem Konsum von Cannabis klagt. Normalerweise verschwinden die Wirkungen von gerauchtem Marihuana nach wenigen Stunden, aber bei Ihm war das anders. So sagt der junge Mensch auch aus, dass er über 200 Personen mit ähnlichen Problemen kenne. Ein Effekt der unkontrollierten Bedingungen der Illegalität, die es dem Schwarzmarkt überlässt, wie Geld verdient wird, und nicht der Pflanze selbst!

An dieser Stelle möchte ich noch die Blei-im-Gras Fragen und Antworten der Drugscouts verlinken. Diese sahen sich genötigt, bei über 150 mittleren und schweren Bleivergiftungen in Leipzig, diese Broschüre zu drucken. Die Drogenzarin will davon natürlich nichts wissen.

Wieviele Betroffene durch das Blei im Gras gab es?

Aus der Drugscouts-Broschüre:
„Bis zum Bekanntwerden der genauen Zusammenhänge (07.11.2007) mussten in Leipzig und Region (Muldentalkreis) 19 Menschen wegen akuter Bleivergiftungen behandelt werden, davon einige intensivmedizinisch. Seitdem bietet das Gesundheitsamt der Stadt Leipzig Bleitests an. Bis zum 28.02.2008 haben sich 535 Menschen testen lassen. Es gingen 522 Befunde ein. Davon waren/sind 146 Personen behandlungsbedürftig, 69 Personen wird eine Nachuntersuchung empfohlen. Hinzugerechnet werden müssen all jene, die sich nicht beim Leipziger Gesundheitsamt testen ließen, sondern bspw. bei niedergelassenen ÄrztInnen, in Krankenhäusern oder Gesundheitsämtern in anderen Städten. Hierzu liegen uns keine Zahlen vor.“

Vergiftetes Cannabis ruiniert zwei Horbern die Gesundheit

Horb – »Auf einmal macht’s klick, und dann fährt es einem von hinten über den Kopf. Man beginnt zu zittern, und die Ecken von Gegenständen werden plötzlich krumm.« Daniel F. (Name geändert) weiß, dass diese Beschwerden keine direkten Folgen seines Cannabis-Konsums sein können, den er vor einem halben Jahr eingestellt hat. Denn die berauschende Wirkung der Blätter und Blüten der Hanf-Pflanze klingt immer wieder ab und hat keine solche Nebenwirkungen.

Schlimmer als die Übelkeits-Attacken ist jedoch Daniels Demenz. »Manchmal kann ich mich nicht mehr an Sachen erinnern, die vor Kurzem passiert sind. Und dann redet man einen totalen Unsinn daher.« Daniel hatte einen Notendurchschnitt von 1,2 und ist in gehobener Position berufstätig. Sein gelegentlicher Cannabis-Konsum hat ihm bisher nicht geschadet. Jetzt hat er Angst um sein Leben. »Ich weiß nicht, was noch alles passiert.«

»Mindestens 200 Leute, die diese Probleme haben«

Seinem Freund Ralf geht es ähnlich. Auch er hat einmal Cannabis geraucht und ist jetzt angeschlagen: Übelkeitsattacken, Gedächtnisverlust und Schmerzen im Genitalbereich. Zwei Einzelfälle? Dazu Daniel: »Ich kann Ihnen mindestens 200 Leute bringen, die diese Probleme haben.« Menschen aus der Region, die Cannabis konsumieren, das mit einem möglicherweise hochgiftigen Streckmittel versetzt wurde, dessen Wirkungen noch weitgehend unbekannt sind.

Die illegale Droge stammt aus dunklen Kanälen, wird in Deutschland oder Holland vertrieben und von den Produzenten oder Dealern mit einer Flüssigkeit gestreckt: Brix heißt das Mittel (siehe Info). Innerhalb der Szene findet das mit Brix gestreckte Cannabis über Kleindealer auch den Weg nach Süddeutschland und wird offenbar auch in Horb in größerem Stil verbreitet.

Immer mehr ahnungslose Cannabis-Raucher, die bislang davon ausgegangen sind, mit Marihuana oder »Gras« ein wenn auch illegales, so doch relativ natürliches Produkt zu konsumieren, klagen jetzt über gesundheitliche Beschwerden, die nichts mit dem eigentlichen Cannabis zu tun haben können.

Daniel hat sich an Beratungsstellen und Ärzte gewandt, die ihn entweder als Konsumenten illegaler Drogen nicht ernst nahmen oder mit einer Diagnose überraschten: »Der Artz sagt, mir fehlt nichts, aber das stimmt nicht.« Seine Demenz-Attacken und plötzlich auftretenden Übelkeitswallungen machen ihm Angst. »Ich frage mich, ob ich daran sterben kann.«

Die möglichen Wirkungen von Drogen-Streckmitteln wie Brix und die damit verbundenen Langzeit-Risiken scheinen in Gesundheitskreisen noch weitgehend unbekannt zu sein. Daniel und Ralf jedenfalls wollen öffentlich auf sich und ihre Probleme aufmerksam machen. »Und wenn wir mit 200 Leuten vors Horber Krankenhaus ziehen.«

Info

Brix ist nur eines von mehreren teils gefährlichen Mitteln, Cannabis zu »strecken«, das heißt das Gewicht zu vergrößern, um mehr Gewinn daraus zu schlagen. Gestreckt wird die Droge auch mit Haarspray, Blei, Kräutern oder anderen Substanzen. Brix wird in Australien und den USA hergestellt und dient ausschließlich dem Strecken von Marihuana. Es ist eine Flüssigkeit, die aus Zucker, Hormonen und flüssigem Kunststoff besteht. Zum Strecken werden die Marihuanablüten vor dem Trocknen in Brix getaucht oder mit ihm besprüht.

Von Christof Schülke

11.02.2010 – aktualisiert am 11.02.2010 12:03

25 January 2012 01:01 AM

January 24, 2012

Drogenpolitik der Gruenen Jugend

PM: Heute Cannabis Social Clubs, morgen Drogenfachgeschäfte!

25.01.2012: Anlässlich eines Antrags der Bundestagsfraktion Die Linke zu "Cannabis Social Clubs" und der heutigen öffentlichen Anhörung "Wie gefährlich ist Cannabis" des Gesundheitsausschusses des Bundestages erklärt der Bundesvorstand der Grünen Jugend: (Presse)

24 January 2012 11:00 PM

Drugs Soup

[orendasophie] (Bild)

[orendasophie] (Bild)

Alternative Drogenpolitik - Drogenforschung, Drogenpolitik & Psychonautik

Stellungnahme der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V. zur öffentlichen Anhörung am Mittwoch, 25. Januar 2012 Legalisierung von Cannabis durch Einführung von Cannabis-Clubs

Die Stellungnahmen zur Cannabis Social Clubs Anhörung am 25. Januar 2012 von Thomasius und den anderen CDU "Sachverständigen" haben in den letzten Tagen meinen Blutdruck oft in die Höhe schnellen lassen. Als Kontrast dazu hierzu möchte ich nicht (nur) ...

24 January 2012 07:33 PM

Deutsche Aidshilfe Blog

„Die allermeisten Männer wollen sich auch auf andere STIs testen lassen“

Kai Eckstein

Kai Eckstein (Foto: Hein & Fiete)

Hein & Fiete“ ist ein HIV-Präventionsprojekt für schwule und bisexuelle Männer mit einem Infoladen im Hamburger Stadtviertel St. Georg, nur fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Im Infoladen kann man sich auch testen lassen, neben HIV auch auf andere sexuell übertragbare Infektionen (STIs). Christine Höpfner befragte dazu Kai Eckstein, den Infoladen-Koordinator und Präventionsberater von Hein & Fiete.

 

Kai, seit wann gibt es euer Testangebot schon, und wie sieht es genau aus?  

HIV- und STI-Tests bietet Hein & Fiete schon seit 2004 an, zusammen mit CASA blanca, einer Beratungsstelle der Hansestadt Hamburg im Stadtteil Altona. Angefangen haben wir mit Tests auf HIV, Syphilis und Hepatitis A, B und C, seit Mai 2011 sind bei uns auch Untersuchungen auf Tripper und Chlamydien möglich. Beraten und testen lassen kann man sich jeden Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr. Das Angebot ist kostenlos, anonym, und man muss sich vorher auch nicht anmelden.

Der Infoladen liegt mitten in der Szene

Was HIV angeht, bieten wir sämtliche Testverfahren an, üblicherweise den „Combo-ELISA“ als Suchtest plus „Immunoblot“ als Bestätigungstest, wahlweise aber auch den Schnelltest und den PCR-Test zum direkten Virusnachweis. Auch hier liegt das Ergebnis schon nach zwei Tagen vor, man muss also nicht mehr wie früher eine ganze Woche darauf warten. Einen Schnelltest setzen wir z. B. dann ein, wenn die Testberatung ergibt, dass der Nutzer ein hohes Risiko hatte und nicht in der Lage ist, zwei Tage auf sein Ergebnis zu warten.

Was hat Hein & Fiete bewogen, Tests anzubieten? Eigentlich ist das doch eine Aufgabe des öffentlichen Gesundheitsdienstes …

Worüber wir hier sprechen, ist ja ein Angebot von CASA blanca, also eines öffentlichen Gesundheitsdienstes – nur eben in den Räumen von Hein & Fiete. Und das hat klare Vorteile: Unser Projekt ist fest in der Schwulenszene verankert und kann die Männer daher besser erreichen als eine Behörde. Der Infoladen liegt inmitten der Hamburger Schwulenszene, und wir haben viele schwule Ehrenamtliche, die im Infoladen mitarbeiten und mit unserem Vor-Ort-Team auch in den verschiedenen Szenen unterwegs sind. Schwule und bisexuelle Männer erreichen wir ebenso über Schwulenmagazine, das Internet und soziale Netzwerke wie Facebook. Überall dort ist Hein & Fiete auch mit eigenen Kampagnen präsent, die auf das Thema „HIV- und STI-Test“ fokussieren. Und dann sind wir ja auch noch in die bundesweite DAH-Kampagne ICH WEISS WAS ICH TU eingebunden und haben bei deren Testwochen mitgemacht.

Trotzdem habt ihr einen Kooperationspartner…

Die Präventionsberatung kommt gut an

Den brauchen wir, weil bei Hein & Fiete kein Arzt mitarbeitet. Wo immer HIV- und STI-Tests angeboten werden, muss dafür ein Arzt oder eine Ärztin im Haus sein. Die Kooperation mit einer Gesundheitsbehörde hat dabei den Vorteil, dass das Testangebot für die Nutzer kostenlos ist. In unserem Fall ist für die Blutentnahme und die medizinische Beratung eine Ärztin von CASA blanca zuständig, während ich und zwei weitere schwule Kollegen die Präventionsberatung durchführen. Das Testergebnis wird dann von der Ärztin und mir mitgeteilt.

Wie etliche andere Präventionsprojekte hat auch Hein & Fiete an den 2011 veröffentlichten Standards der DAH für HIV- und STI-Tests mitgewirkt. Hat sich dadurch für euch etwas geändert?

Nein, denn was wir hier gemeinsam als Standard formuliert haben, ist für Hein & Fiete nichts Neues, weil wir seit jeher großen Wert auf ein qualitativ hochwertiges Angebot legen. Besonders wichtig ist für uns dabei die Einbettung des HIV-Tests in eine Beratung, die auch andere STIs einbezieht und das individuelle Risiko- und Schutzverhalten zum Thema macht. Diese „Präventionsberatung“ kommt gut an – manche Männer kommen genau deswegen zu Hein & Fiete.

Wie geht ihr bei der Präventionsberatung vor?

Wer bei uns einen HIV-Test machen möchte, wird erst einmal gebeten, einen Fragebogen als Grundlage für das anschließende Beratungsgespräch auszufüllen. Hier geht es darum, mit dem Nutzer zu einer Einschätzung seines persönlichen Risikos zu kommen und gemeinsam zu überlegen, wie er sich schützen kann. Besprochen wird dabei auch, ob für ihn – neben den üblichen Schutzmaßnahmen wie z. B. Kondomgebrauch – noch andere Strategien der Risikominimierung in Betracht kommen. Da wir weder zum Test raten noch davon abraten, kann es durchaus sein, dass der Interessent am Ende des Gesprächs zu dem Schluss kommt, dass er sich nicht testen lässt.

Beratung bietet ihr auch nach dem Test an…

Ein Auffanggespräch kann sehr hilfreich sein

Sicher, bei der Mitteilung des Testergebnisses. Bei einem negativen Ergebnis besprechen wir mit dem Getesteten, was dieser Befund für ihn und sein künftiges Safer-Sex-Verhalten bedeutet. Lautet die Diagnose „HIV-positiv“, kann der Betroffene natürlich erst mal alle seine Fragen loswerden. Zwar ist die Information, dass heute auch mit HIV ein langes und relativ gesundes Leben möglich ist, in unserer Zielgruppe weitgehend angekommen. Zu erfahren, dass man selbst betroffen ist, löst aber trotzdem Ängste aus – kaum jemand kann das einfach wegstecken. Für die meisten ist die Diagnose mit Ungewissheit und der bangen Frage verbunden, was jetzt passieren wird. Das „Auffanggespräch“ mit der Ärztin und uns Beratern kann hier sehr hilfreich sein. Zugleich bieten wir den Betroffenen an, sie an Einrichtungen wie die AIDS-Hilfe Hamburg, die Aidsseelsorge oder eine andere psychosoziale Beratungsstelle zu vermitteln. Und falls sie dies wünschen, sagen wir ihnen auch, wo sie HIV-Schwerpunktärzte finden.

Wie sieht es mit der Nutzung des Testangebots bei Hein & Fiete aus?

2010 haben wir 1.344 Präventionsberatungen – einschließlich der Beratung bei Befundmitteilung – und 638 HIV-Tests durchgeführt, von denen 30 positiv ausfielen. Außerdem haben wir acht akute Syphilis-Infektionen diagnostiziert. Die Nutzerzahlen sind inzwischen noch weiter gestiegen, was einerseits auf unsere Werbung, andererseits auf die Erweiterung des STI-Testangebots zurückzuführen ist. Von Mai bis Juli 2011 erfolgten bei Hein & Fiete 135 Rektal- und 160 Rachenabstriche; dabei wurden zehn akute Tripper- und zehn akute Chlamydien-Infektionen diagnostiziert. Insgesamt stellen wir fest, dass die allermeisten Männer sich nicht nur auf HIV, sondern auch auf andere STIs testen lassen wollen.

Und welche Männer nutzen das Testangebot?

Über 90 Prozent aller Getesteten sind schwule und bisexuelle Männer aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen und Schichten. Unser Angebot ist offensichtlich auch für solche Männer attraktiv, die sich in ihrem sozialen Umfeld nicht so ohne Weiteres als schwul outen können. Zu den Nutzern gehören immer öfter auch Männer mit Migrationshintergrund, was auf etwa ein Fünftel zutrifft. Sie stammen vor allem aus arabischen und englischsprachigen Ländern. Hin und wieder kommen auch Touristen, wobei es sich aber meist um Männer aus dem Hamburger Umland handeln dürfte. Woher sie genau kommen, wissen wir nicht, das fragen wir ja auch nicht ab.

Habt ihr vor, den Test auch direkt in den Szenen anzubieten?

Hein & Fiete ist ja selbst ein Szenetreffpunkt und wird so gut genutzt, dass wir mit dem Angebot nicht noch an weiteren Orten präsent sein müssen. Außerdem testen wir auf verschiedene STIs, und das lässt sich nicht so ohne Weiteres in jeder Umgebung machen. Aber weil STIs in der HIV-Prävention eine immer wichtigere Rolle spielen – manche von ihnen erhöhen das Übertragungsrisiko, und für HIV-Positive gibt es besondere Behandlungsempfehlungen –,  könnten wir uns vorstellen, dass wir das Testangebot auf weitere STIs wie z. B. Feigwarzen ausdehnen und dann vielleicht sogar jeden Tag Tests ermöglichen.

 

Wie Beratung bei Hein & Fiete aussieht, zeigt dieses Video: http://www.youtube.com/user/HeinFieteTV

 

24 January 2012 06:12 PM

Drugs Soup

[totento] (Bild)

[totento] (Bild)

[cygenb0ck] (Bild)

Bundesnetzwerk Drogenpolitik b. Bündnis90/Die Grünen

25.1. im Bundestag: “Kriminalisierungsspolitik von DrogenkonsumentInnen ist gescheitert”

Zur Linken-Forderung nach Cannabis-Clubs erklärt Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer:

 „Die Kriminalisierungsspolitik von Drogenkonsumenten ist gescheitert. Deshalb fordern wir Grüne unter Berücksichtigung des Jugendschutzes eine legale Abgabeform bei weichen Drogen über lizenzierte Drogenfachgeschäfte. Hinzu kommt die medizinisch kontrollierte Abgabe von Heroin, Substitutionstherapien und Abstinenzangebote ebenso wie bedarfsgerechte psychosoziale Betreuungsangebote und Maßnahmen zur Schadensminderung wie Spritzentauschprogramme, Einrichtung von Drogenkonsumräumen und die Ermöglichung von Drug-Checking-Programmen.

Die Politik der Kriminalisierung von Konsumenten führt generell in die Sackgasse. Schwerstabhängige brauchen Hilfe, keine Strafverfolgung. Die Linke Idee von Cannabis-Clubs greift deshalb zu kurz. Drogenpolitik ist Gesundheitspolitik und eine Fokussierung auf Cannabis verkennt die Problematik der Kriminalisierung von Schwerstabhängigen. Wer sein Leben nicht mehr ohne Drogenkonsum gestalten kann, braucht weder die Polizei im Rücken noch eine Mitgliedschaft im Cannabis-Club.“

Via dem Informationsdienst von Volker Beck MdB,

Volker Beck MdB
Erster Parlamentarischer Geschäftsführer
und Menschenrechtspolitischer Sprecher
der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Bundestagsbüro Berlin
Volker Beck MdB
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030/227-71511
Telefax: 030/227-76880

E-Mail: volker.beck@bundestag.de
Internet: http://www.volkerbeck.de
twitter: http://twitter.com/Volker_Beck

24 January 2012 04:41 PM

Cannabis Social Club Berlin

Ideologische Propaganda at its best: Cannabis und die psychische Gesundheit

In den vielen Artikeln, welche zur Zeit wegen der Diskussion im Bundestag zu Cannabis Social Clubs geschrieben werden, wird auf eine gewisse Schädlichkeit für die Psyche hingewiesen. Dass in einem “legaleren” Umfeld, als es jetzt der Fall ist, zu deutlich weniger problematischen Konsum kommt, wird gerne außen vorgelassen, oder dass “im großen” es keine signifikanten größeren Schäden gegeben hat. Aber schauen wir mal über den Ozean, wie es dort aussieht, wenn mit dem Thema nur ein ein kleines Stück anders umgegangen wird. Nämlich deutlich anders, als uns die Presse weismachen möchte. Das “illegale anrüchtige Umfeld” ist auf einmal wie weg-geblasen, es wird nicht mehr stigmatisiert:

24 January 2012 04:23 PM

Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

Neuer drogenpolitischer Kurs

Linke will Cannabis-Clubs eröffnen

Dienstag, 24.01.2012, FOCUS
Neuer drogenpolitischer Kurs: Linke will Cannabis-Clubs eröffnen -

Linke will Cannabis-Clubs eröffnen

Dienstag, 24.01.2012, FOCUS Neuer drogenpolitischer Kurs: Linke will Cannabis-Clubs eröffnen -

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24 January 2012 03:41 PM

Drugs Soup

[shapely] addictions

[asafeather] (Bild)

[besen] Vom Nutzen magischer Pilze

Artikel des Hanf Journal

Die Eichhörnchen sind Schuld

Von wegen kiffender Strauchdiebe

24 January 2012 11:34 AM

Drugs Soup

[louve] Tool - The Gaping Lotus Experience (Opiate Ending)

Tool - The Gaping Lotus Experience (Opiate Ending)

I had a friend once he took some acid Now he thinks he's a fire engine It's okay until he pisses on your lighter Kinda smells kinda cool kinda funny anyway
 
Satan, Satan, Satan...

I had a friend once he took some ecstasy
Tried to marry me and every one in the room He was sort of loving kinda caring, kinda tried to fuck my lazy boy It got a bit messy all over the curtains, arm chair covers, throw pillows, and carpeting

I'm getting bored, I'm getting bored, I'm getting bored...

[Von louve]

24 January 2012 10:47 AM

[silenius] Anhörung im Bundestag: Linke will Kiffer-Clubs eröffnen


Hintergrund: Die Idee der Cannabis Social Clubs wurde in Spanien zuerst umgesetzt, wo das Thema aber nicht wirklich was mit Drogenpolitik zu tun hat: Jeder darf 2 Pflanzen privat haben, die CSCs sind dazu da, Leuten, die sich nicht selbst um ihre Pflanzen kuemmern koennen, trotzdem die Moeglichkeit zu geben, legal ihre 2 Pflanzen zu haben. Also nochmal: Hier geht es um nicht um primaer um "legalen Anbau" per se, sondern um Chancengleichheit in einem Land in dem man schon legal anbauen darf.

Dann wurde die Idee nach Belgien exportiert, die aehnlich gesetzliche Voraussetzungen hat. Ueber personelle Verquickungen wurde das dann in ganz Europa durch ENCOD propagiert, wobei auch da die CSC-Idee nicht unumstritten war, eben weil es keine drogenpolitische Forderung ist.

Und warum jetzt in Deutschland? Die Frage meine ich ernst:
* Sich registrieren um legal Cannabis zu kriegen? Mit dem Risiko, dass ein anderes Mitglied des Clubs strafffaellig wird und irgendein uebereifriger Ermittler den behoerdlichen Rundumschlag macht? (Meldung aller Namen an Fuehrerscheinstelle, Ueberpruefung der Konten, Hausdurchsuchungen)
* Weiterhin die Leben von denen zerstoeren, die ein oder zwei - weiterhin illegale - Pflanzen in ihrer Wohnung haben?
* Wenn wir immer wieder argumentieren, dass Cannabiskonsum nicht schaedlicher ist als Alkohol- oder Tabakkonsum, warum dann dieser Sonderweg statt der einzig sinnvollen Forderung den Anbau fuer den Eigenbedarf grundsaetzlich zu erlauben?

Also, NEIN zu CSCs, und JA zur Staerkung der Persoenlichkeitsrechte gegenueber behoerdlichen Befugnissen bei Mengen im Rahmen des Eigenbedarfs: Keine Hausdurchsuchungen mehr wegen des Verdachts auf 2 oder 3 Pflanzen; keine pauschalen Meldungen von positiven Drogentests an die Fuehrerscheinstelle, wenn das Fahren unter Einfluss selbst nicht nachgewiesen wurde.

Wenn wir dann soweit sind, dass jeder in der Wohnung seine paar Pflanzen haben darf, dann koennen wir gerne CSCs aufmachen, fuer die, die nicht selbst anbauen koennen oder wollen.Denn dann ist das Mitgliederverzeichnis eines solchen Vereins auch keine Goldgrube fuer Ermittler, sondern lediglich eine Rueckversicherung fuer die Verantwortlichen.





http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811005,00.html

24 January 2012 10:35 AM

January 23, 2012

Drugs Soup

[Freeminder23] (Bild)

Chanvre-Info Schweiz News

Endlich legales Cannaibs in Belgien

Heute treffen wir auf einen Aktivisten von Encod, der bei dem Projekt „Trekt uw Plant“ in Belgien mitarbeitet - Selbstmedikation mit Hanf

23 January 2012 11:02 PM

Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit e.V.

Drogen sollten stärker legalisiert werden

Handelsblatt 21.01.2012von Marek Dutschke
Handelsblatt 21.01.2012von Marek Dutschke

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23 January 2012 10:45 PM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 97XXX Würzburg mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 97XXX Würzburg
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Äußerlich war nichts zu erkennen. Nach dem Verbrennen blieb aber sehr feste Asche über, vermute Brix. Armes Bayernland!
Erlebte Nebenwirkungen
keine
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen

23 January 2012 07:15 PM

Matthias Bröckers Writersblog

Verfassungsschutz ? Abschaffen!!!

Die Nachricht, dass 27 Abgeordnete der Linkspartei vom Verfassungsschutz beobachtet werden hat insofern etwas Beruhigendes, weil so ja Kräfte und Kapazitäten gebunden werden, die ansonsten in Agenten für den Nazi-Untergrund gesteckt würden. Dass diese großartige Behörde jetzt PDS-Bespitzelung statt NSU-Förderung betreibt – wobei man ja nicht weiß ob sie ihre Aktivisten aus dem rechten Sumpf [...]

23 January 2012 06:52 PM

Cannabis Petition 2010

Öffentliche Anhörung im Bundestag: “Wie gefährlich ist Cannabis?”

Am 25.1.2012 veranstaltet der Gesundheitsausschuss des Bundestages eine öffentliche Anhörung mit dem Titel “Wie gefährlich ist Cannabis?”. Anlass der 90-minütigen Sitzung ist der “Cannabis Social Clubs”-Antrag der LINKEN, Drucksache 17/7196. Der LINKE-Antrag fusst wiederum auf unserer Petition “Cannabiskonsumenten entkriminalisieren”, deren abschließende Behandlung aufgrund des Antrags und der Anhörung verschoben wurde. Update: Die Liste der Sachverständigen hat sich geändert und die ersten Stellungnahmen liegen vor.

Zeit: Mittwoch, 25. Januar 2012, 14 bis 15.30 Uhr
Ort: Berlin, Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, Anhörungssaal 3.101

Für interessierte Hanffreunde gibt der Ausschuss den Hinweis, dass sich diese “im Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit mit Vor- und Zunamen, Geburtsdatum und Wohnort vorzugsweise per E-Mail (gesundheitsausschuss@bundestag.de) anmelden [können]. Zur Sitzung muss ein Personaldokument mitgebracht werden.”

Folgende Sachverständige sind geladen:

  • Neu auf der Liste: Dr. Rainer Dahlenburg, Bundeskriminalamt/KT 34 (Toxikologie) Wiesbaden

Der Pharmakologe Dahlenburg tauchte bei der Recherche mehr als einmal neben dem Namen Jörn Patzak auf (siehe unten), er lehnt Drugchecking ab und das BKA ist auch nicht unbedingt für seine progressiven Forderungen bekannt.

  • Neu auf der Liste: Prof. Dr. Frieder Hessenauer, Bundesärztekammer, Referent für Suchtprävention, Fortbildung, Illegale Suchtstoffe

Schon bei ihrer Stellungnahme zum Thema Cannabis als Medizin und der Drugchecking Anhörung fiel die Bundesätzekammer durch eine eher übervorsichtige (Cannabis nur als Fertigarzneimittel) und abstinenzorienterte (“Drugchecking als falsche Sicherheit”) Haltung negativ auf.

  • Dr. Klaus Behrendt Hans-Günther Meyer-Thompson, Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.

Update: Neuer Vertreter, gleicher Inhalt: Die DGS dürfte den Antrag eher positiv gegenüberstehen – Meyer-Thompson war auch bei der Drugchecking Anhörung.

  • Oberstaatsanwältin Hannelore Biniok, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Sie war schon bei der Drugchecking Anhörung von der CDU geladen und sich genau so verhalten.

  • Prof. Dr. Gerhard Bühringer, Technische Universität Dresden

Soweit uns bekannt wird er dem Antrag auch eher positiv gegenüberstehen.

  • Dr. Raphael Gaßmann (Geschäftsführer) und Rolf Hüllinghorst (ehemaliger Geschäftsführer), Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) e.V.

Update: Warum Hüllinghorst nun zusätzlich zu Gaßmann kommt, darüber darf gerätselt werden – der unten erwähnte Vorstandsbeschluss ist aus dem Jahr 2004, also zur Amtszeit von Hüllinghorst.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), der Dachverband aller in der Suchtkrankenhilfe bundesweit tätigen Verbänden und gemeinnützigen Vereine, erwähnt die Repression in seinem aktuellen Positionspapier “Dem Cannabiskonsum wirksam begegnen” in gleich zwei der drei zentralen Forderungen und bezieht eindeutig Stellung:

1. Bislang wird der Cannabiskonsum ordnungspolitisch über- und gesundheitspolitisch unterbewertet. Dieses Missverhältnis äußert sich nicht zuletzt in einer unsachgemäßen Verteilung von Steuermitteln auf einerseits den Bereich der Repression, andererseits die Maßnahmen und Angebote von Prävention und Therapie. Es ist erforderlich, dass die politischen Prioritäten künftig den realen Risiken und Problemen entsprechen.

3. Das gegenwärtige Strafrecht ist den Beweis seiner Konsum begrenzenden Effektivität über Jahrzehnte schuldig geblieben. Vielmehr führt die massive Ahndung von Delikten im Umfeld des reinen Konsums (147.900 polizeilich festgestellte „Konsumentendelikte“ allein im Jahr 2002) zur sozialen Ausgrenzung eines ständig steigenden Anteils junger Menschen in Deutschland insbesondere über den Verlust Führerschein und Arbeitsplatz. Dies widerspricht den Erfordernissen glaubwürdiger Cannabisprävention. Besitz und Anbau von Cannabis ausschließlichen Eigenkonsum dürfen nicht länger Biografien gefährden. Die entsprechenden Urteile des Bundesverfassungsgerichts von 1994 und 2002 sind unverzüglich umzusetzen.

  • Dr. Nicole Krumdiek, Universität Bremen

Mitglied im Schildower Kreis…

  • Jost Leune, Fachverband Drogen und Rauschmittel e.V. (fdr)

Der FDR hat sich bei der Drugchecking-Anhörung überraschend positiv positioniert, es bleibt abzuwarten, ob er sich hier ebenso verhält.

  • Staatsanwalt Jörn Patzak, Staatsanwaltschaft Trier

Zitat von ihm: “Ich teile die Ansicht der Bundeskanzlerin. Ich halte es auch für richtig, dass Cannabis als illegales Betäubungsmittel eingestuft ist. Ich habe in meiner beruflichen Praxis zu viele Menschen gesehen, die ihr Leben mit Cannabis ruiniert haben. Und sie sind nicht deshalb abgestürzt, weil Cannabis verboten ist, sondern weil Cannabis erhebliche Nebenwirkungen hat.”

  • Prof. Dr. Rainer Thomasius, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Rainer Thomasius ist als äußerst einseitiger Prediger der Gefahren von Cannabis und anderen Drogen bekannt.

Psychiatrieprofessor Rainer Thomasius, Leiter der Drogenambulanz am Hamburger Universitätsklinikum, sorgt sich, daß durch positive Meldungen über Cannabis und andere Rauschmittel diese erst richtig hoffähig gemacht, ihre gefährlichen Wirkungen weiter bagatellisiert werden könnten.
Welt online, 28.08.2005: Haschpillen gegen Migräne

Dennoch – oder gerade deshalb – bekam er 2005 vom Bundesgesundheitsministerium den Auftrag, in einem Gutachten den aktuellen Forschungsstand zu Cannabis darzulegen – die Fachwelt reagierte empört.

  • Georg Wurth, Deutscher Hanf Verband

Der Antrag der Linken, über den wir in einer Nachricht vom 17.10.11 berichteten, greift einige Forderungen der Petition auf.

Der Antrag fordert, den Besitz von 30 Gramm Cannabis zum Eigenverbrauch zu legalisieren und den Eigenanbau von Hanfpflanzen zur Selbstversorgung zu gestatten. Konkret fordert die Linke auch, den Anbau in Clubs (Cannabis Social Clubs) zuzulassen, so dass Konsumenten ihre Blüten gemeinsam anbauen oder dies von dritten erledigen lassen können. Außerdem solle das Verbot von Hanfsamen zu diesem Zweck aufgehoben werden. Darüber hinaus fordern die Linken einen wissenschaftlich nachvollziehbaren THC-Grenzwert für den Straßenverkehr.

Damit greifen die Linken vier von fünf konkreten Forderungen aus der DHV-Petition auf, ich zitiere aus der Begründung der Petition:

Um die Verfolgung und Diskriminierung der Konsumenten endgültig zu beenden und eine sinnvolle Cannabispolitik in das deutsche Rechtssystem zu integrieren, schlage ich im Namen des Deutschen Hanf Verbandes (DHV) vor:

1. die “geringen Menge” anzuheben: Die “geringe Menge”, bis zu der Verfahren eingestellt werden, sollte deutlich angehoben werden. Mindestens die frühere Regelung aus Schleswig-Holstein, 30 Gramm, wäre sinnvoll.

2. dass die “geringe Menge” bundeseinheitlich im Betäubungsmittelgesetz festgelegt wird, so dass der derzeitige Flickenteppich in Deutschland mit sehr unterschiedlichen Vorschriften, z.B. zu “Wiederholungstätern”, durch eine bundeseinheitliche Regelung ersetzt wird. Die Neuregelung sollte dabei so formuliert werden, dass der Besitz dieser Menge zum Eigenverbrauch (kein Handel) nicht mehr strafbar ist, so dass dann die Menge nicht beschlagnahmt werden muss und kein Strafverfahren eröffnet wird.

3. Auch der Anbau weniger Hanfpflanzen zur Selbstversorgung sollte entkriminalisiert werden. Hier gilt es eine Regelung zu finden, die auch nach der Ernte mit der Regelung zur “geringen Menge” im Einklang stehen muss, da der Ertrag für ein ganzes Jahr oft z.B. 30 Gramm übersteigen wird. Das lässt sich eventuell wie in Spanien über die Etablierung von Anbauvereinen bewerkstelligen, die pro erwachsenem Mitglied die erlaubte Zahl an Pflanzen anbauen und die Ernte portionsweise an diese abgeben (Cannabis Social Clubs).

4. die Einführung eines THC-Grenzwertes für den Straßenverkehr analog zu Alkohol, der wissenschaftlich nachvollziehbar ist und einerseits die Verkehrssicherheit gewährleistet und andererseits die Diskriminierung von Hanfkonsumenten im Führerscheinrecht beendet.

5. Schwere Grundrechtseingriffe wie Hausdurchsuchungen oder erkennungsdienstliche Behandlung, die für den Umgang mit schweren Verbrechen gedacht sind, sollten nicht mehr in Zusammenhang mit kleinen Cannabismengen angewandt werden.

Damit ist jetzt schon sichergestellt, dass der Inhalt der Petition auf jeden Fall im Bundestag beraten wird, selbst wenn die Petition am Ende von CDU/CSU und FDP im Petitionsausschuss abgeschmettert wird.

23 January 2012 05:00 PM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 24XXX Kiel mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 24XXX Kiel
Erwerbsumstände
keine Angabe
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Der Strecktest von CleanU zeigte ganz klar die Verunreinigung an!

23 January 2012 04:23 PM

Cannabis aus 42XXX Leichlingen mit Gewürze

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 42XXX Leichlingen
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Gewürze verunreinigt.
Identifikationsmethode
Ich habe das gestreckte Gras mit blosem Auge erkannt, es waren zum Teil getrocknete Basilikumblätter und Oregano dabei. Außerdem hat es beim Rauchen unglaublich nach Gras gerochen, hat man ewig weit gerochen, als wir geraucht haben. Hinzu kommt, dass es einen echt seltsamen Geschmack hatte, ungefähr so ähnlich wie getrocknetes Salatdressing. Laut einigen Informationen soll es in ganz Leichlingen kein sauberes Gras mehr geben, nur noch bei einer Person, die jedoch nur große Mengen verkauft. Seid vorsichtig und guckt lieber nach!
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Die Kopfschmerzen haben einen Tag lang gedauert. Der Husten zog sich über drei Tage hin. Die Halsschmerzen waren morgens dann auch weg.

23 January 2012 01:22 PM

Deutsche Aidshilfe Blog

Sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland

Plakat mit der Aufschrift

Plakatmotiv der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Während die Zahl neuer HIV-Infektionen in Deutschland bereits im zweiten Jahr rückläufig ist, nehmen einige sexuell übertragbare Infektionen (STIs) zu.

Einige Fakten zu STIs in Deutschland

Sexuell übertragbare Infektionen, umgangssprachlich auch Geschlechtskrankheiten genannt, werden unter anderem durch Bakterien (Chlamydien, Syphilis/Lues und Gonorrhoe/Tripper), Viren (HIV-Infektion, Herpes genitalis, Feigwarzen und Hepatitis B), Pilze (Candida albicans), Protozoen (Trichomonas vaginalis) und Arthropoden (Filzläuse, Krätzmilben) ausgelöst.

STIs sind für HIV-Positive von besonderer Bedeutung

Mit STIs Infizierte haben ein deutlich erhöhtes Risiko, sich zusätzlich mit HIV zu infizieren. HIV wird beispielsweise leichter übertragen, wenn bei den Genitalschleimhäuten entzündliche Veränderungen vorliegen. Umgekehrt tragen HIV-Infizierte ein erhöhtes Risiko, sich mit anderen STIs anzustecken. Einige STIs verlaufen bei Menschen mit HIV außerdem schwerer und sind schlechter behandelbar; das ist besonders bei Herpes, Infektionen mit humanem Papilloma-Virus und bei Syphilis der Fall. Häufig muss bei der STI-Behandlung die HIV-Therapie darauf abgestimmt werden.

STIs in Zahlen

Zu den meisten Geschlechtskrankheiten liegen keine verlässlichen Zahlen vor. Sicher ist, dass Hepatitis-B-Infektionen rückläufig sind, seit 1995 die Hepatitis-B-Impfung bei Kindern und Jugendlichen eingeführt wurde.

Zu den häufigsten STIs in Deutschland zählen Chlamydien-Infektionen. In Einzelstudien wurden bei 20- bis 24-jährigen Frauen Prävalenzraten von bis zu 10 % ermittelt. Schätzungen zufolge bleiben beispielsweise mehr als 100.000 Frauen in Deutschland durch unbehandelte Chlamydien-Infektionen ungewollt kinderlos.

Chlamydien-Infektionen sind auch ein besonderes Problem bei Schwulen und anderen Männern, die Sex mit Männern haben, was jedoch erst vor einigen Jahren erkannt wurde. Eine Studie des Robert Koch-Instituts (RKI) in dieser Gruppe ergab, dass knapp 12 % der Untersuchten mit Chlamydien und/oder Gonokokken infiziert waren.

Im Gegensatz zu den anderen STIs werden Syphilis-Fälle bereits seit Jahrzehnten systematisch erfasst. Die Zahl der gemeldeten Fälle ist seit den 1970er Jahren – nicht zuletzt unter dem Eindruck von Aids – von über 9.000 zur Jahrtausendwende auf unter 2.000 gesunken. Seither ist die Zahl, besonders unter Männern, allerdings wieder sehr deutlich angestiegen. Jährlich werden rund 3.000 Syphilis-Erkrankungen registriert. „Damit ist die Zahl der Betroffenen inzwischen ähnlich hoch wie vor dem Bekanntwerden von Aids”, sagt Dr. Ulrich Marcus vom RKI.

Testempfehlungen

Die meisten STIs lassen sich, sofern rechtzeitig erkannt, gut behandeln. Daher ist es wichtig, die Symptome zu kennen. Wer Sex mit wechselnden Partnern hat, sollte sich auch ohne akute Beschwerden einmal im Jahr auf STIs untersuchen lassen.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg empfiehlt beispielsweise folgende Testungen:

Schwule und andere Männer, die Sex mit Männern haben: HIV, Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis B. Männer, die mit mehr als zwei Männern im Monat Sex haben, sollten sich vierteljährlich durchchecken lassen. Männer mit weniger Partnern wird eine halbjährliche oder jährliche Untersuchung angeraten.

Prostituierte: HIV, Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis B, Trichomoniasis. Frauen wird außerdem eine Untersuchung auf bakterielle Vaginose empfohlen.

Drogengebraucher: HIV, Syphilis, Hepatitis B und C

Personen aus der übrigen Bevölkerung

  • mit häufig wechselnden heterosexuellen Kontakten: Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis B und ggf. HIV
  • mit sexuellen Kontakten zu Menschen aus Hochprävalenzländern und aus Osteuropa: Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis B und. HIV
  • mit sexuellen Kontakten zu Prostituierten: Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis B und HIV

Mädchen und Frauen bis 25 Jahren: Chlamydien

Menschen aus Hochprävalenzländern und aus Osteuropa: Syphilis, Gonorrhö, Chlamydien, Hepatitis A, B und C sowie HIV.

 

(sho)

 

Weiterführende Links:

Grundlegende Informationen zu den wichtigsten sexuell übertragbaren Infektionen auf aidshilfe.de

DAH-Broschüre „Sexuell übertragbare Krankheiten“ (pdf-Download)

 

23 January 2012 11:27 AM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 68XXX Mannheim mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 68XXX Mannheim
Erwerbsumstände
keine Angabe
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Es war schwer zu rauchen und brannte auf der Zunge. Ich hatte Husten am nächsten Morgen und bekam schwer Luft.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten, Kreislaufprobleme
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen

23 January 2012 11:21 AM

Cannabis aus NL-96XXX Winschoten, Niederlande mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in NL-96XXX Winschoten, Niederlande
Erwerbsumstände
Coffeeshop, legale Verkaufstelle
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Lautes Knacken im Bongkopf und Funkenschläge. Schmierige, körnchenartige Asche und chemischer Geschmack. Erworben wurde das Gras im Coffeeshop "Havanna".
Erlebte Nebenwirkungen
Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Husten
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
keine Angaben

23 January 2012 11:13 AM

ENCOD International Deutscher Feed

ENDLICH LEGALEN CANNABIS IN BELGIEN

Sogenannte Cannabis Social Clubs wurden zuerst in Spanien und später in Belgien eingeführt, als Initiativen von Cannabiskonsumenten und –anbauern, um diese Experimente zu beginnen. Cannabis Social Clubs (CSC) sind non-profit Organisationen erwachsener Bürger. Sie organisieren – innerhalb einer geschlossenen Gruppe – die Produktion einer begrenzten Menge Cannabis für den persönlichen Gebrauch. Es ist nicht erlaubt, das Cannabis zu verkaufen oder an Minderjährige abzugeben.

CSCs können in verschiedenen Formen eingerichtet werden, je nach dem legalen Rahmen, den die nationale Regierung innerhalb der internationalen Verträge zu Drogen setzt. In einem CSC wird Cannabis gemäß Gesundheits- und Sicherheitsstandards angebaut. Das bedeutet einen möglichst geringen Einsatz von Chemikalien, keinen Elektrizitätsdiebstahl und reduziertes Brandrisiko.

- NACHRICHTEN

23 January 2012 11:05 AM

Drugs Soup

[besen] (Bild)

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Welche Moral? Schusswaffenkontrollbehörde der USA schleuste tausende von Waffen in den Schwarzmarkt

Die Financial Times Deutschland berichtet über einen spektakulären Fall (englischer Artikel von CBS News), der aufzeigt dass die ATF, also die US-Amerikanische Schusswaffenkontrollbehörde in einem „Sonderprogramm“ namens „Fast and Furious“ jede Menge Waffen in den Schwarzmarkt gepumpt habe, um „an die großen Fische“ zu kommen. Eine gefährliche Gratwanderung, die auch noch „Gunwalking“ genannt wird. Viele dieser Waffen seien nun in Mexiko aufgetaucht. Aufsehen erregte die Untersuchung, da sie auch Vorwürfe der Geldwäsche durch die Drogenstrafverfolgungsbehörde DEA für die Kartelle mit einbrachte.

Es ist das Gegenteil passiert: Es wurden keine großen Fische gefangen, der Konflikt ist keineswegs unter Kontrolle, auch wenn gerne der Anschein erweckt wird. Leider passiert das auf dem Rücken der bislang über 47.000 Toten. Die Behörde hat also den „fetten“ Drogenkrieg in Mexiko billigend in Kauf genommen und ihre Pflichten verletzt, um danach mehr Ermächtigungen für sich in Anspruch nehmen zu können. Die ganze Sache kam nicht durch eine behördliche Untersuchung ans Licht der Öffentlichkeit, sondern durch einen Whistleblower.

via fefe und hanfplantage.de

23 January 2012 02:32 AM

Auf der Hanfplantage

Sativex: Zulassungsantrag für die USA bei der FDA gestellt

Ein Vierteljahrhundert nachdem die Nahrungs- und Arzneimittelbehörde der USA, die FDA, die erste verschreibungsfähige Arznei basierend auf dem Hauptwirkstoff der Cannabispflanze, dem THC, zugelassen hat, machen sich andere Medikamente, die auf den Cannabiswirkstoffen oder ihrem wirksamen Prinzip beruhen, auf den Weg in die Apotheken.

Die britische Firma GW Pharmaceuticals ist in den fortgeschrittenen klinischen Studien für das erste pharmazeutische, aus rohem Marihuana anstelle von synthetischen Äquivalenten hergestellte, Produkt – einem Mundspray, von dem sie hoffen den Markt in den USA bei der Behandlung von Krebsschmerzen zu erreichen. GW geht von einer Marktzulassung zum Ende 2013 aus.

Sativex enthält die zwei gut bekannten Komponenten aus den Cannabisblüten: delta9-THC und Cannabidiol. Es wurde schon in Kanada, Neuseeland und acht europäischen Ländern, darunter Deutschland, bei verschiedenen Krankheitsbildern zugelassen, zum Beispiel zur Entspannung der Spastiken bei Multipler Sklerose.

Die Zulassung durch die FDA würde einen wichtigen Meilenstein der oft unklaren Beziehung zwischen der USA und Marihuana setzen. In 16 Bundesländern sowie dem Gebiet Columbia ist es den Einwohnern schon möglich, auf Empfehlung eines Arztes, medizinisches Marihuana zu erhalten. Die US-Drogenverfolgungsbehörde DEA sieht Gras noch immer als gefährliche Droge ohne medizinischen Wert an, aber die Verfügbarkeit von chemisch ähnlichen, verschreibungsfähigen Medikamenten erhöht den Druck auf die Föderalregierung, ihre Position zu überdenken und anderen Pharmafirmen die Möglichkeit geben, GW Pharmas Fußstapfen zu folgen.

via Examiner, usatoday

flattr this!

23 January 2012 01:53 AM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 52XXX Jülich mit unbekannte Verunreinigung

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 52XXX Jülich
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
Identifikationsmethode
Drei verschiedenartige Verunreinigungen in den letzten Wochen: Die erste Probe war eindeutig verbrixt, es roch nach Plastik beim Verbrennen und schmeckte komisch. Die zweite Probe wies dieses Haze-Spray auf, kratziger Geschmack, stark wasserbildend im Mund. Die dritte Probe war mit etwas unbekanntem verunreinigt: Die Knospe war Steinhart, enorm schwer und mit einer gelb-braunen Schicht überzogen. Es war fast kein Geruch vorhanden und der, der wahrgenommen wird, erinnerte eher an ein muskatähnliches Gewürz.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Allergien, Husten, Angstzustände, Kreislaufprobleme, Konzentrationsstörungen, Schlafprobleme, Zittern/ Tremor
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen äußern sich vorrangig in Form von Blähungen und Durchfall, welche auch von Konsumenten teils psychosomatisch erklärt werden.

23 January 2012 12:43 AM

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius: Gegendarstellung zur Stellungnahme; oder: Der Tunnelblick

Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin hat eine Gegendarstellung zu der Stellungnahme des Prof. Dr. med. Rainer Thomasius zur Anhörung im Bundestag ins Netz gestellt. Thomasius arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und trifft dort auf die Personen, die ein Problem mit ihrem Cannbis und sonstigen Drogenkonsum bekommen haben. In diesem Zusammenhang fällt das auf, was sonst „Tunnelblick“ genannt wird. Durch den häufigen Kontakt mit Problemfällen ist der Blick für die vielen Millionen (unter Umständen sogar medizinischen) Cannabiskonsumenten, also die deutliche Mehrheit, die keine Probleme entwickeln, verloren gegangen:

Prof. Dr. med. Rainer Thomasius’ Resümee zu Wirkungen und Auswirkungen von Cannabiskonsum:

„Mit wenigen Worten ergibt sich aus der Darstellung des Forschungsstands zu den Wirkungen und Auswirkungen des Cannabiskonsums aus wissenschaftlicher Sicht folgendes Resümee:

1. Die pharmakologischen, biochemischen und elektrophysiologischen Einwirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper sind noch nicht hinreichend durchdrungen und verstanden worden.

2. Die Hypothese, dass Cannabis den Einstieg in den Konsum anderer illegaler Drogen durch neurobiologische Mechanismen bahnt, ist bis dato nicht bewiesen – sie ist aber auch nicht widerlegt worden.

3. Cannabis kann sich auf die körperliche Gesundheit und auf die Fruchtentwicklung ungünstig auswirken.

4. Cannabis kann sich auf die psychische Gesundheit ungünstig auswirken.

5. Cannabis kann sich auf die altersgerechte Entwicklung in der mittleren Jugend und Adoleszenz ungünstig auswirken.

6. Cannabis kann eine psychische und körperliche Abhängigkeit verursachen.

7. Cannabis kann sich auf kognitive Funktionen ungünstig auswirken und daher die Fahrtauglichkeit einschränken.

8. Angesichts eines sinkenden Cannabis-Erstkonsumalters in der Bevölkerung ist die Aufmerksamkeit besonders auf jugendliche Konsumenten zu richten.“

Mit wenigen Worten ergibt sich aus den praktischen Erfahrungen Cannabis nutzender Patienten folgende Gegendarstellung zu Prof. Dr. med Thomasius Behauptungen:

Zu1.: Die pharmakologischen, biochemischen und elektrophysiologischen Einwirkungen von Cannabis auf den menschlichen Körper sind (vermutlich nur) von Prof. Dr. med. Rainer Thomasius und anderen Prohibitions-Befürwortern noch nicht hinreichend durchdrungen und verstanden worden.

Zu 2.: Dass Cannabis den Einstieg in den Konsum anderer illegaler Drogen durch neurobiologische Mechanismen bahnt, beruht (lediglich) auf einer Annahme und wird durch die zuvor erworbene Fähigkeit zum Inhalieren von Tabakprodukten nebst ihrer z.T. gesundheitsgefährdenden, suchterzeugenden Zusatzstoffe ad absurdum geführt.

Zu3.: Kann, muss aber nicht. Eine günstige Auswirkung auf die körperliche Gesundheit ist durch eine Vielzahl von erfolgreichen Behandlungen ernsthafter Erkrankungen belegt. In Bezug auf die Fruchtentwicklung hat Abstinenz von jedweder Droge oder von drogenähnlichen Substanzen höchste Priorität.

Zu 4.: Kann, muss aber nicht. Cannabis kann sich auf die psychische Gesundheit auch günstig auswirken. Siehe Einsatz von Cannabis bei PTSB (Kriegsveteranen, Unfallopfer etc.), bei Depressionen oder auch als Modulator für Kreativität und Lebensqualität.

Zu 5. : Kann, muss aber nicht. Cannabisgebrauch würde bei frühzeitiger Unterweisung durch geeignete Fachkräfte im Rahmen schulischer Rauschkunde- und Aufklärungsprojekte positive Effekte auf die altersgerechte Entwicklung in der mittleren Jugend und Adoleszenz dergestalt zeigen, dass die bezeichneten Altersgruppen infolge der Projekt-Erfahrungen weniger zur Volksdroge Alkohol tendieren, die – im Gegensatz zur Droge Cannabis – bei Missbrauch oftmals sehr starke sozialschädliche und volkswirtschaftliche – nicht selten sogar tödliche Auswirkungen zeigt.

Zu 6.: Kann, muss aber nicht. Cannabis wird keine psychischen und körperlichen Abhängigkeit verursachen, sofern kontrolliert-moderater Cannabisgebrauch in seiner Intensität dem kontrolliert-moderaten Gebrauch von Bier-Mischgetränken oder Wein entspricht.

Zu 7.: Kann, muss aber nicht. Cannabis kann sich in Abhängigkeit von Dosierung und persönlicher Erfahrung des Gebrauchers auch günstig auf kognitive Funktionen auswirken und von daher die Fahrtauglichkeit ggf. weniger stark einschränken als z.B. bei nicht ordnungsgemäßem Gebrauch von rezeptpflichtigen Psychopharmaka.

Zu 8.: Angesichts eines sinkenden Nikotin-, Alkohol-, Pornofilm-, Cannabis- und Kaffee-Erstkonsumalters in der Bevölkerung ist die Aufmerksamkeit auf erwachsene Konsumenten nicht zu vernachlässigen, da selbige aufgrund ihres deutlich unproblematischeren Umgangs mit solchen Konsumgütern ansonsten einer unzumutbaren Ungleichbehandlung unterlägen.

(Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin)

23 January 2012 12:22 AM

January 22, 2012

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 66XXX Saarbrücken mit Sand, Haarspray

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 66XXX Saarbrücken
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Sand, Haarspray verunreinigt.
Identifikationsmethode
Das Gras war sehr hart. Wenn man das Blütchen durchbrach, konnte man den Sand sehen, denn das Haarspray hatte den Bud sozusagen versiegelt.

22 January 2012 11:28 PM

Drugs Soup

[martynaa] (Bild)

[first-majestic] The WAR ON DRUGS! * It has helped escalate the number of people on welfare who can't find employment due to their felony status.

The WAR ON DRUGS!

* It has helped escalate the number of people on welfare who can't find employment due to their felony status.

* It has created a black market with massive incentives to hook both adults and children alike.

* It has made these substances widely available even in schools and prisons.

* It has escalated gang warfare beyond what was experienced in the days of alcohol bootlegging.

* It has create a prison-for-profit synergy with drug lords.

* It has helped remove many important civil liberties from the very citizens it falsely claims to represent.

* It has put previously unknown and contaminated drugs on the streets.

* It has grossly escalated Murder, Theft, Muggings and Burglaries

.* It has diverted scarce law-enforcement resources away from protecting citizens from the ever escalating violence against their person or property

.* It has overcrowded the courts and prisons, thus making it increasingly impossible to curtail the people who are hurting and terrorizing others.

* It has evolved local gangs into transnational enterprises with intricate power structures that reach into every corner of society, helping them control vast swaths of territory while gifting them with significant social and military resources.

http://www.theglobeandmail.com/news/world/americas/war-on-drugs-a-failure-int...

[Von first-majestic]

22 January 2012 09:42 PM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 60XXX Rhein-Main mit unbekannte Verunreinigung

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 60XXX Rhein-Main
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
Identifikationsmethode
Es sieht sehr sauber aus und ist sehr trocken, aber auch etwas härter als gewohnt. Es wiegt meiner Meinung nach auch ein wenig viel. Angeblich handelt es sich um Haze, riecht auch stark danach. Die Asche ist dunkler, aber nicht schmierig. Ich habe das Gefühl, dass ich schwerer Atme und mich auch sonst etwas komisch fühle.
Erlebte Nebenwirkungen
Allg. Unwohlsein, Kreislaufprobleme
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Ich habe das Gefühl, dass mein Kreislauf nicht wie sonst ist.

22 January 2012 07:19 PM

Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin

Gegendarstellung

  Cannabis-Clubs nach spanischem, belgischem oder US-amerikanischen Vorbild sind angesichts der nicht erstattungsfähigen Kosten bei gleichzeitigen Medizinalcannabis-Wucherpreisen hierzulande für eine Vielzahl Patienten, die von Cannabis gesundheitlich profitieren, eine wünschenswerte Alternative zu noch ausstehenden Einzel-Anbaugenehmigungen. Im Zuge der Anhörung einiger Sachverständiger vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestags wurden verschiedene Stellungnahmen zur Forderung der Partei die LINKE abgegeben Cannabis ...

22 January 2012 06:29 PM

Drugs Soup

[jestes-niepoczytalny] (Bild)

[bluedeath] (Bild)

[louve] (Bild)

Artikel des Hanf Journal

Räucherstäbchen statt Sportzigarette

un coup d`etat

22 January 2012 11:34 AM

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 58XXX Sauerland mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 58XXX Sauerland
Erwerbsumstände
keine Angabe
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Das Weed kam aus Hagen, es roch am Anfang noch sehr gut und sah gut aus, aber selbst wenn man nur eine unverbrannte Knolle zerreibt, hat man schon ölige Finger. Ich habe es dann angezündet und es wurde schwarz, hart und ölig. Zum Kotzen sowas, nicht rauchen!!!

22 January 2012 11:29 AM

Drugs Soup

[silenius] Toad

January 21, 2012

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 54XXX Trier mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 54XXX Trier
Erwerbsumstände
Freund, Bekannter - Homegrow
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Ölige Asche und ein etwas merkwürdig chemischer Geschmack beim Rauchen.
Erlebte Nebenwirkungen
Kreislaufprobleme, Gleichgewichtsstörungen
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
keine Angaben

21 January 2012 10:07 PM

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Die Verharmlosung der Auswirkungen des Drogenverbots

Wenn man sich das Interview mit der SPD-Abgeordneten Reimann anschaut, so zeigt sich ein verqueres Bild über das, was Menschenrechte und die Verbote ausmachen. Offensichtlich hat sie sich auch keinen Moment genommen, um herauszufinden, dass Cannabis keine körperliche Abhängigkeit verursacht. Zwar ist sie der Meinung, dass eine Legalisierung gegen die hohen Preise und das kriminelle Milieu hilft. Aber wie kommt sie auf die Idee, dass in einer regulierten Welt mit Arzneimittelrecht, Jugendschutz, Verbraucherschutz und einer Kontrolle von Abgabestellen (wie z.B. auch bei den Coffeeshops in den Niederlanden) die staatliche Kontrolle über diesen Markt aufgehoben wäre? Dies wäre ihrer Meinung nach eine Verharmlosung.

Was ich als Verharmlosung sehe, ist zu ignorieren, dass die 50.000 Toten in Mexiko durch die selben internationalen Drogengesetze verursacht werden, die auch in Deutschland gelten. Ein großer Teil der Gewinne der Kartelle in Mexiko kommt aus dem Schmuggel von Marihuana. Durch die Anheizung des Vorgehens gegen das Drogenproblem mit militärischen Mitteln kommen mehr und mehr Unschuldige in den zermahlenden Strudel der Gewalt. Eine Legalisierung von bislang illegalen Substanzen würde den Kartellen die Einnahmen an dieser Stelle zusammenkürzen. Leider wird der militärische Krieg gegen die Drogen schon lange im Tunnelblick geführt, und die enormen Gewinne der Kartelle sind schon in andere, legale Branchen eingesickert. Dies ist die Konsequenz des verrückten Kriegs gegen die Drogen.

Informationen zu den Toten und Kosten des Kriegs gegen Drogen aus US-Sicht: LA Times – Drug war: What prohibition costs us

Nicht die Forderung nach Legalisierung von Drogen gehört als außergewöhnliche Idee auf den Prüfstand, sondern das geschichtlich gesehen relativ kurze Experiment und Abenteuer der Kriminalisierung. Ist also das Cannabisverbot sinnvoll? Eine Auflistung beim Hanfverband.

21 January 2012 09:48 PM

Die Mär von der Einstiegsdroge oder: Der gefährliche Umkehrschluss

Der Bundestag hat die Stellungnahmen der Sachverständigen online gestellt. An dieser Stelle möchten wir aus der Stellungnahme des Staatsanwalts Jörn Patzak zitieren, welcher da schreibt:

Es bestünde auch die Gefahr, dass reine Cannabiskonsumenten im Umfeld der Cannabis-Clubs dazu verleitet werden, auf andere Betäubungsmittel umsteigen. Zwar greift nicht jeder, der Cannabis konsumiert, auch zu „harten“ Drogen (sog. „Gateway“- oder „Schrittmacher“-Theorie). Fakt ist aber auch, dass derjenigen, die Amphetamin, Kokain oder Heroin konsumieren, fast ausnahmslos ihre Drogenkarrieren mit dem Cannabiskonsum begonnen haben.

Zum Thema Einstiegsdroge sei nur erwähnt, dass diese These schon seit über 20 Jahren widerlegt ist.

Patzak greift zu dem rhetorischen Mittel des „Umkehrschlusses“. Der Umkehrschluss ist eine juristische Methode zur Auslegung einer Rechtsnorm. Allerdings lässt sich das Verhalten von Menschen kaum auf juristische Auslegungsmethoden beschränken. Im Gegenteil: Es offenbart eher ein misstrauisches und auf Gesetze verhärtetes Menschenbild.

Genausogut könnte man sagen: Zwar wird nicht jeder, der die Tagesschau gesehen hat, auch zum Mörder, aber fast alle Mörder hinter Gittern haben schon einmal die Tagesschau gesehen. Das wäre genauso ein Umkehrschluss, der darauf anspielt, dass die Tagesschau Menschen zu Mördern macht. So wird wieder einmal die öffentliche Meinung manipuliert.

Wie wenig Patzak das Thema überhaupt verstanden und reflektiert hat, zeigt sich besonders daran, dass er ganz außer Acht lässt, dass fast alle Konsumenten illegaler Drogen ihre „Drogenkarrieren“ mit den legalen Drogen Alkohol und Tabak begonnen haben.

Weitere Hintergrundinformationen zum Thema Cannabis als Einstiegsdroge in der Studiensammlung von cannabislegal.de

21 January 2012 08:44 PM

Matthias Bröckers Writersblog

Alles – außer 9/11!

Nachdem Anfang November das Radio Berlin Brandenburg” (RBB)  seinem langjährigen “Ken FM”-Moderator Ken Jebsen mitten in der Sendung das Mikrophon abgestellt hatte, weil ein paar islamophobe Blogger und ihr Lautsprecher Broder haltlose Antisemitismusvorwürfe geäußert hatten, konnte er zwar kurz darauf wieder auf Sendung gehen – wenige Wochen später jedoch kündigte der RBB das Arbeitsverhältnis,  mit [...]

21 January 2012 08:38 PM

Wie gefaehrlich ist Cannabis?

Cannabis und Schizophrenie

Die Auswirkungen von Cannabiskonsum auf die psychische Gesundheit ist ein langes Thema. Leider wird von Kritikern immer wieder versucht, ein grundsätzliches Risiko von der sprichwörtlichen Maus zum Elefanten aufzublasen. Angefangen bei den „Reefer Madness“-Geschichten über Mörder-Greultaten in den 1930er Jahren, zu Beginn der Prohibition, bis zu aktuellen Artikeln wie in der Süddeutschen Zeitung: „Vollgedröhnt bis zur Psychose“.

Dort wird von einer Studie berichtet, welche im medizinischen Fachblatt British Medical Journal (hier online) veröffentlicht wurde. Eine Kohortenstudie an knapp 2000 deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 24 Jahren über einen Zeitraum von zehn Jahren ist der bislang überzeugendste Beweis, dass Cannabiskonsum in dieser Lebensphase tatsächlich das Risiko erhöht, psychotische Symptome auszubilden.

Was aber auch nicht verwunderlich ist, denn junge Menschen machen in dieser Zeit sowieso eine schwere Zeit durch – die Pubertät. Was an dieser Stelle am wenigsten hilft ist, wenn der (meist nur neugierige, versuchsweise) Umgang mit Cannabis drakonisch bestraft wird und alles unternommen wird, dem Teenager ein schlechtes Gewissen zu machen, so wie es jetzt der Fall ist. Ein vertrauensvolles Gespräch mit aufgeklärten Eltern würde viel eher helfen, als vielleicht noch von der Schule zu fliegen, mit dem Strafgesetz Bekanntschaft zu machen oder in einer Therapieeinrichtung zu landen. Leider wird in letzter Zeit weniger auf die Verantwortung der Erziehungsberechtigten verweisen, sondern eher immer mehr die Therapie-Option herangezogen.

Nicht zuletzt schien eine andere epidemiologische Studie in Großbritannien der Cannabis-Psychosen-These zu widersprechen: Angesichts des zunehmenden Massenkonsums der Droge müsste eigentlich zu erwarten sein, dass die Zahl der Schizophreniekranken steigt. Doch in einer Population von 600.000 Briten konnten die Forscher zwischen 1996 bis 2005 keine Zunahme feststellen.

Andererseits gibt der Forscher zu bedenken, dass die absolute Risikosteigerung beim Cannabiskonsum bei gesunden Menschen und moderatem Konsum relativ gering ist: Nach einer Modellrechnung müsste man, so Hall, 2000 bis 4500 junge Menschen vor dem regelmäßigen Drogenkonsum bewahren, um einem einzigen Schizophrenie-Fall vorzubeugen.

21 January 2012 08:12 PM

Drugs Soup

[Trollthedice] (Bild)

[totento] (Bild)

[totento] (Bild)

[totento] (Bild)

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 99XXX Erfurt mit Haarspray

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 99XXX Erfurt
Erwerbsumstände
Straßenhandel, Park, Öffentlichkeit
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Haarspray verunreinigt.
Identifikationsmethode
Das Gras roch leicht nach Eisen und glänzte über die gesamte Blüte.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen, Angstzustände, Konzentrationsstörungen, Zittern/ Tremor, andere Effekte
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Die Nebenwirkungen hielten ca. 3-5 Stunden an.

21 January 2012 01:55 PM

Drugs Soup

[skoll] Red Wine and Lies - Percolator - The Chronicle of Higher Education

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 18XXX Rostock mit Brix

Cannabis aus Rostock mit Brix verunreinigt
Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 18XXX Rostock
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Der Joint brannte schlecht ab und nach dem Konsum bekam ich Kopfschmerzen. Dann machte ich den Abbrenntest und es sprühten Funken. Das Gras längere Zeit auf der Zunge verursachte ein leichtes Brennen. Der Geruch ist sehr stark und cannabistypisch. Optisch sieht das Gras sehr gut, extrem frisch und qualitativ hochwertig aus, schöne, kompakte Blüten. Beim Kleinmachen allerdings zerfällt es sehr schnell zu einem Pulver.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Husten
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
keine Angaben

21 January 2012 10:41 AM

Drugs Soup

[Nehalenia] Marijuana Mohawk

[Nehalenia] Coffee: The Greatest Addiction Ever

Coffee: The Greatest Addiction Ever

[Von Nehalenia]

21 January 2012 09:16 AM

[Nehalenia] Drugs

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 20XXX Hamburg mit unbekannte Verunreinigung

Cannabis aus Hamburg mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt
Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 20XXX Hamburg
Erwerbsumstände
Straßenhandel, Park, Öffentlichkeit
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
Identifikationsmethode
Beim Rauchen etsteht ein untypischer Verbrennungsgeruch. Das Gras riecht zwar, aber nur sehr leicht. Danach unters Mikroskop gelegt und es sah aus, als ob es in flüssiges Plastik getaucht wurde. Sogar Luftblasen waren zu erkennen und Abdrücke von Blütenblättern, die danach noch abgefallen sind.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Kreislaufprobleme
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen

21 January 2012 07:22 AM

Cannabis aus 99XXX Erfurt mit Brix

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 99XXX Erfurt
Erwerbsumstände
Privat - Dealer
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit Brix verunreinigt.
Identifikationsmethode
Die Buds sahem sehr gut aus, rochen aber nur mäßig und fühlten sich gummiartig an. Der Abbrenntest war positiv mit starker Ölspur. Ein Batzen Geld für die Tonne.

21 January 2012 06:06 AM

January 20, 2012

Drugs Soup

[konrad] (Bild)

[besen] (Bild)

Streckmittelmelder des DHV

Cannabis aus 54XXX Kreis Trier mit unbekannte Verunreinigung

Fundort / Verbreitungsgebiet
Entdeckt in 54XXX Kreis Trier
Erwerbsumstände
Straßenhandel, Park, Öffentlichkeit
Streckmittel / Verunreinigung
Das Cannabis war mit unbekannte Verunreinigung verunreinigt.
Identifikationsmethode
Das Gras sah gut aus,schmeckte auch ganz gut, leicht nach Haze. Nach etwa einer halben Tüte merkt man aber einen komischen Geschmack in Zunge und Hals.
Erlebte Nebenwirkungen
Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Bauchschmerzen, Allg. Unwohlsein, Übelkeit/ Erbrechen, Husten, Atemwegserkrankungen
Anmerkungen zu den Nebenwirkungen
Nachdem wir das Dreckszeug direkt zum Dealer zurückbrachten, war am nächsten Tag erstmal kein weiterer Schaden festzustellen. Die Frage jedoch ist, welche Folgeschäden bleiben, die noch unbemerkt sind.

20 January 2012 05:22 PM

Drugs Soup

[Morocco] (Bild)

Auf der Hanfplantage

Wie wertvoll ist der Medizinalhanfmarkt?

Die börsennotierte Firma CannabisScience (NASD OTCBB: CBIS) schreibt auf ihren Webseiten über den Markt für medizinisches Cannabis. So veröffentlichte das Journal der Canadian Medical Association im Jahre 2001, auf der Basis von Selbsteinschätzungen, dass etwa 2% (oder 400.000) kanadische Erwachsene schon jetzt Cannabis zu medizinischen Zwecken verwenden. Extrapoliert man diese Zahl auf die USA, wären das etwa vier Millionen Personen. Konsequenterweise geht CannabisScience davon aus, dass es keinen Grund gäbe, nicht anzunehmen dass der Markt für pharmazeutische Cannabisprodukte in mehrstelligen Milliardenbereich liegt.

Comic über das Monopol von GW Pharmaceuticals

GW Pharmaceuticals, der Hersteller und Patenthalter von Sativex ist eine Vereinbarung mit der deutschchen Arzneimittelfirma Bayer Healthcare eingegangen für die Vermarktung von Sativex in Großbritannien. Diese Vereinbarung hat GW mit Millionen an Dollars an Lizenzgebühren ausgestattet.

Im Februar letzten Jahres hat GW Pharmaceuticals die Rechte an der Entwicklung und Vermarktung von Sativex bei Krebsschmerzen in den USA an die japanische Firma Otsuka Pharmaceutical verkauft. Otsuka zahlte GW eine Lizenzgebühr von 18 Millionen US-Dollar, und werden noch bis zu 273 Millionen US-Dollar an weiteren Gebühren zahlen. Zusätzlich zu dem wird Otsuka die Kosten für die Entwicklung von weiteren Behandlungsgebieten in den USA übernehmen sowie zukünftige Formulierungen. GW und Otsuka werden zusammen alle klinischen Entwicklungen und regulatorischen Aktivitäten in den USA durchführen.

Es ist klar, dass die Bereitschaft von Otsuka, fast eine viertel Milliarde Dollar zu zahlen für die Lizenz eines einzigen cannabisbasierten Medikaments mit einer weniger als überwältigenden Effektivität, zeigt dass der Gesamtmarkt für medizinische Cannabisprodukte ein Multi-Milliardenmarkt ist. Laut Investec Securities, GW’s Aktienverwalter, könnten die jährlichen Verkäufe von Sativex bis zu 390 Millionen US-Dollar einbringen.

2005 haben GW und die spanische Arzneimittelfirma Almirall Prodesfarma, S.A. (“Almirall”) ihre Zusammenarbeit angekündigt und dass sie einen exklusiven Vertrag eingegangen sind, damit Almirall Sativex in Europa (mit Ausnahme von Großbritannien) vermarkten kann. Almirall zahlte GW etwa “12 Millionen US-Dollar Lizenzgebühren.” (etwa 20 Millionen US-Dollar nach heutigen Wechselraten).

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20 January 2012 04:12 PM

Pillenwarnungen von Safer Party Schweiz

Warnung: Methylon als XTC verkauft

Warnung: Methylon als XTC verkauft

20.01.2012


Diese XTC Pille enthält kein MDMA sondern Methylon. Die Nebenwirkungen, sowie die (Langzeit-)risiken sind noch kaum erfroscht. Da die Wirkung später eintritt als bei MDMA, besteht die Gefahr, dass nachgelegt und Methylon in hohen Dosen konsumiert wird, was zu einer Überdosierung führen kann.

Mehr Infos zu Methylon

Warnung: Hoch dosierte XTC's

20.01.2012


Über 120mg MDMA können zuviel sein. Nebenwirkungen wie „Kiefermahlen“, Augen- und Nervenzucken, bis hin zu Krampfanfällen können bei hohen MDMA Dosen auftreten. Bei Überdosierungen steigt die Körpertemperatur stärker an und es können Halluzinationen auftreten.

Safer Use:

Falls du keine Möglichkeit hast Substanzen analysieren zu lassen, teste immer eine halbe Pille an, warte nach der Einnahme zwei Stunden und schaue, wie die Wirkung ist.

Überlege dir gut, ob es wirklich nötig ist nachzulegen.

Denke daran: trinke alkoholfreie Getränke, mache von Zeit zu Zeit Pause an der frischen Luft und  vergiss nicht, jede Party hat einmal ein Ende.

Mehr Infos zu diesen Pillen



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20 January 2012 03:47 PM

Auf der Hanfplantage

Regierungschef von Burjatien kritisiert den schwachen Krieg gegen die Drogen

Der Regierungschef der russisch-sibierischen Republik Burjatien hat die Kampagne der Lokalregierung kritisiert, die im letzten Jahr versuchte, Cannabisanpflanzungen in dem Land zu eliminieren. Burjatien ist eine wenig bevölkerte Republik mit etwa eine Million Einwohnern, an der Grenze zur Mongolei. Sie haben ein gut für den Cannabisanbau geeignetes Klima. Jede sechste Hanfpflanze in Russland wächst in Burjatien.

Vyacheslav Nagovitsyn sagte, dass in vielen Fällen im letzten Jahr die Zerstörung der Cannabisplantagen weit hinter dem Zeitplan durchgeführt wurde. Der Kopf der Verwaltung von Nagovitsyn, Pyotr Mordovskoi, sagte, “Alle Marihuanapflanzungen wurden zerstört, aber die Arbeit wurde oft spät durchgeführt, als die Samen schon reif waren für zukünftige Ernten”.

Wir von der hanfplantage können den Regierungschef nur Danken, dass er mit der Information an die Öffentlichkeit geht. Sie zeigt, dass der “Kampf gegen Drogen” keinen Sinn macht und Alternativen erforscht werden sollten.

Mitte September wuchsen meter-hohe wilde Cannabisbüsche an den großen Strassen in der Baikalregion, so Mordovskoi, aber die Verantwortlichen, die das Cannabis zerstören sollten, bleiben unbestraft.

Etwa 3,3 metrische Tonnen Drogen wurden in Burjatien im letzten Jahr beschlagnahmt, davon macht Cannabis 95% aus. Cannabis wuchs auf einer Fläche von 3400 Hektar im letzten Jahr, 150 Hektar mehr als im Jahr 2010.

via ria

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20 January 2012 03:27 PM

Artikel des Hanf Journal

Nutzlos wegen fehlender Zulassung?

Wie die Pharmalobby Meinung macht

20 January 2012 11:34 AM

Chanvre-Info Schweiz News

Die Karbatsche und ihr Macher

Eine Karbatsche ist eine aus Hanfseilen oder ledernen Riemen geflochtene Peitsche mit einem kurzen Holzstiel. - Geschichte

20 January 2012 10:39 AM

Drugs Soup

[Trollthedice] (Bild)